Was ist Diskriminierung
Diskriminierung bedeutet: Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Ein anderes Wort dafür ist Benachteiligung.
Zum Beispiel, wenn eine Person:
- aus einer Gruppe ausgeschlossen wird.
- beleidigt oder belästigt wird.
- weniger Chancen bekommt (zum Beispiel bei der Arbeit).
Niemand darf wegen schlecht behandelt werden wegen;
- seiner Herkunft,
- seines Geschlechts,
- seiner Religion,
- einer Behinderung,
- seines Alters,
- wen er liebt.
Das steht im Allgemeinen Gleichbehandlungs-Gesetz (AGG).
Dieses Gesetz schützt alle Bürger*innen und sagt ganz klar: Diskriminierung ist verboten.
So können Sie anderen Menschen helfen
Wenn Sie Zeuge oder Zeugin von Diskriminierung werden, können Sie aktiv werden:
- Beistehen: Zeigen Sie der schlecht behandelte Person, dass sie nicht allein ist.
- Aussagen: Helfen Sie dabei, den Diskriminierungsfall aufzuklären.
- Ihre Aussage als Zeuge oder Zeugin ist sehr wichtig.
- Keine Angst vor Nachteilen: Das Gesetz schützt auch Helfer*innen. Man darf Sie nicht schlecht behandeln, nur weil Sie jemandem geholfen haben (Maßregelungs-Verbot).
Was können Sie tun bei Diskrimienierung?
- Dokumentieren: Schreiben Sie auf, was passiert ist.
- Notieren Sie Datum, Ort und was genau gesagt oder getan wurde.
- Unterstützung suchen: Sprechen Sie mit Vertrauensperson*innen, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin.
- Rechtliche Schritte: Sie können sich von Anwält*innen beraten lassen. Manchmal kann man vor Gericht eine Entschädigung (Geld) bekommen.
- Beratung nutzen: Kommen Sie zu uns. Wir helfen Ihnen, Ihre Rechte zu verstehen.
So können wir Ihnen weiterhelfen
In unserer Beratungs-Stelle erhalten Sie professionelle Unterstützung durch unsere Berater*innen.
Wichtig für Sie:
- Kostenlos: Unsere Hilfe kostet kein Geld.
- Vertraulich: Wir haben Schweigepflicht.
- Alles, was Sie uns erzählen, bleibt bei uns. Nur wenn Sie es erlauben, sprechen wir mit anderen darüber.
Was passiert in der Beratung?
- Wir hören Ihnen zu und erklären Ihre Rechte.
- Wir machen Vorschläge, wie Sie sich wehren können.
- Wir überlegen gemeinsam den nächsten Schritt.
- Sie entscheiden immer selbst, was Sie tun möchten.