Stadtumbau West Unterbarmen

Luftbild elberfelder Nordstadt
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Luftbild Elberfelder Nordstadt
Der Stadtumbau in Wuppertal hat das Ziel, historische Stadtteile attraktiver und lebenswerter zu machen und deren vorhandene Stärken weiterzuentwickeln. Neue oder neu gestaltete Spielplätze und Freiflächen. Sanierte Altbauten mit hohem Wohnwert und niedrigem Energieverbrauch. Wieder genutzte Ladenlokale mit neuen Ideen. Kreative Mitmachprojekte besonders für Kinder rund Jugendliche. Dies alles wird mit einem integrierten Handlungskonzept umgesetzt, bei dem viele Menschen mitwirken.

Das Quartier Unterbarmen wird mit dem Programm Stadtumbau West durch das Land NRW, die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union von 2006 bis 2012 mit ca. 1,1 Mio. € gefördert. Hinzu kommen die Investionen für die Junior Universität.

Plan Unterbarmen
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Plan Unterbramen
Hier finden sich dicht an dicht die Baudenkmäler aus der Gründerzeit, einer Epoche, in der Wuppertal zu einer vielfältigen, dynamischen Industrie-Großstadt gewachsen ist. Als Orte dieser Geschichte wirken die Quartiere Identität stiftend für die Gesamtstadt.

Die Zahl der Menschen in sozial schwachen Haushalten ist in diesen Quartieren überdurchschnittlich hoch. Hier muss es gelingen, diese Menschen stärker in das soziale, ökonomische und kulturelle Leben der Stadt einzubeziehen. Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche sind dabei besonders wichtig.

 

Viele Vereine der Migrantenselbstorganisation, die die Integration der Migranten/-innen in das soziale, politische und kulturelle Leben der Stadt fördern, sind hier beheimatet. Dies ist eine große Chance für die Entwicklung der Stadtumbaugebiete. Die Quartiere sind sehr lebendig. Attraktive alte Häuser bieten das besondere Wohnen mit Flair. Geschäfte, Gaststätten und Restaurants, Schulen und Kindergärten und vieles mehr sind zu Fuß zu erreichen. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist es ein kurzer Weg in die Citys Barmen und Elberfeld. Hier befinden sich zahlreiche große und kleine Einrichtungen mit Bedeutung für ganz Wuppertal, z.B. der Universitätsstandort Pauluskirchstraße, die Gerichtsinsel, die Bundesagentur für Arbeit und das Polizeipräsidium.

 

Dies ist ein Umfeld, das Menschen suchen, die neue Dienstleistungsunternehmen gründen oder dort arbeiten, z.B. in der Medienbranche. Die Stadtumbaugebiete sind wichtig für den Dienstleistungsstandort Wuppertal. Viele 'kreative' Arbeitsplätze können hier in Zukunft entstehen.

 

Viele Gebäude müssen saniert oder modernisiert werden, weil sie zu viel Energie verbrauchen und ihre Gebäudesubstanz bedroht ist. Wohnungen stehen leer, weil sie nicht mehr bedarfsgerecht sind und es oft Probleme zwischen Vermietern und Mietern gibt. Mit dem Hof- und Fassadenprogramm kommt frische Farbe ins Quartier. Die Wuppertaler Quartierentwicklungsgesellschaft berät Eigentümer, besonders auch bei der Energiesanierung und bringt bürgerschaftliches Engagement in Gang, wie zum Beispiel den Verein 'Aufbruch am Arrenberg'. Mit der Zwischennutzungsagentur kommt neues Leben in leerstehende Ladenlokale.

Spielplatz Martin-Luther-Straße
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Spielplatz Martin-Luther-Straße

Es gibt zu wenig Spiel- und Grünflächen und die vorhandenen Flächen sind oft abgenutzt und nicht sauber. Deshalb wird das Wohnumfeld attraktiver gestaltet.

 

In Wuppertal ist die erste dauerhaft angelegte und eigenständige Kinder- und Jugend-Universität (Junior Uni) im Bereich Natur und Technik mit Kooperationseinrichtungen in den übrigen bergischen Gebietskörperschaften gegründet worden.

 

Pauluskirche
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Pauluskirche
Die Pauluskirche, als vielfältiger Kultur- und Veranstaltungsort, getragen von einem engagierten Förderverein, hat einen barrierefreien, behindertengerechten Zugang und eine neue Toilettenanlage erhalten.

 

Kontakt

+49 202 563 6258