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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Einführung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ( FZV ) am 01.03.07

Am 01.03.2007 sind wichtige Änderungen im Kfz-Zulassungswesen in Kraft getreten.

Beschreibung

Beschreibung

Zu diesem Zeitpunkt gab es eine Neuregelung des gesamten Zulassungsverfahrens. Dabei wurde die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ( StVZO ) mit den derzeit bestehenden Nebenbestimmungen neu gegliedert.

Für die Praxis sind folgende Änderungen besonders wichtig:

 

1. Zuständigkeit

Die Zuständigkeit innerhalb des Zulassungsverfahrens ändert sich vom derzeitigen "Standortprinzip" auf das "Wohnortprinzip".
Für Privatpersonen ist nur ausschließlich die Zulassungsbehörde des Hauptwohnsitzes zuständig. Zulassungen auf einen 2. Wohnsitz, auch Wiederzulassungen, sind nicht mehr möglich.
Bei juristischen Personen muss der Firmensitz oder eine beteiligte Niederlassung in Wuppertal nachgewiesen werden.

 

2. Abmeldung eines Fahrzeuges

Bisher war eine vorübergehende Stilllegung oder eine endgültige Stilllegung eines Fahrzeuges mit unterschiedlichen Rechtsfolgen vorgesehen.

Diese beiden Verwaltungsvorgänge werden durch die sog. "Außerbetriebsetzung" abgelöst.

Dabei sind drei wesentliche Teile zu beachten:

1. Die Betriebserlaubnis erlischt nicht, wie bisher, 18 Monate nach der Außerbetriebsetzung, sondern bleibt grundsätzlich bestehen. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die vor dem 01.03.2007 abgemeldet wurden.

2. Die Freigabe des amtlichen Kennzeichens erfolgt unmittelbar nach Außerbetriebsetzung.

3. Eine Reservierung des amtlichen Kennzeichens ist möglich.

 

3. Wiederzulassung

Wenn Sie ein stillgelegtes, endgültig gelöschtes oder außer Betrieb gesetztes Fahrzeug wieder zulassen möchten, ist dies unter Beachtung der genannten neuen Regelung möglich:

1. Zuständigkeit nach Hauptwohnsitz

2. Ein außer Betrieb gesetztes Fahrzeug erhält immer ein neues Kennzeichen. Außnahme bei Reservierung des bisherigen Kennzeichens.

3. Die "Betriebserlaubnis" verfällt nicht mehr nach 18 Monaten. Fahrzeuge, die auch über einen längeren Zeitraum außer Betrieb gesetzt waren und deren Fahrzeugpapiere noch vorhanden sind, brauchen zur Zulassung lediglich eine gültige HU ( Hauptuntersuchung ).

 

4.Oldtimer

Der Begriff Oldtimer wurde u.a. in der Fahrzeugzulassungsverordnung ( FZV ) definiert. Die bisher bestehende sog. 49. Ausnahmeverordnung wurde aufgehoben. Das bedeutet für Oldtimerfans folgende Veränderung:

Die sog. "07"-Kennzeichen müssen ab  dem 01.03.2007 ebenfalls ein Gutachten nach § 23 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ( StVZO ) nachweisen und müssen vor mindestens 30 Jahren in den Verkehr gekommen sein.

 

5. Ausfuhrkennzeichen


Die wichtigste Änderung hierbei ist , dass die bereits bestehende Zulassungsbescheinigung Teil II wird entsprechend einer regulären Zulassung fortgeschrieben und eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I ausgefertigt. Sollte noch keine Zulassungsbescheinigung Teil II bestehen, wird diese, entsprechend einer Zulassung im Inland erstellt. Der bisher übliche " Internationale Fahrzeugschein" ist nicht mehr erforderlich und wird nur noch auf besonderen Wunsch ausgegeben.

 

6.Feinstaubplakette

Am 01.03.2007 tritt ebenfalls die Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung in Kraft.

Schadstoffarme Fahrzeuge können eine sog. Feinstaubplakette erhalten.

Sie bekommen diese bei allen Zulassungsbehörden, technischen Überwachungsorganisatoren und allen Werkstätten, die eine Berechtigung zur Durchführung einer Abgasuntersuchung besitzen.

Welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält, können Sie z.B. auch kostenlos auf unseren, oder den Internetseiten der technischen Prüfstellen ( siehe "Downloads/Links" ) erfahren.

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