Boden gut gemacht (02.02.2012)

Manchmal kann es so einfach sein. Was an der einen Stelle zu viel, ist anderswo zu wenig: 2.800 Kubikmeter Mutterboden wurden von der Gewerbefläche Vorm Eichholz zum Wohngebiet Bergischen Plateau transportiert. Hier wird das dringend benötigte Material nun für den Bau der Grünflächen verwendet.

Auf den Wuppertaler Südhöhen wird das Gewerbegebiet Vorm Eichholz entwickelt. 17.000 Quadratmeter hochwertiger Flächen stehen für technologie- und forschungsorientierte Unternehmen zur Verfügung. Bei der Nivellierung des Geländes fiel weit mehr Mutterboden an, als benötigt.

Ganz anders sah es auf dem Bergischen Plateau aus, dem neuen Wohngebiet im Ortsteil Wichlinghausen. Für die öffentlichen Grünflächen im Südteil fehlte Boden.

Angesichts der städtischen Finanzsituation waren intelligente und kostensparende Lösungen gefragt. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den Projektbeteiligten und der Wirtschaftsförderung fand sich die perfekte Lösung: 200 Sattelzüge Mutterboden wurden von den Südhöhen abtransportiert und werden derzeit im neuen Wohngebiet zur Anlage der Grünflächen eingebaut.

"Was auf der Fläche Vorm Eichholz ein Abfallprodukt war, hätte auf dem Bergischen Plateau teuer eingekauft werden müssen", freut sich Baudezernent Frank Meyer. Die Stadt konnte somit rund 50.000 Euro einsparen, denn schließlich fielen lediglich die Kosten für den Transport an. So macht man Boden gut.

 
 
Vorm Eichholz
Was hier nicht benötigt wurde...
 
 
Bergisches Plateau
...kommt nun hier zum Einsatz. (Fotos: Wifö W)
 

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