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Wuppertal / Wuppertal erleben

Sport

Wuppertal bewegt! Und das ist wörtlich zu nehmen. Ob im Freizeit- oder Leistungsbereich, die Angebote sind vielfältig und werden auch rege genutzt. Wuppertal bietet vom Bouldern über den privaten Lauftreff bis zum Bundesligasport alles. Sie können selbst aktiv werden oder im Stadion und der Halle Profis zuschauen.

Unser Überblick über die Highlights des Wuppertaler Sports.

Nordbahntrasse und Sambatrasse

Ein sonniger Tag auf der Nordbahntrasse gehört zu den schönsten Dingen, die man in Wuppertal erleben kann. Die ehemalige Eisenbahnstrecke wurde auf 23 Kilometern Länge zum Rad- und Wanderweg ausgebaut und erfreut an schönen Tagen tausende Spaziergänger und Radfahrer. Sie verbindet die Stadt von Ost nach West. Weil hier die Eisenbahn fahren musste, ist die Trasse trotz des bergigen Wuppertals nicht steil. Durch die Nordbahntrasse entdeckt man die Stadt aufgrund toller Ausblicke immer wieder neu, zum Beispiel vom 35 Meter hohen Viadukt Steinweg, das auch von unten mit seinen imposanten Rundbögen ein Hingucker mit industriellem Charme ist.

Auf dem Weg geht es immer wieder durch die alten, beleuchteten Eisenbahntunnel, die Ende des 19. Jahrhunderts bautechnische Meisterleistungen waren, und an den früheren Bahnhöfen und Industriegebäuden vorbei. Sie werden unter anderem als Gastronomie mit individueller Atmosphäre, Coworking Space, Eventlocation, Tanzschule und vieles mehr genutzt. Highlights zum Einkehren entlang der Trasse sind das Café Hutmacher im Mirker Bahnhof, das Bouldercafé vom Bahnhof Blo oder das Café Tacheles.

Bereits vor seiner Fertigstellung besaß der Rad- und Wandererlebnisweg Samba-Trasse geradezu magische Anziehungskraft für Radfahrer, Jogger und Spaziergänger. Verständlich, denn nicht nur seine grüne und waldreiche Lage, sondern auch viele benachbarte Sehenswürdigkeiten verleihen ihm einen ganz besonderen Reiz. Über dem Zoogelände etwa können Sie einen aufregenden Blick auf die Großkatzen-Anlage werfen.

Nordbahntrasse am Mirker Bahnhof (Utopiastadt)

Funsport

Skaten

Die Skatehalle Wicked Woods liegt unmittelbar an der Nordbahntrasse. In jedem Monat kommen mehr als 1000 Sportler in die Halle, um dort mit ihren Skateboards, Inline-Skates, Mountainbikes oder BMX-Rädern über die Rampen zu springen. Die Hindernisse in der Halle können teils sogar verschoben und verändert werden.

Es gibt zahlreiche Trainings und Wettbewerbe, es besteht aber auch die Möglichkeit, die Halle für Feiern zu mieten. Geschlossen ist sie nur an Heiligabend und Neujahr. Der Betreiber, die gemeinnützige Wichernhaus Wuppertal gGmbH, sorgt außerdem für Beschäftigung.

Parkour-Anlage an der Nordbahntrasse

Parkouring

Die Trendsportart Parkour sieht manchmal ganz schön halsbrecherisch aus. Bei der urbanen Sportart aus Frankreich geht es darum, möglichst effizient von einem Punkt zum anderen zu gelangen – und dabei die Kraft des eigenen Körpers voll zu nutzen. So schwingen sich die Parkour-Sportler über Mauern, hangeln sich an Wänden entlang oder ziehen sich per Klimmzug an Stangen herauf. Die größte Parkour-Anlage Deutschlands steht in Wuppertal auf dem Bergischen Plateau, in der Nähe von Wicked Woods, an der Nordbahntrasse.

Bouldern und Klettern

Bouldern und Klettern kann man in Wuppertal sehr gut. Im Stadtteil Langerfeld betreibt der Deutsche Alpenverein, Sektion Barmen, Hagen und Wuppertal, die Wupperwände. 16 Meter hoch sind dort die Wände, die es zu erklimmen gilt – insgesamt stehen 1300 Quadratmeter Kletterfläche bereit. In einem Relikt der Textilindustrie befindet sich mitten im pulsierenden Leben der Nordstadt und mit direkter Anbindung zur Nordbahntrasse der Bahnhof Blo. An 600 Quadratmetern Kletterfläche können Anfänger, Fortgeschrittene, Familien und Kinder hier bouldern. Sport und Kultur verbindet das Café des Bahnhof Blo, der ein Ort der Begegnung ist – ein Treffpunkt für Boulderer, Besucher der Nordbahntrasse und die Nachbarn im Quartier.

Die Wupperwände

Downhill

Steil abwärts mit ordentlichem Tempo fahren die BMX-Radler die Dowhnhill-Strecke am Kothen herab. Auf 1,3 Kilometern werden 90 Höhenmeter zurückgelegt. Die Abfahrt ist für Anfänger und Profis geeignet. Mehr Infos zur Strecke gibt es auf der Webseite des Radsportvereins RV Adler Lüttringhausen 

Crossboccia

Ein bisschen weniger körperliche Action, aber frische Luft und Bewegung bekommt man bei der Wuppertaler Erfindung Crossboccia. Die Bälle des Wurfspiels werden wie beim bekannten Boccia eingesetzt – beim Crossboccia, wie der Name schon sagt, allerdings auf frei bespielbaren Feldern wie Parks oder sogar Treppen. Die Stadt wird wie beim Parkour zum Spielfeld. 

Wandern

Der Winterbergweg

Neues kennenlernen, ohne sich zu verlaufen? Der Sauerländische Gebirgsverein, Abteilung Wuppertal, hat allein im Bereich Wuppertal mehrere hundert Kilometer an Wanderwegen markiert. Eingeschlossen sind dabei auch die Wege der Naturfreunde, deren Häuser  man untereinander über die mit einem „N“ gekennzeichneten Wanderwege erreichen kann.  Fast alle Wanderwege sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln anfahrbar.

Auf sgv-wuppertal.de finden Sie unter „Wanderwege“  überörtliche Wege, Kurzwanderstrecken, Wege in den Barmer Anlagen, Kleingartenwege und den Wuppertaler Rundweg mit Kilometerangaben und den Markierungszeichen zur besseren Orientierung. 

Schwimmen

Die Schwimmoper - Wettkampfbecken

Die Wuppertaler Bäder bieten sowohl dem Leistungsschwimmer, als auch dem Hobbyschwimmer und Familien ausgezeichnete Nutzungsmöglichkeiten. Neben dem Schwimmen kann auch in einigen Hallenbädern sauniert werden. Zu den städtischen Bädern gehören die Schwimmoper mit ihrer einzigartigen Architektur und der großen Schwimmhalle mit Platz für 1600 Zuschauer, das Gartenhallenbad Cronenberg, das Gartenhallenbad Langerfeld, das Schwimmsportleistungszentrum, das Stadtbad Uellendahl sowie das Freibad Mählersbeck. Dazu kommen sechs weitere Bäder, die von Vereinen betrieben werden.

Die Öffnungszeiten finden Sie auf den individuellen Webseiten der Bäder.

Fußball

Der WSV

Der Wuppertaler SV zählt zu den Traditionsvereinen im deutschen Fußball. Anfang der siebziger Jahre erreichten die Rot-Blauen den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, als in der Bundesliga die Qualifikation zum Europapokal gelang.Rund um den Stürmer Günther „Meister“ Pröpper wurde sogar der FC Bayern München in Wuppertal mit 3:1 besiegt.

Aktuell spielt der WSV in der Regionalliga West im Stadion am Zoo, das für 23.000 Zuschauer Platz hat.

Handball

Nach einer kurzen Episode als Zweitlegist hat sich der Bergische Handball-Club 06 (BHC) wieder souverän in die Premiumklasse gekämpft und spielen in der zweiten Halbzeit 2018 wieder in der ersten Handball-Bundesliga.

2006 wurde der Verein als Kooperation zwischen Solinger und Wuppertaler Handballvereinen gegründet. Von 2013 bis 2017 spielte der BHC vier Jahre lang in der höchsten deutschen Spielklasse. Die Heimspiele werden in der Wuppertaler Uni-Halle sowie in der Solinger Klingenhalle ausgetragen.

Der Handball hat im Bergischen schon eine lange Tradition. Der Langerfelder Turnverein (LTV) wurde 1885 gegründet und zählt zu den ältesten Sportvereinen in Deutschland. Die Herren der Handball-Abteilung spielten schon damals in der höchsten deutschen Spielklasse. Die Handballerinnen des TV Beyeröhde haben ebenfalls in der Vergangenheit in der ersten Bundesliga gespielt.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • WMG/Björn Ueberholz
  • Medienzentrum der Stadt Wuppertal
  • WMG/Christopher Pattberg
  • Medienzentrum der Stadt Wuppertal
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  • WSV
  • © Stadt Wuppertal | Medienzentrum
  • © gerd neumann | wuppertal
  • © medienzentrum wuppertal | gerd neumann
  • © stadt wuppertal | medienzentrum
  • WMG/Christopher Pattberg

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