Wuppertal ist Branchentreff der Immobilienwirtschaft

Dass Wuppertal für Projektentwickler und Investoren einiges zu bieten hat, wird alljährlich bei der Investorentour WuppertalINSIDE unter Beweis gestellt. Die Veranstaltung hat sich als Branchentreff etabliert. In diesem Jahr informierten sich über 150 Gäste über aktuelle Projekte und Potentiale in den Bereichen Gewerbe, Wohnen und Einzelhandel bzw. Dienstleistung - neuer Rekord.

Längst ist der Standort im Fokus der Investoren angekommen und dass sie sich "auch auf politische Verlässlichkeit bei der Projektplanung verlassen können, wie man sie sonst nirgends findet", das bekräftigte Stadtoberhaupt Peter Jung in seiner Begrüßung. Er beschrieb auch die zweifache Trendwende der Stadt: Zum einen liegt ein ausgeglichener Haushalt nicht mehr in allzu großer Ferne, zum anderen freut man sich hier erstmals nach 25 Jahren wieder über einen Bevölkerungszuwachs.

Viel Fortschritt, Erfolg und Potential

Am Döppersberg, derzeit größtes Stadtentwicklungsprojekt, sind die Fortschritte nun deutlich erkennbar. Baudezernent Frank Meyer konnte berichten, dass es für den Investorenkubus derzeit fünf ernstzunehmende Interessenten gebe, noch in diesem Jahr wird man sich für einen Partner entscheiden.
Auch Wirtschaftsförderer Dr. Rolf Volmerig hatte Erfolge zu vermelden, sei es den Vermarktungserfolg im Gewerbegebiet "Vorm Eichholz"  - von den 17.000 Quadratmetern Fläche sind nach Vermarktungsstart vor etwa 12 Monaten bereits 11.800 Quadratmeter verkauft bzw. verbindlich reserviert - oder der Verkauf eines Kasernengebäudes imEngineering Park an das Wuppertaler Technologiezentrum W-tec, dass hier mit Haus 5 im nächsten Jahr weitere Büros zur Verfügung stellt. Im letzten Jahr erstmals vorgestellt wurde auch der Böhler Weg als Wohnbaufläche, soeben wurde die Baugenehmigung erteilt.  "In Wuppertal ist die Immobilien-Rendite am höchsten" titelte erst kürzlich der FOCUS nach einer Studie von Engels & Völkers. Dass man hier viel mehr Wohnen für das gleiche Geld bekommt, dass man in den Rheinmetropolen zahlen muss, überzeugt immer mehr Bauträger auch von außerhalb.
Aktuelle Projekte, aber auch interessante Potentialflächen in den Bereichen Gewerbe und Wohnen wurden auf zwei unterschiedlichen themenorientierten Touren präsentiert, beide Reisebusse gingen vollbesetzt an den Start. Neu war eine dritte Tour, die sich ausschließlich den Themen Handel und Dienstleistung widmete, auch dieser Bus war übrigens voll besetzt.
Nach vielen Eindrücken kamen alle zum abschließenden Get-together in der "Sky Lounge" im Herzen von Wuppertal-Elberfeld zusammen. Es hatte teilweise die Anmutung eines Familientreffens, war doch ein Großteil der nordrhein-westfälischen Immobilienwirtschaft vertreten, doch auch zahlreiche bundesweite und auch ausländische Teilnehmer konnten von diesem Tag eines ganz sicher mitnehmen: Wuppertal ist ein vielfältiger und interessanter Investitionsstandort für gute Geschäfte.

 

18.04.2013

 
 
Einzelhandel
Wer den Einzelhandelsstandort Wuppertal entdecken will, der muss sich auch schonmal zu Fuß auf den Weg machen.
 
 
Junior Uni
Eine Station hatten alle drei Busse auf dem Programm: Die Baustelle der Junior Uni Wuppertal. (Fotos: Wifö W: CtE).