Es tut sich was am Eingang der City (17.11.11)

Die Aachener Landmarken AG kauft das ehemalige Kaufhaus "Koch am Wall" in Wuppertal zur Revitalisierung. Die Arbeit an Konzeption und Mieterakquise läuft bereits auf Hochtouren.

Seit 25 Jahren befasst sich Norbert Hermanns, Vorstand der Landmarken AG, mit dem Bau von Handels- und Gewerbeobjekten. Als neuestes Projekt konnte sich der Projektentwickler und Investor ein zentral gelegenes Kaufhausgebäude in der Elberfelder Innenstadt sichern. Der Ankauf erfolgte Anfang September. Bei dem Objekt handelt es sich um das bekannte ehemalige Kaufhaus "Koch am Wall".

"Der Standort verfügt über eine exzellente infrastrukturelle Anbindung" erklärt Sven Bayer, Projektentwickler bei der Landmarken AG. "Vorteile sind nicht nur die Nähe zum Hauptbahnhof, sondern auch zur Schwebebahn und den Bushaltestellen. Zahlreiche Parkplätze und Parkhäuser runden die Attraktivität des Standortes ab."

Großflächiger Einzelhandel, wie z.B. H&M, Strauss Innovation, Peek & Cloppenburg, C&A befinden sich bereits in unmittelbarer Nähe. Die am Standort vorhandene Frequenz wird mit Fertigstellung der Projekte "Haus Fahrenkamp" (ehemals Sinn & Leffers) und der Entwicklung des "Koch am Wall"-Gebäudes noch verstärkt.

"Kennengelernt haben wir das Gebäude auf einer Investorentour der Wirtschaftsförderung. Die Nähe zum Döppersberg, der derzeit als 'neues Tor zur Stadt' entwickelt wird, hat uns überzeugt. Die Zukunftschancen, die sich hieraus ergeben, wollen wir uns frühzeitig sichern", so Thomas Binsfeld, Leiter der Projektentwicklung Retail bei der Landmarken AG.

Neues Leben zentral an der Wupper

Die Landmarken AG verfolgt das Ziel, das alt eingesessene Objekt zu revitalisieren und durch einen Nutzungsmix aus Einzelhandels- und Büroflächen neues Leben einzuhauchen. Derzeit laufen die Abstimmungen zur Konzeptfindung. "Der Standort ist ideal, um einen großen Ankermieter oder zwei, drei kleinere Mieter über die ersten Geschosse anzusiedeln", sagt Binsfeld. Ein entsprechendes architektonisches Konzept, das mit den möglichen Mietern Hand in Hand entwickelt werden soll, wird die Integration ins Zentrum abrunden. Für die Planung konnte das etablierte Büro RKW Architekten aus Düsseldorf gewonnen werden.

"In den weiteren Obergeschossen sehen wir Potenzial, um diese als Büro- oder Praxisräume zu vermieten", ergänzt Binsfeld. Ebenfalls denkbar sei ein großes Fitnessstudio oder eine tolle Erlebnisgastronomie. Ausreichend Platz bietet die Immobilie mit 6.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche allemal.

 

Die Arbeit an Konzeption und Mieterakquise läuft auf Hochtouren, so hat man auch die EXPO REAL in München intensiv zur Mieterakquise genutzt. Bereits im Frühjahr rechnet man damit, weitere Informationen zum Entwicklungsstand veröffentlichen zu können.

Baustein zur Attraktivitätssteigerung

Aus Sicht der Stadt wird dieses Projekt sehr begrüßt. "Nach dem Neubau an der Ohligsmühle, dem Beginn der Bauarbeiten am Döppersberg und der Revitalisierung des Fahrenkamp-Hauses ist die neue, hochwertige Nutzung des ehemaligen Koch am Wall-Gebäudes ein weiterer Baustein zur Attraktivitätssteigerung der City", so Wirtschaftsförderer Dr. Rolf Volmerig.

 
 
Koch am Wall-Gebäude

Bald neues Leben am Wall (Foto: Andreas Fischer)

 

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