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Wuppertal / Wuppertal Inside - Investorentour 2019

„Wohnen boomt“ – Unterwegs mit Insidern

Trotz Rekordhitze trafen sich wieder viele Investoren aus ganz Deutschland, um neue Standorte im Tal zu entdecken. Auch bei der „Wuppertal INSIDE“-Tour zeigte sich, dass Wohnen das momentan heißeste Thema ist.

Über 140 Teilnehmer haben sich dieses Jahr zur „Wuppertal INSIDE“-Tour der Wirtschaftsförderung angemeldet, um mit dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fuß das Tal auf vier Thementouren zu erkunden. Immer auf der Suche nach neuen Investitions- und Entwicklungsstandorten für Gewerbe, Handel/Büro und Wohnen.

Schon beim Empfang der Teilnehmer im Sparkassen-Turm verkündete Dr. Rolf Volmerig von der Wirtschaftsförderung: „Wohnen boomt!“. Das zeigte sich auch auf der Investorentour. Denn der Bus für die Wohnen-Tour war mit 60 Interessenten voll besetzt. Die hohe Nachfrage nach Potenzialflächen und die steigenden Immobilienpreise machen Investitionen im Bereich Wohnen derzeit besonders attraktiv.

Mehr Wohnraum für Studierende
Die Bus-Fahrt führte die Teilnehmer zunächst Richtung Bergische Universität Wuppertal. Denn ein großes Thema ist die Schaffung von neuen Studentenwohnungen. „Es gibt zu wenig Plätze in den Studentenwohnheimen. Das merkt man immer zum Semesteranfang. Aber es gibt bislang kaum private Anbieter für Studentenwohnheime“, weiß Alexander Buckardt von der Wirtschaftsförderung. An der Weidenstraße entstehen unter dem Motto „New Living“ 80 neue WG-Wohnungen, die 224 Studierenden in Zukunft Platz bieten sollen. Dabei orientieren sich die Planungen am Konzept des Mikro-Wohnens. Etwa 15 Millionen Euro werden hier investiert.

Auch in der Max-Horkheimer-Straße wird durch das Hochschulsozialwerk gebaut. Hier sollen 132 neue Wohnplätze in Einzelapartments und WG´s für bis zu sechs Studierende entstehen. Dafür werden fünf Häuser errichtet, deren Bau im Rahmen des Programms "Variowohnen" vom Bund gefördert wird.

 

Große Pläne bei der GWG
Von Elberfeld ging es nach Heckinghausen. Unterwegs kam der Bus am Heidter Carré an der ehemaligen Bremme-Brauerei vorbei. Auf dem Gelände sind 30 neue Wohneinheiten zwischen 50m² und 120m² geplant. Im Erdgeschoss soll auf 800m² Platz für eine KiTa sein, die durch die AWO Wuppertal betrieben wird. Zudem ist eine Quartiersgarage für Fahrräder und E-Bikes geplant. Diese wäre ein Novum für Wuppertal. Ende des Jahres soll mit dem Bau begonnen werden. Es ist ein Signal dafür, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GWG wieder stabil in neue Projekte investiert.

Im Gaskessel war dann Zeit für eine kurze Pause. Die Teilnehmer bekamen eine exklusive Führung von Architekt und Investor Marcello Groß und Geschäftsführerin Marina Kirrkamm. Zum Ausruhen blieb jedoch nur wenig Zeit. Hoch hinaus ging es für die Teilnehmer zur 68 Meter hohen Aussichtsplattform auf dem Gaskessel. Viele nutzten die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto. So gab es nicht nur „Wuppertal inside“, sondern auch „Wuppertal on top“.

 

Quartiere der Zukunft
Nach dem Ausflug in den Gaskessel widmete sich die Tour dem zweiten großen Thema: der Sanierung bestehender Quartiere. In der Spitzenstraße in Langerfeld wurden die Pläne für das Quartier Espenlaub vorgestellt. Das 3,5 Hektar große Quartier soll zu einer Mischung aus Mehr- und Einfamilienhäusern sowie Loft-Wohnungen entwickelt werden, das auch Raum für Dienstleister, Gastronomie, kleine Läden und wohnverträgliches Gewerbe bietet.   

Zu diesem Thema passte auch der Abschlussort der Veranstaltung. Die Montag Stiftung stellte ihre Pläne für den BOB Campus vor und lud zu einer Führung durch die Räumlichkeiten ein. In der ehemaligen Textilfabrik in Oberbarmen entsteht ein Quartier für Wohnen, Gewerbe und Kultur. Auch eine KiTa und eine Kooperation mit der benachbarten Realschule sind geplant.

Beim entspannten Ausklang und gemeinsamen Fachsimpeln waren sich die Teilnehmer einig: In Wuppertal tut sich etwas.

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Bildnachweise

  • WiFö/ Henke

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