Zurück zum Geburtsstandort

Das Familienunternehmen "Nölle Profi Brush" hat sein neu errichtetes Büro- und Logistikgebäude im Industriegebiet Simonshöfchen in Wuppertal-Vohwinkel bezogen. Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 70jährige Tradition zurück. Ursprünglich wurde die Bürsten- und Pinselfabrik "Eugen Nölle" in Wuppertal-Barmen gegründet und wechselte später den Standort nach Remscheid und anschließend nach Sprockhövel. Jetzt ist man nach Wuppertal zurückgekehrt.

Das Unternehmen produziert und importiert an mehreren Standorten mehr als 2.000 Reinigungs- und Malerbedarfsartikel. Die Produktionsstätten für Holz- und Kunststoffteile befinden sich in der Ukraine und im Erzgebirge. Artikel aus Fernost werden über eine eigene Gesellschaft in China importiert und weltweit verkauft. Insgesamt beschäftigt der Firmenverbund mehr als 2.500 Mitarbeiter.

Mit Richard Nölle (29) als Geschäftsinhaber befindet sich das Unternehmen nun in der dritten Generation. Er entschied sich sofort nach Beendigung seines Studiums zu dieser Neubaumaßnahme. Die 45 Mitarbeiter des Unternehmens schätzen ihre neuen Arbeitsplätze in den großzügigen und Licht durchfluteten Räumlichkeiten.
Die Wirtschaftsförderung Wuppertal hat das Unternehmen bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück mit ca. 22.000 Quadratmetern für den Neubau maßgeblich unterstützt und die erforderlichen Flächen im Simonshöfchen erschaffen und zur Verfügung gestellt. "Wir freuen uns, damit wieder ein solides Familienunternehmen für den Standort Wuppertal zurückzugewinnen", so Wirtschaftsförderer Martin Lietz.

Die Nölle Profi Brush in Wuppertal-Vohwinkel versteht sich als Vertriebs- und Logistikzentrale und wird von den Geschäftsführern Phillip Eiben und Ralph Buchholz geführt. "Das neue Gebäude dient dazu den Weg für die zukünftige Expansion zu ebnen und logistische Engpässe zu beseitigen. Damit sind die Arbeitsplätze gesichert und wir können neue Geschäftsbereiche in Angriff nehmen", sagt Richard Nölle.

20.06.17

 
 
Neubau
Der Neubau dient als Vertriebs- und Logistikzentrale des Unternehmens. Foto: Wifö W/Lietz