Gestaltung im öffentlichen Raum

Durch eine nutzungsgerechte Aufteilung und Gestaltung öffentlicher Räume sollen Stadtviertel in ihrer Lebens- und Aufenthaltsqualität aufgewertet werden und Brach- und Bauflächen für private Investoren attraktiv gemacht werden. Der öffentliche Raum wird als Bindeglied privater Flächen gesehen.

Auch bei der Planung von Sondernutzungen im öffentlichen Raum, wie z.B. Außengastronomie beurteilt die Abteilung Städtebau die stadtgestalterischen Aspekte.

Wie ein Wohnraum, wird auch der öffentliche Raum einer Stadt möbliert. Sitzbänke, Pflanzgefäße, Straßenlaternen und vieles mehr gehören zum Mobiliar einer Stadt. Der öffentliche Raum gewinnt durch die Verwendung von hochwertigem Stadtmobiliar an Qualität und erhält durch eine Einheitlichkeit eine durchgängige Identität für die einzelnen Innenstädte und Stadtzentren. Die entsprechenden Standards müssen definiert werden und ständig den aktuellen technischen und sozialen Erfordernissen angepasst werden.

Bei der Umsetzung und Entwicklung von Projekten im öffentlichen Raum ist die Transparenz von Entscheidungskriterien und die Mitwirkung bei der NutzerInnen von großer Bedeutung für die spätere Akzeptanz. Partizipationsprozesse haben daher in den letzten Jahren eine besondere Bedeutung bekommen.

Aktuell sind zwei größere Maßnahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes in der Vorbereitung, die über Moderationsverfahren qualifiziert werden (siehe Links, Spalte rechts).

Berliner Platz
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Berliner Platz

Der Charme einer Stadt ist eng mit der Gestaltung des öffentlichen Raumes verknüpft. Zahlreiche Straßen, Plätze und Parks prägen mit unterschiedlichen sozialen und ästhetischen Qualitäten das Gesicht der Stadt. Frei zugänglich für alle, bieten diese öffentlichen Bereiche Raum für Aufenthalt, Bewegung und Erholung.


Die städtischen Knotenpunkte dienen in Form von Markt-, Grün-, Verkehrs- oder Kulturplätzen dem öffentlichen Leben und auch der Identität der einzelnen Stadtteile.

Gesamtplan Elberfeld
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Gesamtplan Elberfeld