2023 wurden 919 Anzeigen wegen häuslicher Gewalt in Wuppertal erstattet. Hierzu kommt eine hohe Dunkelzahl an Fällen, die der Polizei nicht gemeldet wurden. 547 Frauen haben aufgrund von sexualisierter Gewalt die Frauenberatung und Selbsthilfe e.V. (Öffnet in einem neuen Tab) Wuppertal aufgesucht. 104 Personen (53 Frauen und 51 Kinder) haben im Frauenhaus Wuppertal gewohnt.
Die durchschnittliche Auslastung des Frauenhauses lag im vergangenen Jahr bei 91,27%. Die Beratungsstelle von Frauen-helfen-Frauen (Öffnet in einem neuen Tab) hat für das Jahr 2023 insgesamt 695 dokumentierte Beratungskontakte mit von häuslicher Gewalt (Öffnet in einem neuen Tab) oder Stalking (Öffnet in einem neuen Tab) betroffenen Frauen. 309 Beratungskontakte fanden im Rahmen der nachgehenden Beratung nach dem Aufenthalt im Frauenhaus statt. In 86 Fällen fand die pro-aktive Beratung nach polizeilichen Wegweisungen statt.
Wuppertal stellt sich dieser Realität aktiv entgegen: Mit einem starken Netzwerk aus Beratungsstellen, Schutzeinrichtungen, Verwaltung und Zivilgesellschaft setzen wir uns dafür ein, Gewalt zu verhindern und Betroffene zu unterstützen. Präventionsprojekte in Schulen, öffentliche Aktionen im Stadtraum und kontinuierliche Sensibilisierungskampagnen machen deutlich: Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf keinen Platz in unserer Stadt haben.




