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Wuppertal / Wirtschaft & Stadtentwicklung

VohRang für den Mittelstand: Ebene Flächen in Wuppertal

Für die Gewerbeflächenentwicklung am Wirtschaftsstandort Wuppertal war die Konversion des ehemaligen Rangierbahnhofes ein Glücksfall. Insgesamt 113.000 Quadratmeter ebene Gesamtfläche standen für mittelständische Unternehmen zur Verfügung. 90.000 Quadratmeter sind bereits vermarktet.

Im Herbst 2011 war der Verkaufsstart für die etwa 113.000 Quadratmeter und bereits zu Beginn 2012 konnte mit Columbus McKinnon ein großer Vermarktungserfolg bekannt gegeben werden. Der Spezialist für Hebezeuge hat seine Europazentrale von Velbert nach Wuppertal verlagert und gehört mit  etwa 170 Mitarbeitern zu den großen mittelständischen Unternehmen. Nach diesem Startschuss ging es Schlag auf Schlag: 16 Unternehmen haben in Vohwinkel auf der ehemaligen Fläche des Rangierbahnhofes einen neuen Standort gefunden.

Vermarktungsstart für den letzten Entwicklungsabschnitt

Rund 26.000 Quadratmeter stehen im Mittelstandspark VohRang noch zur Verfügung. Aufgrund der Grundstücksstruktur ist hier eine eher kleinteilige Vermarktung bereits vorgegeben. Angedacht sind 10.000 Quadratmeter am nordöstlichen Ende als eine Fläche, die restlichen 14.000 Quadratmeter sollen dann in Größen von 1.000 bis 2.500 Quadratmeter parzelliert werden.  Die Flächen bieten sich zur Neuansiedlung und Expansion kleiner und mittelständischer Unternehmen an.
Eine Besonderheit ist der günstige Preis von 67 Euro pro Quadratmeter. Begründet liegt dieser darin, dass es für diesen Teilbereich des Gewerbegebietes keine öffentliche Erschließungsstraße gibt. Die Erschließung soll in Zusammenarbeit mit den Käufern in Form einer Privatstraße realisiert werden, da dieses individuelle Straßenführungen und Kostenvorteile für die Unternehmen ermöglicht. Das Modell hat im Gewerbepark Vorm Eichholz bereits bestens funktioniert. 
Der Stadt Wuppertal  ist eine nachhaltige Flächenvermarktung immer wichtiger. Durch eine möglichst hohe Arbeitsplatzdichte und eine sinnvolle Bereicherung regionaler Wertschöpfungsketten soll dem verstärkten Mangel an Gewerbeflächen Rechnung  getragen werden. Lager- und Logistikflächen sollen in diesem Teilabschnitt nicht errichtet werden.

Auf gute Nachbarschaft

Die Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofs grenzt im Osten unmittelbar an das neue Wohngebiet Stationsgarten und liegt in fußläufiger Entfernung zum Zentrum von Vohwinkel, wo sich gute Einkaufsmöglichkeiten bieten.

In der Umgebung des Mittelstandsparks liegen verschiedene größere Wohn-, Gewerbe- und gemischt genutzte Gebiete des Stadtteils. Wer bahnaffin ist, den interessiert sicherlich auch die Signalwerkstatt in der Nachbarschaft. Ein Betrieb, der als Tochter der Bahn AG Signaltechnik für den deutschen und europäischen Eisenbahnbetrieb herstellt und wartet. Nicht nur darauf ist die gute Verkehrsanbindung zu beziehen: Die Endstation Vohwinkel der Schwebebahn ist fußläufig erreichbar, ebenso der Bahnhof Vohwinkel. Gleich zwei Erschließungsstraßen führen in den Mittelstandspark VohRang, in kurzer Fahrt erreicht man zudem auch die Auffahrt Haan-Ost der A 46 und ist von dort aus binnen 20 Minuten am Düsseldorfer Flughafen. Und wer möchte, kann auch mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, denn hier wird die Nordbahntrasse an das Radwegenetz von NRW angeschlossen.

Herr Otto Baum
Sachbearbeiter/in
Herr Martin Lietz
Sachbearbeiter/in

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