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Die 2G-Regel in Wuppertal im Überblick

Durch das Fortschreiten der Impfkampagne, das Beibehalten wichtiger Hygiene- und Infektionsschutz-Standards im Alltag (AHA-Regeln) und die konsequente Anwendung der 3G-Regeln (3G = geimpft, genesen, getestet) will Nordrhein-Westfalen weitere Schritte in Richtung mehr Normalität im Alltag gehen und gleichzeitig den aktuell steigenden Infektionszahlen Rechnung getragen werden. Entsprechend sind in der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 17. August 2021 verschiedene Regelungen zu Erleichterungen für Immunisierte (Geimpfte und Genesene) sowie Getestete (sog. 3G-Regelung) enthalten.

Beschreibung

Beschreibung

Die 3G stehen für geimpfte, genesene, getestete Personen. Beim 3G-Modell wird der Zutritt zu einer Veranstaltung, einem Restaurant oder einer kulturellen Einrichtung nur Menschen ermöglicht, die geimpft, genesen oder getestet sind. 

Ausnahmen von Geboten und Verboten der CoronaSchVO können die zuständigen Behörden eigenständig nur in den ausdrücklich in der Verordnung vorgesehenen Fällen erteilen. Weitergehende Ausnahmen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (§ 5 Abs. 3). Nach entsprechender Abstimmung hat der Hauptausschuss daher am 22.09.2021 die Allgemeinverfügung zu 2G-Regelungen in Wuppertal beschlossen.

Diese Allgemeinverfügung finden Sie unter Links und Downloads.

Die in den letzten Wochen in Wuppertal exponentiell angestiegenen Fallzahlen bzw. Inzidenzwerte zeigen, dass mit den gegebenen Vorgaben allein die Corona-Situation nicht unter Kontrolle zu bringen ist. Die weit überwiegende Anzahl der Infizierten sind nicht geimpft. 

Die 2G-Regelung, bei der das Ansteckungsrisiko deutlich niedriger ist, sieht daher vor, dass nur Geimpfte und Genesene teilnehmen. Menschen, die nicht geimpft sind, haben ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko und auch Personen, die einen negativen Coronaschnelltest gemacht haben, können eine Übertragung des Virus nicht ausschließen. 

Die in der Allgemeinverfügung vorgesehenen Einschränkungen für nicht Immunisierte verfolgen somit den Zweck, den Schutz vor Infektionen zu stärken, indem Ungeimpfte einen eingeschränkten Zugang zu Veranstaltungen im Freizeit- und Kulturbereich in geschlossenen Räumen erhalten. Indem so der weitere Anstieg der Infektionszahlen reduziert wird, soll eine Überlastung der Krankenhäuser und des Gesundheitsamtes möglichst vermieden werden. 

Denn das Gesundheitsamt war trotz personeller Verstärkung (u.a. Einsatz von Kräften der Bundeswehr) bei hohen Inzidenzwerten in der Vergangenheit nicht in der Lage, zeitnah alle Infizierten und deren Kontaktpersonen über Maßnahmen im Rahmen der Kontaktnachverfolgung zu informieren. Durch eine Reduzierung von Neuinfektionen im Kreis der Ungeimpften wird hier deshalb einerseits eine Entlastung bei der Kontaktnachverfolgung und andererseits eine Motivation zur freiwilligen Impfung erwartet.

Anzeige eines Betriebs, eines Angebots oder einer Veranstaltung im 2G-Modell

Jeder Anbieterin oder jedem Anbieter (ob Restaurant-Besitzer*in oder Konzertveranstalter*in) steht es frei, 2G-Angebote zu schaffen. Es ist nur eine Möglichkeit und keine Pflicht. Voraussetzung für eine Teilnahme am 2G-Modell ist unter anderem deren Anzeige (Ziffer I.3 der Allgemeinverfügung vom 23.09.2021). Diese Anzeige finden Sie unter Links und Downloads. Bitte tragen Sie hierzu die erforderlichen Daten in das Formular ein. Ihre Anzeige wird sodann der zuständigen Dienststelle übermittelt.

Nach Absendung der Anzeige können Sie den Betrieb, das Angebot oder die Veranstaltung im 2G-Modell unmittelbar aufnehmen.

Ausnahmen zur Nutzung von 2G-Angeboten

Kinder unter zwölf Jahren dürfen generell 2G-Angebote nutzen. 

Für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren hat die Ständige Impfkommission erst vor kurzem eine Impfempfehlung ausgesprochen. Bereits jetzt haben viele Kinder und Jugendliche das neue Impfangebot wahrgenommen. Bis alle ein Angebot erhalten haben, also für eine gewisse Übergangsfrist, können auch Kinder und Jugendliche noch ohne Impfung an einem 2G-Angebot teilnehmen.

Auch Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können Zugang zu 2G-Angeboten in Wuppertal erhalten; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

Links und Downloads

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