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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Beim einkaufen die Umwelt schonen

Die halbe Welt ist in den Supermarktregalen vertreten und natürlich auch auf dem Frühstückstisch: Erdbeeren und grüner Salat im Januar? Am Obst- und Gemüseangebot im Handel ist kaum mehr zu erkennen, welche Jahreszeit gerade herrscht. Leider ist dieses Angebot nicht ohne Folgen für die Umwelt.

Der „Ökologische Rucksack“ ist beachtlich, denn möglich wird dieses vielfältige Angebot erst durch weite Transportwege und den Glashaus- bzw. Folientunnelanbau. Folgende Zahlen verdeutlichen, dass die Importe aus Übersee die Umwelt durch Treibstoffverbrauch und Abgase etwa 10 bis 90mal mehr belasten als einheimische Lebensmittel:

Für 1 kg Gemüse, das mit dem Schiff aus Übersee transportiert wurde, könnten 11 kg Gemüse innerhalb Deutschlands transportiert werden. Und wenn das Gemüse mit dem Flugzeug nach Deutschland transportiert wurde, könnten innerhalb Deutschlands sogar 90 kg transportiert werden! Obwohl viele Lebensmittel aus Übersee relativ umweltfreundlich mit dem Schiff transportiert werden, verbrauchen sie etwa 11mal mehr Primärenergie, stoßen 11mal so viel Kohlendioxid (CO2) aus und 28mal mehr Schwefeldioxid als heimische Produkte. Würde man nur Lebensmittel wie Bananen, Kaffee oder Tee nach Deutschland importieren, die aufgrund klimatischer Verhältnisse in Europa nicht wachsen, ließen sich also große Mengen CO2 einsparen. Saisonale Produkte sind aktiver Klimaschutz – bevorzugen Sie daher saisonale Freilandware aus der Region!

 

Noch ein wichtiges Argument: Saisonales Obst und Gemüse aus der Region kann voll ausreifen und schmeckt daher viel besser als unreif geerntete Importware – auch der Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen ist höher.

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