Verstärkung Brücke Ohligsmühle

Um ein unangekündigtes Versagen des in der Brücke verbauten Spannstahls zu verhindern, müssen hier im Inneren der Brücke Verstärkungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Mai 2017 - Arbeiten im Zeitplan

Blick auf das in der Wupper stehende Gerüst
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Gerüst für die unterhalb stattfindenden Arbeiten
Die Verstärkungsarbeiten in den Hohlkästen der Brücke sind vor Ostern im Zeitplan abgeschlossen worden. Nun folgen noch die Arbeiten an der Brückenunterseite, welche Witterungsbedingt erst jetzt im Frühjahr durchgeführt werden können. Zu diesem Zweck wird ein Gerüst in der Wupper unter der Brücke aufgebaut, von welchem die restlichen Arbeiten ausgeführt werden können. Zum Schutz des Gerüstes bei Hochwasser und vor Schwemmgut werden Leiteinrichtungen davor aufgestellt. Zum Einheben dieser ist das aufstellen eines Kranes erforderlich. Aufgrund des Busbahnhofes kann sich der Kran nur auf der Kasinostr. aufstellen. So dass in der Nacht vom 04. auf den 05.05. die Kasinostr. Fahrtrichtung Innenstadt von ca. 00.00 - 5.00 Uhr für den Verkehr gesperrt wird. Eine Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt vom Robert-Daum-Platz aus kommend über den provisorischen Busbahnhof auf die Südstr. und weiter über die Schlossbleiche und Mäuerchen zurück zur Kasinostr. Die Fahrtrichtung aus der Innenstadt kommend ist nicht betroffen. Abgesehen von dieser nächtlichen verkehrlichen Einschränkung werden die eigentlichen Arbeiten unter normalem Verkehr, wie bisher auch, ablaufen. Lediglich ein Teil des nördlichen Gehwegs wird als Zugang zum Gerüst in Anspruch genommen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juni dauern.

Verstärkung Brücke Ohligsmühle

Ansicht der Brücke aus der Vogelperspektive
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Die B7-Brücke Ohligsmühle
Die Spannbetonbrücke besteht aus 12 Hohlkästen. Sie wurde Mitte der 1950-er Jahre gebaut. Bei dieser Brücke gibt es die gleichen Schwierigkeiten wie an der Südbrücke, dass Teile des verwendeten Spannstahls durch die sogenannte Spannungs-Riss-Korrosion gefährdet sind. Dies kann zum Versagen oder Reißen einzelner Spannglieder führen. Anders als an der Südbrücke sind hier alle Hohlkästen durch einen Wartungsgang von der Straße aus zugänglich. Die Hohlkästen sind aber nur zwischen 80 cm und 100 cm hoch. In acht dieser Hohlkästen sollen nun Verstärkungsbereiche angelegt werden um ein Ankündigungsverhalten für mögliches Spanngliedversagen sicher zu stellen. Im Anschluss erfolgen noch zusätzliche Arbeiten an der Brückenunterseite, von einem Gerüst in der Wupper aus, um Schadstellen an der Brückenunterseite zu beseitigen. Die Arbeiten in der Brücke werden je nach Witterung bis voraussichtlich März 2017 andauern. Unter der Brücke erfolgen die Arbeiten bei geeigneten Temperaturen im Frühjahr 2017. Die Arbeiten sollen ohne wesentliche Eingriffe in den Straßenverkehr erfolgen.
in der Brücke: dunkel, kahler Beton
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Im Inneren eines Hohlkastens

Was wird gemacht

  • in den Hohlkästen werden Verstärkungsmaßnahmen durchgeführt, damit ein mögliches Versagen der Spannglieder rechtzeitig erkannt werden kann

Welche Einschränkungen gibt es?

  • kleinere kurzzeitige Verkehrseinschränkungen, größtenteils wird aber in und unter der Brücke gearbeitet, wodurch der Verkehr nicht beeinträchtigt wird

Wie lange dauert das?

  • ca. 8 Monate

Wieviel kostet die Maßnahme?

  • ca. 200.000€