Sanierung Kuhler Viadukt - 3. Bauabschnitt

In einem weiteren Abschnitt auf der Nordseite des Viadukts wird das Mauerwerk saniert.

Kuhler Viadukt - ein weiterer Abschnitt ist fertiggestellt

sanierte rote Brüstung neben alter stark verfärbter
+
Sanierter Abschnitt neben noch unsaniertem Bereich

Der dritte Bauabschnitt der Mauerwerkssanierung von Brüstung und Konsolen am Kuhler Viadukt ist abgeschlossen. Die Arbeiten wurden erfolgreich innerhalb des geplanten Zeitrahmens durchgeführt. Die Baukosten werden nur geringfügig über der Angebotssumme liegen, was im Wesentlichen an Mehrmengen liegt. Solche Abweichungen von den zuvor abgeschätzten Mengen ergeben sich üblicherweise während der Bauphase, da sich erst dann der tatsächliche Grad der Schädigung offenbart.

Bis zum Ende der Kalenderwoche 34 werden noch Restarbeiten (Geländermontage, Säubern und Räumen der Baustelle) erledigt, sodass die Trasse ab dem kommenden Wochenende auch im Bereich des Kuhler Viadukts wieder auf der vollen Breite zur Verfügung stehen wird.

Blick von außerhalb der Brücke auf das neue Mauerwerk
+
Ansicht der erneuerten Brüstung (von Norden)

Es ist geplant, in den nächsten drei bis vier Jahren nach und nach in den noch fehlenden Abschnitten die Brüstung und Konsolen zu sanieren. Wenn das Bauwerk nach der 2014 erfolgten Abdichtung ausgetrocknet ist, werden dann im Anschluss die teilweise noch mit Netzen gesicherten Bögen und Stützen saniert werden.

(Stand: 25.08.2017)


Sanierung Kuhler Viadukt - 3. Bauabschnitt

Abbruch Gesimse und Brüstungen
+
Abbruch, Mai 2017
Ab Anfang April wird auf der Nordseite des Kuhler Viadukts in einem weiteren Abschnitt das Mauerwerk saniert werden. Da hierfür ein Gerüst erforderlich ist, kommt es zu einer Einschränkung der nutzbaren Breite der Trasse, wobei der Rad- und Fußverkehr neben der Baustelle auf einer Breite von 3,00 m zu jeden Zeitpunkt sichergestellt sein wird. Der Bereich, in dem diese Einengung stattfindet, wird so gering wie möglich gehalten und nur den unmittelbaren Arbeitsbereich und unbedingt erforderliche Baustelleneinrichtungsflächen umfassen.
Gerüst von unten
+
Gerüst, vom Steinweg aus

Bereits 2014 erfolgte die Abdichtung und die Herstellung der Verkehrsfläche als Bestandteil der Nordbahntrasse an diesem stadtbildprägenden Ingenieurbauwerk, das 1875 erbaut wurde. Im letzten Jahr wurde dann das Mauerwerk in den besonders verkehrsgefährdenden Bereichen, über der Carnaper Straße und dem Steinweg, instand gesetzt.

In diesem und auch in den folgenden Jahren sollen nun nach und nach auch die anderen Bereiche des 280m langen Bauwerks saniert werden. Die Sanierung erfolgt durch Steinaustausch und Neuverfugung an den Stellen, an denen in dem 140 Jahre alten Bauwerk Steine und Fugen lose oder stark verwittert sind.

Die Gesamtkosten für den nun erfolgenden dritten Bauabschnitt betragen ca. 300.000€.


Was wird gemacht?

  • Sanierung der Brüstungen und Gesimse (Mauerwerk)
  • Sanierung der Abdecksteine und Gesimskonsolen (Naturstein)
  • Sanierung der Fugen

Welche Einschränkungen gibt es?

  • Breite der Nordbahntrasse wird im Baustellenbereich eingeschränkt, es verbleiben jedoch zu jedem Zeitpunkt mindestens 3m Restbreite
  • Während des Gerüstauf- und -abbaus (jeweils etwa 2 Wochen zu Beginn und Ende der Maßnahme) kann es zu Einschränkungen auf dem unterhalb liegenden westlichen Fußweg am Steinweg und der Garagenzufahrt kommen

Wie lange dauert das?

  • ca. 5 Monate (Sommer 2017)

Wieviel kostet die Maßnahme?

  • Kosten für diesen Bauabschnitt: ca. 300.000 €