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Wuppertal / Tourismus & Freizeit

Ehrenfriedhof Elberfeld- Vom Krieg zum ewigen Frieden

Wohltuend, wenn Gras über Wunden wächst. So mutet der Ehrenfriedhof, der doch 567 Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein Denkmal setzt, fast heiter an. Die hellen Grabkreuze aus Muschelkalk stehen auf dem saftig grünen Rasen in lockerer Ordnung. Militärische Ränge sind zu bedeutungslosen Buchstaben in Stein geronnen, im Tode sind hier alle gleich

Raffiniert führt der Weg den Besucher an einem Obelisken für die Befreiungskriege 1813 hinauf zu der Waldlichtung der Grabstätten.

Im unteren Bereich ruhen die 20 Opfer des Kapp-Putsches von 1920. Die hohen Bäume ringsum werfen lichten Schatten auf den Hang des Kiesberg.

Höhepunkt der Anlage bildet ein runder Platz, den eine offene Pergola abschließt. Tafel um Tafel verzeichnet hier die Namen der gefallenen Soldaten in Bronze. Die Figuren der beiden Steinreliefs des Bildhauers Rex trauern überlebensgroß.

Denkmal für die Kapp- Putsch- Opfer

Von der Idee des Heldenhains zu Beginn des Ersten Weltkrieges inspiriert, ist der Elberfelder Ehrenfriedhof wenig heroisch. Vielmehr prägen Schlichtheit und Gradlinigkeit der 20ger Jahre die Gestaltung der Architekten Jacobs und Schwagenscheidt.

Waldlichtung des Gedenkens (1921)

Information

  • Fläche 2,1 Hektar
  • Stadtteil: Elberfeld West
  • Träger: Stadt Wuppertal

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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