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Wuppertal / Wuppertal erleben

Architektur in Wuppertal: Highlights in Serie

Tausende Baudenkmäler, eindrucksvolle Fassaden und moderne Gebäude: Die Architektur in Wuppertal kann es leicht mit anderen Städten aufnehmen. In loser Folge stellen wir die Wuppertaler Highlights in einer Serie vor.

Der Look der modernen Großstadt und die Ausdruckskraft von 4.500 Baudenkmälern: In Wuppertal gibt es immer etwas zu sehen. Laut dem Bund Deutscher Architekten (BDA) ist unsere Stadt nach Köln die Kommune mit den meisten Baudenkmälern in Nordrhein-Westfalen. Das Stadtbild ist geprägt von Fachwerk und Stuck, von Ornament und Nüchternheit, von Neoklassizismus und Bauhausarchitektur bis Futurismus aus verschiedenen Stilepochen. Wer durch die Straßenzüge mit den eindrucksvollsten Fassaden geht, sollte auf Genickstarre aufpassen – so liebevoll und abwechslungsreich sind die Häuserwände verziert.

Prägend für das Stadtbild ist die Gründerzeit: Im größten zusammenhängenden Villenviertel Deutschlands, dem Briller Viertel, steht ein Familiensitz der Unternehmer nach dem anderen. Ein Setzkasten der Herrschaftshäuser. Das Zooviertel steht dem in nichts nach. Das Wuppertal, in der Frühindustrialisierung noch nicht als Stadt vereint, erlebte damals einen enormen Aufschwung. Elberfeld und Barmen zählten zu den reichsten Städten Deutschlands. Daraus entstanden nicht nur die Villen der Unternehmer, sondern auch zahlreiche Gebäude, die von der Stadtgesellschaft finanziert wurden. Ein Beispiel dafür ist die Historische Stadthalle, einer der optisch und akustisch eindrucksvollsten Konzertsäle der Welt.

Wir stellen vor:

Wuppertaler*innen und ihre Gäste zeigen sich außerdem immer wieder von modernen Highlights wie dem Visiodrom in Heckinghausen beeindruckt. In einem architektonisch einmaligen Projekt wurde das Industriegebäude aus den 50er Jahren mit einem neuen Kern ausgestattet. Ein eindrucksvolles Zeichen für die Verbindung von Transformation und Tradition. Heute kann man dort die größte Videoleinwand Europas sehen, Ausstellungen besuchen, Italienisch essen – und vom Dach den herausragenden Ausblick über das gesamte Tal genießen.

Fans der eindrucksvollen Kulissen im Wuppertal sind übrigens auch die Regisseure Wim Wenders und Tom Tykwer. Letzterer bezeichnete seine Heimat einmal als „Stadt auf den zweiten Blick“. Bei Filmschaffenden ist die Stadt sehr beliebt, wie zahlreiche Anfragen bei der Filmstadt Wuppertal von Wuppertal Marketing in den letzten Jahren zeigen. Wuppertal hat eine große Bedeutung, sowohl aus topografischer wie architektonischer Sicht.  So kommt es vor, dass Filmszenen in Berlin, Rom oder Amsterdam spielen, aber in Wuppertal gedreht werden. Das Barmer Rathaus wurde zum Beispiel schon einmal zum Hotel in Berlin. 

Tipp zum Weitererkunden

Eine Auswahl der rund 200 wichtigsten Gebäude in Wuppertal findet man auf der Seite des Architekturführers Wuppertal. Er wird vom Bund Deutscher Architekten gepflegt. Diesen und weitere Tipps finden Sie untenstehend

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • WMG / Christian Reimann

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