Positive Fakten für den Büroimmobilienmarkt Wuppertal

Pünktlich zur EXPO REAL in München ist der aktuelle Büromarkt-Report der Wirtschaftsförderung Wuppertal erschienen. Die Daten basieren auf der ebenfalls neu aufgelegten Büroflächenstudie, die im Auftrag von MaklerNetzwerk Wuppertal, Stadtsparkasse und Wirtschaftsförderung erstellt wird.

Alle zwei Jahre wird die Studie vom IRI, dem Dortmunder Institut für Raumforschung & Immobilienwirtschaft erstellt. Sie zeigt sowohl die Vielfalt des Marktes als auch die räumliche Verteilung der Bürostandorte auf. Hinzu kommen die wesentlichen Kennziffern zu Gesamtbestand, Flächenumsatz und Leerstand. Auftraggeber der Studie sind das MaklerNetzwerk Wuppertal, die Stadtsparkasse Wuppertal sowie die Wirtschaftsförderung. "Durch die kontinuierlich durchgeführte Datenermittlung verfügt der Standort Wuppertal über einen im Vergleich mit anderen Büroimmobilienmärkten sehr transparenten Büroimmobilienmarkt", so Sven Macdonald, bei der Wirtschaftsförderung Ansprechpartner für Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Hans-Peter Brause, Leiter des Immobilienzentrums der Stadtsparkasse ergänzt: "Diese Transparenz über rationale Kennziffern ist gerade für die Investitions- und Standortentscheidung von besonderer Bedeutung."

2015 könnte 50.000-Quadratmeter-Marke überschreiten

Der Büroflächenumsatz lag im Jahr 2014 mit 44.500 Quadratmeter auf einem stabilen Niveau im Vergleich zu den Vorjahren. Die im ersten Halbjahr 2015 ermittelten Umsätze deuten jedoch an, dass in diesem Jahr der Büroflächenumsatz in Wuppertal die 50.000-Quadratmeter-Marke überschreiten könnte. Denn es sind bereits 27.500 Quadratmeter Bürofläche vermarktet worden. Ansiedlungserfolge wie die der buw-Unternehmensgruppe auf 2.400 Quadratmetern in den Elberfelder Friedrichsarkaden, die guten Vermietungsquoten im neuen Haus 5 des Wuppertaler Technologiezentrums W-tec und die Vermietungserfolge auf dem revitalisierten Gewerbeareal "Königsberger Höfe" zeigen, dass Wuppertal längst als attraktiver Standort für Dienstleister wahrgenommen wird. "Steigende Flächenumsätze mit qualitätsorientierten Nutzern", fasst Frank Müller vom MaklerNetzwerk Wuppertal zusammen. Dies zeige sich auch in den Preisen: "Bei Neuvermietungen werden in Einzelfällen derzeit Mieten von bis zu 13 Euro/qm erzielt. Bis 2012 galten 12 Euro als nahezu unüberwindliche Grenze."
Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass der Büroflächenumsatz pro Einwohner auf demselben Niveau liegt wie der von den Ruhrgebietsstädten Dortmund, Bochum oder Duisburg.
Die  Leerstandsquote liegt bei 5,9 Prozent (Juli 2015) und ist damit im Vergleich zu 2013 leicht zurückgegangen. Auch hier liegt man auf ähnlichem Niveau wie die Ruhrgebietsstädte.

02.10.2015

 
 
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Büromarktreport