Bembergbrücke bekommt neue Abdichtung

Über die Stahl-Verbund Brücke an der Bembergstraße verläuft die B7. Um die fortschreitende Korrosion zu stoppen, bekommt die 1952 gebaute Brücke eine neue Abdichtung.

Sanierung der Randbereiche an der Bembergbrücke mit Geländererneuerung

Bauzaun vor verrostetem Brückengeländer
+
Das wegen der Beschädigungen abgesicherte Geländer (Südseite)

Ab 14.05.2018 beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Randbereiche der Bembergbrücke als Restleistung der im vergangenen Sommer durchgeführten Abdichtungsarbeiten. Hierfür sind Verkehrseinschränkungen in den Gehwegbereichen notwendig. Die Fahrbahnen sind nicht betroffen.

Die 1952 gebaute "Bembergbrücke" überführt in Wuppertal-Elberfeld den Straßenverkehr der Bundesstraße 7 über die Wupper.

Das Bauwerk wurde im Jahre 2017 bis zur Öffnung der B7 bis auf die Randbereiche erfolgreich abgedichtet. Der Anschluss an die Brückenabdichtung erfolgt jetzt bei entsprechend günstiger Witterung in den nächsten ca. 6 Wochen.

Hierfür werden die beidseitigen Gehwege eingeengt, ein Arbeitsgerüsts unter den Kragarmen montiert und die alten Geländer abgebaut. Danach wird der minderfeste Beton entfernt, ein Betonersatzsystem eingebaut und die Brückenabdichtung angeschlossen. Nach Abschluss der Betonarbeiten wird ein neues Geländer mit einer Gesamtlänge von 72m auf dem Brückenbauwerk montiert.

Für die Arbeiten sind Kosten in Höhe von 120.000 € veranschlagt.

Weiterhin soll in 2018 die Planung der Sanierung der Brückenunterseite mit der Erneuerung des Korrosionsschutzes der 18 Stahlträger einschließlich der nur 80cm hohen Hohlkästen und der Instandsetzung der Betonunterseite fortgeführt werden. Hierfür ist zunächst die Zusammensetzung der Altbeschichtung zu analysieren. Ist diese, wie vermutet, bleihaltig, sind entsprechende Schutzmaßnahmen erforderlich, deren Kosten bei der weiteren Planung berücksichtigt werden müssen.

(Stand: 08.05.2018)


Restleistung: Einbau eines Fugenbandes

Übergangskonstruktin mit teilweise herausgelöstem Fugenband
+
Einbau des Fugenbandes im Gehwegbereich

Bauzeit ca. 2 Wochen mit Verkehrseinschränkungen

Das Bauwerk wurde im Jahre 2017 bis zur Öffnung der B7 erfolgreich abgedichtet.

Durch den Teilaustausch von korrodierten Stahlbauteilen im Bereich der Übergangskonstruktion, musste das Fugenband auf der Ostseite herausgetrennt werden. Es konnte aufgrund der höheren Außentemperaturen im Frühjahr und Sommer 2017 nicht wieder eingebaut werden, weil der Fugenspalt wegen der größeren Ausdehnung des Brückenbauwerks zu weit geschlossen war.

Dieser Fugenspalt ist jetzt im Winter ausreichend offen, so dass die Arbeiten durchgeführt werden können. Das Fugenband schützt die Lagerbänke mit den neuen Lagern vor eindringendem Regenwasser.

In den nächsten zwei Wochen wird hierfür beginnend auf dem Gehweg auf der Südostseite der Verkehr immer spurweise nach Norden tageweise fortschreitend eingeschränkt. Die Fußgänger werden beidseitig durch Absperrschranken geführt. Wenn die Arbeiten auf der Nordseite angekommen sind, dann muss die Ausfahrt aus der Bembergstraße noch einmal für 3 Tage gesperrt werden. Sie wird in dieser Zeit zur Sackgasse.

Weiterhin sind für 2018 noch die Sanierung der Randbereiche der Gehwege mit Erneuerung der Geländer vorgesehen und in der Planung befinden sich die unterseitigen Korrosionsschutzmaßnahmen unabhängig vom Verkehr.

(Stand: 29.01.2018)


Arbeiten vor der B7 Öffnung abgeschlossen

fertige Fahrbahnen auf der Brücke
+
Sämtliche Fahrspuren sind freigegeben

Die seit dem 06.03.2017 laufenden Arbeiten zur Erneuerung der Abdichtung auf der Bembergbrücke wurden planmäßig, d.h. vor Öffnung der B7, abgeschlossen. Es verbleiben allerdings noch Restarbeiten im Bereich der Brückengeländer, die zusätzlich erforderlich sind.

Die 1952 gebaute "Bembergbrücke" überführt in Wuppertal-Elberfeld den Straßenverkehr der Bundesstraße 7 über die Wupper. Die Brücke war wegen der derzeitigen Sperrung der B7 im Bereich Döppersberg nur einspurig je Richtung befahrbar. Die verminderte Verkehrsbelastung konnte genutzt werden, um die Abdichtung unter den Gehwegen und den Fahrbahnen herzustellen, die Brückenentwässerung und die Bordsteine zu erneuern. In zwei Bauabschnitten wurden die Oberflächen bis auf den "nackten" Beton abgetragen. Dieser war durch Tausalzeinwirkung geschädigt. Minderfeste Schichten wurden entfernt und durch ein Betonersatzsystem ersetzt. Danach begann der dem neuesten Stand der Technik entsprechende Abdichtungsaufbau mit Epoxidharz, Schweißbahn und Gussasphalt.

Nach der B7 Öffnung sind noch Arbeiten im Bereich der Brückengeländer notwendig. Es wird derzeit geprüft, ob die ursprünglich für 2018 vorgesehene Geländererneuerung vorgezogen werden kann.


Mai 2017 - Beginn der 2. Bauphase

Seit dem 6. März laufen die Arbeiten zur Erneuerung der Abdichtung auf der Bembergbrücke. Jetzt startet die zweite Bauphase, Autofahrer müssen sich auf eine veränderte Verkehrsführung einstellen, die Bembergstraße ist in der zweiten Bauphase zur B7 hin wieder geöffnet.

Die durch die Sperrung am Döppersberg verminderte Verkehrsbelastung konnte genutzt werden, um die Abdichtung der Gehwege herzustellen, die Brückeneinläufe und die Bordsteine zu erneuern. In dieser Woche wird zunächst die Deckschicht aufgebracht und der Verkehr dann auf der Südseite in Fahrtrichtung Barmen auf die rechte Fahrbahn verschwenkt.

Die Umlegung auf der Nordseite in Fahrtrichtung Elberfeld folgt dann voraussichtlich ein bis zwei Wochen später, weil hier noch Arbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion, die das Brückenbauwerk mit der Straße verbindet, ausgeführt werden müssen.

Damit wird dann der Weg frei für die Sanierung des mittleren Bereichs des Bauwerks, in dem sich die ehemalige Schienenwanne der Straßenbahn befindet. Auch hier wird der Asphalt aufgenommen, der Beton instandgesetzt und die neue Abdichtung aufgebracht. Nach dem Einbau des Asphalts kann dann auch hier der Verkehr nach Freigabe der B7 wieder uneingeschränkt über die Brücke geführt. Die Arbeiten liegen im Hinblick auf die Öffnung der B7 gut im Zeitplan.


Neue Abdichtung für die Bemberg-Brücke (B7)

verkehrsgesicherte Brücke
+
Eingerichtete Verkehrssicherung
Am 06.03.2017 beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Abdichtung auf der Bembergbrücke. Die 1952 gebaute "Bembergbrücke" überführt in Wuppertal-Elberfeld den Straßenverkehr der Bundesstraße 7 über die Wupper. Die Stahlkonstruktion weist deutliche Korrosionsschäden auf. Um eine weitere Schädigung der Träger zu verhindern, muss eine neue, dem "Stand der Technik" entsprechende Brückenabdichtung eingebaut werden. Da es während der derzeitigen Sperrung der B7 im Bereich Döppersberg momentan eine geringere Verkehrsbelastung gibt, kann der Verkehr hier einspurig je Richtung über das Brückenbauwerk geführt werden und es bleibt ausreichend Platz für die Sanierung in zwei Bauabschnitten. Auch der Fußgängerverkehr soll im derzeitigen Umfang aufrechterhalten werden. Einschränkungen wird es allerdings an der Einmündung der Bembergstraße auf die B7 geben, da diese bauzeitlich gesperrt und ab Hofaue als Sackgasse ausgeschildert wird. Die Gesamtkosten der Abdichtungsmaßnahme liegen bei ca. 400.000,-€, die Bauzeit beträgt 3,5 Monate. Ein zweiter Sanierungsabschnitt, bei dem die Stahlträger instand gesetzt werden, ist für 2018 geplant, dann wird ein Eingriff in den Verkehr nicht notwendig sein.

Was wird gemacht?

Bauabschnitt II (2018):

  • Sanierung der Randbereiche inkl. Geländererneuerung

Bauabschnitt I (2017):

  • Brücke wird neu abgedichtet, dafür muss zunächst der Straßenbelag entfernt werden
  • Zwei Bauabschnitte erforderlich

Welche Einschränkungen gibt es?

Bauabschnitt II (2018):

  • beidseitig Einschränkungen im Gehwegbereich

Bauabschnitt I (2017):

  • Bembergstraße wird bauzeitlich (nur im ersten Bauabschnitt) zur Sackgasse
  • Verkehr auf der B7 läuft weiterhin einspurig je Richtung
  • Fußgänger kann weiter beidseitig an der Baustelle vorbei

Wie lange dauert das?

Bauabschnitt II (2018):

  • ca. 6 Wochen

Bauabschnitt I (2017):

  • ca. 3,5 Monate Bauzeit (Frühjahr/Frühsommer 2017)

Wieviel kostet die Maßnahme?

Bauabschnitt II (2018):

  • ca. 120.000€

Bauabschnitt I (2017):

  • Gesamtkosten für die Abdichtung: Ca. 400.000€