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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Neue Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider in Kraft

Ab dem 19.07.2018 müssen Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Nassabscheidern und Kühltürmen ihre Anlagen bei den zuständigen Behörden melden.

Es geht um die Sicherstellung des hygienegerechten Betriebes von Verdunstungskühlanlagen, um zum Schutz der Bevölkerung eine Ausbreitung von Legionellen zu verhindern.

Anlass für die am 19.7.2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte „Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV)“ waren mehrere Fälle von Legionellen in Deutschland, insbesondere der in der Presse intensiv diskutierte Legionellose-Ausbruch in Warstein im Jahr 2013. Die Verordnung ist am 19.08.2017 in Kraft treten.

Verdunstungskühlanlagen werden in verschiedenen Branchen zur Kühlung eingesetzt, zum Beispiel in Kraftwerken, Lebensmittelbetrieben und Krankenhäusern, aber auch in Rechenzentren.

Verdunstungskühlanlagen werden häufig als offene Rückkühlwerke bei Kälte, Klima- oder Energieerzeugungsanlagen eingesetzt. Sie werden deshalb nicht nur in der Industrie und Energiewirtschaft, sondern auch im Handel, in der Gastronomie sowie an Hotel- und Bürogebäuden genutzt.

Hygienerelevant sind bei Verdunstungskühlanlagen folgende Bereiche:

  • Kühlwasser, durch eine mikrobiologische Kontaminierung
  • Zerstäubung und Aerosolbildung, durch Bildung von sehr großen bioaktiven Oberflächen,
  • Verdriftung, d.h. die weite Verbreitung der Abluft in der Atmosphäre.

Bis zum 19.08.18 mussten alle betroffenen Firmen ihre bereits vorhandenen Anlagen registriert haben. Firmen, die Ihre Anlagen nicht oder nicht rechtzeitig melden, droht ein Bußgeld.

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