Erneuerung des nördlichen Teils der Brücke Brändströmstraße

Die die Bahn überführende Brücke Brändströmstraße gliedert sich in zwei Teile. Die Sanierung des südlichen Überbaus wurde im Jahr 2013 beendet, nun wird der nördliche Überbau erneuert.

Kurzzeitige Sperrung der Fußgängerbrücke erforderlich

Vom 04.10.2017 6:00 Uhr bis zum 06.10.2017 20:00 Uhr muss die Fußgängerbehelfsbrücke gesperrt werden. Um die Arbeiten am nördlichen Widerlager fortführen zu können, muss die Fußgängerbehelfsbrücke von der Ost- auf die Westseite versetzt werden. Hierfür müssen zunächst die beidseitigen Rampenanlagen zurückgebaut werden. Das Versetzen der Behelfsbrücke erfolgt in der Nacht vom 05.10. auf den 06.10.17 während einer Sperrung der unterführten Bahngleise. Am 06.10.17 werden dann auf beiden Seiten die Rampenanlagen wieder hergestellt. Dem Fußgänger stehen während der Brückensperrung die Brücke Albertstraße und die nicht barrierefreie Unterführung Untere Sehlhofstraße mit einem Umweg von ca. 10-15 Gehminuten als alternative Querungsmöglichkeit zur Verfügung. Die weiteren Arbeiten können dann bis voraussichtlich Anfang Januar 2018 ohne Beeinträchtigung des Fußgängerverkehrs ausgeführt werden. Erst für den Einbau des neuen Überbaus Anfang kommenden Jahres muss die Fussgängerbehelfsbrücke wieder zurück gebaut werden. Diese Sperrung wird frühzeitig bekannt gegeben.

(Stand: 04.10.2017)


Der Verkehr läuft wieder

ICE fährt unter der Fußgängerbrücke her
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Rechtzeitige Freigabe für den Bahn-Verkehr
Pünktlich zum Ende der Sommerferien wurden die Bahngleise im Bereich Brändströmstraße einsatzbereit wieder an die Bahn übergeben. Auch die Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer kann seit Dienstag abend genutzt werden, sodass zum Schulbeginn keine Umwege mehr in Kauf genommen werden müssen.
Fußgänger auf Rampe zur Behelfsbrücke
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Bauzeitliche Überbrückung für Fußgänger und Radfahrer

(Stand: 01.09.2017)


August 2017 - die für die Sommerferien geplanten Arbeiten sind erledigt

Fuqgängerbrücke wird über den Gleisen montiert
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Die in der Nacht vom 24. auf den 25.8 platzierte Behelfsbrücke
Die Arbeiten an der Brücke Brändströmstraße liefen während der Sperrpause der Bahn unter Hochdruck. Die Zeit, in der keine Züge durch die Stadt fuhren, konnte für die Bauarbeiten an der Brändströmstraße intensiv genutzt werden. So wurde in den letzten Wochen zunächst die marode Stahlkonstruktion der alten Brücke ausgehoben. Anschließend konnten die Widerlagerwände an beiden Seiten für die Auflager der neuen Brücke vorbereitet sowie der Mittelpfeiler mitsamt neuem Fundament hergestellt werden. Alle diese Arbeiten hätten unter laufendem Bahnbetrieb nicht, oder nur unter erheblich größerem Zeit- und Kostenaufwand, durchgeführt werden können. Dass dieses umfangreiche Programm innerhalb der Sperrpause gelungen ist, obwohl die Zeit wegen der Versäumnisse seitens der Bahn zu Ostern noch kürzer als ursprünglich geplant ausgefallen ist, ist auch der guten Zusammenarbeit zwischen Baufirma, Stadt und allen anderen Beteiligten zu verdanken.
Absperrung, gelbe Schaltafeln zwischen den Gleisen
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Der zum Betonieren vorbereitete Mittelpfeiler (gelb)
In der Nacht vom 24 auf den 25.8 wurde dann erfolgreich die Behelfsbrücke eingehoben. Dies musste zu einer Zeit geschehen, in der die Schwebebahn nicht fährt, damit hier jegliche Verkehrsgefährdung ausgeschlossen werden kann. Diese Behelfsbrücke wird in den nächsten Tagen mit beidseitigen Rampen und mit einem Berührungsschutz versehen, damit dann - wie angekündigt - Fußgänger und Radfahrer diese pünktlich zum Ende der Sommerferien nutzen können.
auf der Fußgängerbrücke aufgenommenes Bild
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Ab dem 30.8 um 5 Uhr können Fußgänger und Radfahrer die vorläufige Brücke nutzen

Geplant ist weiter, bis Ende 2017 die Auflager herzustellen und ab dem neuen Jahr dann den neuen Überbau (also die eigentliche Brücke) vorzubereiten. Da in diesem Zeitraum wieder normaler Zugverkehr herrschen wird, werden die Arbeiten entsprechend viel Zeit benötigen und viele weitere detaillierte Absprachen mit der Bahn erfordern.

(Stand: 25.08.2017)


Juli 2017 - Brückenaushub gestartet

Großer Kran, Teil der Brücke fehlt
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Die alte Brücke wird Stück für Stück ausgehoben
Nachdem die an der Brücke befestigte Oberleitung am 18.7 durch die Bahn entfernt wurde, konnte mit dem Rückbau begonnen werden. Sobald der Kran alle Stahlträger herausgehoben hat, wird mit dem Abbruch und anschließenden Neubau der Mittelstützen begonnen.

Am 10.7.2017 beginnen die Arbeiten der Sommersperrpause

Ab dem 10.07.2017 werden die Arbeiten zur Erneuerung des nördlichen Überbaus der Brücke Brändströmstraße fortgesetzt. Nachdem nun die Vorleistungen der DB AG zugesagt sind, kann der Rückbau des Brückenüberbaus jetzt zusätzlich zu der geplanten Erstellung der neuen Mittelpfeilerscheibe in der Sommersperrpause vom 16.07.17 bis zum 30.08.17 realisiert werden.

Die Arbeiten sind in den vergangenen Wochen mit der DB AG abgestimmt worden. Die DB AG hat verbindlich zugesagt, die erforderlichen Vorleistungen für den Überbaurückbau bis zum 17.07.17 7:00 Uhr zu erbringen, sodass ab dem 17.07.2017 mit dem Überbaurückbau begonnen werden kann. Hierfür ist es jedoch auch erforderlich, dass die auf der Brücke befindliche provisorische Fußgängerführung ab dem 10.07.17, 5:00 Uhr gesperrt und zurück gebaut wird. Dem Fußgänger stehen während der Brückensperrung die Brücke "Albertstraße" und die nicht-barrierefreie Unterführung "Untere Sehlhofstraße" mit einem Umweg von ca. 10-15 Gehminuten als alternative Querungsmöglichkeit zur Verfügung. Der Überbaurückbau soll voraussichtlich bis zum 23.07.2017 andauern. Daran anschließen werden sich die Arbeiten zur Herstellung der neuen Mittelpfeilerscheibe und die Erstellung einer Fußgängerbehelfsbrücke für die Bauzeit.

Ab dem 30.08.2017 5:00 Uhr soll der Fußgänger dann über die Behelfsbrücke geführt werden. Die weiteren Arbeiten werden dann zunächst ohne Beeinträchtigung des Fußgängerverkehrs ausgeführt. Erst beim Einbau des neuen Überbaus während nächtlicher Gleissperrungen muss die Behelfsbrücke jedoch aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Diese Sperrungen werden frühzeitig bekannt gegeben.


Juni 2017 - Wie geht es weiter?

Seit den Osterferien scheint an der Baustelle der Eisenbahnbrücke Brändströmstraße nicht mehr viel zu passieren. Dies liegt daran, dass in den Osterferien nicht das geplante Bauprogramm durchgeführt werden konnte, weil eine Hochspannung führende Oberleitung der Bahn direkt an der Brücke befestigt ist, und diese seitens der DB - trotz anders lautender Absprachen - nicht rechtzeitig demontiert wurde. Solange die Leitung an der Brücke hängt, kann der Stahlüberbau nicht herausgehoben werden. Diese Arbeiten sollen nun zu Beginn der Sommerferien stattfinden, da der Bahnbetrieb in Wuppertal dann wieder eingestellt werden wird. Erst danach können weitere Arbeiten (Aushub des Stahlüberbaus, Abbruch und Neubau der mittleren Unterstützung und schließlich der Neubau des Überbaus) begonnen werden.

Durch die Verzögerungen in der Ostersperrpause sollen die Arbeiten in der Sommersperrpause nun nochmals beschleunigt werden, um das Ziel, die neue Brücke im Sommer 2018 für den Verkehr freigeben zu können, zu erreichen. An einem veränderten Konzept hierfür arbeitet die Stadt gemeinsam mit dem beauftragten Ingenieurbüro, der ausführenden Firma und der Bahn unter Hochdruck. Die Stadt hofft hierbei insbesondere auf die Zuweisung weiterer Sperrpausen (also Zeiten, in denen im Gleisbereich gearbeitet werden darf) seitens der Bahn.


Baumaßnahme: Erneuerung nördlicher Überbau

seitliche Ansicht der Brücke
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Südlicher (vorne) und nördlicher Überbau (hinten)

Bei der Brücke Brändströmstraße handelt es sich um einen Brückenzug bestehend aus einem älteren südlichen Betonüberbau aus dem Jahr 1937 und einem nördlichen Stahlüberbau aus dem Jahr 1962. Die Erneuerung des südlichen Überbaues ist bereits 2013 abgeschlossen worden.

Der nördliche Überbau ist eine zweifeldrige Stahlkonstruktion aus dem Jahr 1962, die insgesamt vier elektrifizierte Gleise der DB AG überspannt. Am Stahlüberbau und den Lagerteilen der Mittelstützenreihe wurden massive Korrosionsschäden festgestellt. Weiterhin sind Betonschäden an der Gehweguntersicht, den Lagersockeln und am Mittelstützenfundament vorhanden.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile stellte die Überbauerneuerung die insgesamt wirtschaftlichste Lösung dar. Für die Aufnahme der Überbaulasten müssen die vorhandenen Unterbauten im notwendigen Umfang ertüchtigt werden. Die momentan in Bauwerksmitte vorhandene Pendelstützenreihe wird durch eine flachgegründete Stahlbetonscheibe ersetzt, die zudem für Anpralllasten aus dem Bahnbetrieb bemessen wird.

Wegen der gegenüber dem geltenden Regelwerk eingeschränkten lichten Durchfahrtshöhe müssen an der Überbauunterseite Stützpunkte für die Fahrleitungsanlagen vorgesehen werden.

Die Arbeiten zur Erneuerung des Überbaus können nur unter Vollsperrung der Brücke für den Fahrzeugverkehr durchgeführt werden.

Von Januar 2017 bis zur geplanten Gleisvollsperrung der DB AG in den Osterferien 2017 werden vorbereitende Arbeiten für den Abbruch des vorhandenen Überbaus durchgeführt.

Neben der Aufnahme des vorhandenen Fahrbahnbelages werden auf dem nördlichen Widerlager, dem Mittelpfeiler und im Bereich der Pendelstützenreihe Hubvorrichtungen erstellt, da es erforderlich sein wird den Überbau aufgrund des unterführten Bahnverkehrs für den Abbruch um ca. 60 cm anzuheben. Für den Fußgängerverkehr bleibt der vorhandene Überbau während der vorbereitenden Arbeiten nutzbar.

Mit dem Anhub und Abbruch des vorhandenen Überbaus soll in der Gleisvollsperrung der DB AG in den Osterferien 2017 begonnen werden. Nach erfolgtem Anhub werden der westliche Berührungsschutz und der westliche Gehweg rückgebaut und in diesem Bereich eine Fußgängerbehelfsbrücke erstellt. Zur Überwindung des Höhenunterschiedes werden an beiden Brückenenden der Fußgängerbehelfsbrücke behindertengerechte Rampen errichtet.

Diese Arbeiten werden ca. 4-6 Wochen in Anspruch nehmen.

Während dieser Zeit muss der vorhandene Überbau aus sicherheitstechnischen Gründen für den Fußgängerverkehr gesperrt werden. Dem Fußgänger stehen während der Brückensperrung die Brücke Albertstraße und die Unterführung Untere Sehlhofstraße mit einem Umweg von ca. 10 Gehminuten als alternative Querungsmöglichkeit zur Verfügung.

 

Anschließend wird der Fußgängerverkehr tagsüber über die Behelfsbrücke geführt und der vorhandene Überbau von Osten aus beginnend rückgebaut. Diese Rückbauarbeiten werden während nächtlicher Zugpausen ausgeführt. Aus sicherheitstechnischen Gründen muss die Fußgängerbrücke nur während der nächtlichen Arbeiten gesperrt werden.

 

Die in den Sommerferien 2017 anstehende Gleisvollsperrung der DB AG soll für die Errichtung der neuen Mittelunterstützung genutzt werden. Daran anschließen werden sich die Arbeiten zur Erneuerung des Überbaus.

 

Zur Wahrung der bauzeitlich notwendigen Abstände zu den Fahrleitungen der DB AG muss die Herstellung des neuen Überbaus ebenfalls in erhöhter Lage erfolgen. Hierzu werden die einzubauenden Stahlträger zu Montageeinheiten zusammengefasst und mittels Mobilkran auf die teilvorgefertigten Stahlbetonmittel- bzw. -endquerträger verlegt. Diese Arbeiten können ebenfalls nur nachts während der natürlichen Zugpausen und unter nächtlicher Sperrung der Fußgängerbehelfsbrücke erfolgen. Für das Verlegen der Stahlträger werden ca. drei Wochen veranschlagt.

Die anschließende Überbaubetonage erfolgt in erhöhter Lage und unter laufendem Bahnbetrieb. Für die Betonierarbeiten muss die Fußgängerbehelfsbrücke jedoch rückgebaut werden, sodass eine Querung der Brücke für ca. 1-2 Wochen nicht möglich sein wird.

 

Nach erfolgter Betonage und Aushärtung des Überbaus wird der Fußgänger bereits über den neuen Überbau geführt. Anschließend wird der neue Überbau  in die endgültige Lage abgesenkt und die Arbeiten mit Herstellung der Gehwege und der Fahrbahn abgeschlossen.

Hollandblech und Träger
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Vom Belag befreiter Stahlüberbau

Was wird gemacht?

  • Erneuerung des kompletten Überbaus
  • Anpassen der Oberleitung (durch die Bahn)
  • Erneuerung der mittleren Abstützung

Welche Einschränkungen gibt es?

  • bauzeitlich ist die Brücke für den motorisierten Verkehr gesperrt
  • Fußgängerverkehr kann (bis auf zwei Unterbrechungen von einmal 4-6 und einmal 1-2 Wochen) die Brücke passieren
  • Während Montage- und Hebevorgängen möglicherweise zeitweise Sperrung der Einmündung in die Reichsstraße erforderlich

Wie lange dauert das?

  • etwa 1,5 Jahre (Beginn: Frühjahr 2017)

Wieviel kostet die Maßnahme?

  • Gesamtkosten: ca. 2.250.000€