"Wir sind viele, wir sind eins"!
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus (Öffnet in einem neuen Tab) 2026 finden vom 16. bis 29.03.2026 in Wuppertal statt. Einige Veranstaltungen beginnen bereits im Vorfeld, andere wirken darüber hinaus. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Engagement für Vielfalt und Zusammenhalt nicht auf einen festen Zeitraum begrenzt ist.
Ergänzt wird das diesjährige Motto durch das künstlerische Motiv „Wir sind viele, wir sind eins“, gestaltet von der Wuppertaler Schülerin Sara Mustafi. Das Bild bringt Vielfalt auf unmittelbare Weise zum Ausdruck und macht deutlich: Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe gehören zusammen. Und zwar nicht trotz ihrer Vielfalt, sondern gerade durch sie.
Wir danken allen Engagierten, Initiativen und Einrichtungen herzlich, die mit Ideen, Zeit und Einsatz zu diesem vielfältigen Programm beigetragen haben.
Wir wünschen Ihnen anregende Begegnungen, neue Eindrücke und viel Freude beim Besuch der Veranstaltungen!
Leitmotive 2026 verbunden in Haltung und Verantwortung
Für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 knüpfen wir bewusst an mehrere Leitmotive an, die sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam eine klare Haltung tragen.
Das Wuppertaler Motto „Sei ein Mensch“ (Öffnet in einem neuen Tab)aus dem Vorjahr bleibt dabei zentral. Es erinnert daran, dass Menschenwürde, Empathie und Verantwortung nichts Abstraktes sind, sondern sich im Alltag zeigen – im Umgang miteinander, im Hinsehen, im Handeln.
Ergänzt wird dies 2026 durch das künstlerische Motiv „Wir sind viele, wir sind eins“ (Öffnet in einem neuen Tab), gestaltet von einer Wuppertaler Schülerin. Das Bild bringt Vielfalt auf eine sehr unmittelbare Weise zum Ausdruck und macht deutlich: Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe gehören zusammen. Nicht trotz ihrer Vielfalt, sondern gerade durch sie.
Beide Gedanken finden sich auch im bundesweiten Motto der Stiftung gegen Rassismus „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ (Öffnet in einem neuen Tab) wieder. Es unterstreicht, dass Menschenwürde unteilbar ist und dass eine solidarische Gesellschaft nur dort entsteht, wo Menschen gemeinsam Haltung zeigen.
In ihrem Zusammenspiel bringen die Motive zum Ausdruck, was unsere Stadt trägt:
- Menschen, die Verantwortung übernehmen,
- Vielfalt als selbstverständlichen Teil des Zusammenlebens verstehen
- und sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Gemeinsam aktiv: Alle Termine auf einen Blick
Unten finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026. Möchten Sie Ihre Veranstaltung ebenfalls aufnehmen lassen?
Gern. Senden Sie uns einfach eine E-Mail.
Kita- und Schulaktion „Wir sind viele. Wir sind eins. Wir sind Wuppertal."
Was: Das Kommunale Integrationszentrum Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) lädt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 alle Wuppertaler Kitas und Schulen ein, ein gemeinsames Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt zu setzen.
Unter dem Motto „WIR SIND VIELE. WIR SIND EINS. WIR SIND WUPPERTAL.“ können Einrichtungen kreativ aktiv werden – angepasst an ihre jeweiligen Möglichkeiten im Kita-Alltag oder Unterricht. Zur Unterstützung stehen praxisnahe Aktionsideen zur Verfügung. Die Aktion steht erneut unter der Schirmherrschaft des Wuppertaler Rappers und Filmschaffenden Horst Jesué Wegener (Öffnet in einem neuen Tab), der in einer Videobotschaft zur Teilnahme aufruft. Beiträge können am Aktionstag über Social Media veröffentlicht werden. Erstmals ist die Aktion mit einem stadtweiten Plakatwettbewerb verbunden:
- Ausgewählte Motive werden ausgestellt; ein Beitrag wird das Kampagnenplakat der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2027.
Wann und wo? 19.03.2026, stadtweit in Wuppertaler Kitas und Schulen.
Teilnahme: freiwillig und kostenfrei.
Hinweis: Beiträge können am 19.03.2026 unter den Hashtags #WirSindWuppertal und #TagGegenRassismus veröffentlicht und das Kommunale Integrationszentrum (@integration_wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab)) markiert werden.
Veranstalter*innen: Kommunales Integrationszentrum Wuppertal
Kontakt & Infos: Jacqueline Lohrmann, Team „Integration und Bildung“
jacqueline.lohrmannstadt.wuppertalde
Barriereinformationen: Die Umsetzung erfolgt dezentral in den Einrichtungen. Bei Unterstützungsbedarf oder Fragen zur Teilnahme wird gebeten, Kontakt mit dem Kommunalen Integrationszentrum aufzunehmen.
Aufruf: Verbraucherschutz verständlich machen – gemeinsam sicher im Alltag handeln
Was: Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW e.V. in Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) möchte in Kooperation mit der Städtischen Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung (Öffnet in einem neuen Tab) , mit dem Team Ehrenamt und Zusammenhalt des Ressorts Zuwanderung und Integration sowie weitere Partner*innen das Thema Verbraucherschutz für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich machen. Viele Menschen kennen ihre Rechte im Alltag nicht oder sind unsicher, wie sie sich gegen überhöhte Forderungen, unseriöse Verträge oder Betrügereien wehren können.
Im Zuge der Internationalen Wochen gegen Rassismus soll zunächst gemeinsam mit Wuppertaler*innen mit internationaler Geschichte erprobt werden, welche Formate und Zugänge besonders hilfreich sind. Ziel ist es, praktische Informationen zu vermitteln, Vertrauen aufzubauen und langfristig passgenaue Angebote zu entwickeln.
Verbraucherschutz betrifft viele Lebensbereiche: versteckte Kosten in Verträgen, zweifelhafte Inkassoschreiben, unseriöse Onlineangebote oder überhöhte Rechnungen für Dienstleistungen. Besonders betroffen sind Menschen, die das Rechtssystem nicht gut kennen, sprachliche Hürden erleben oder wenig Erfahrung mit Vertragsfragen haben. Gleichzeitig zeigen Beratungserfahrungen, dass auch ältere Menschen, junge Erwachsene, Alleinerziehende oder Menschen in belastenden Lebenssituationen häufiger Risiken ausgesetzt sind. Verbraucherschutz stärkt daher soziale Sicherheit, Selbstbestimmtheit und gleichberechtigte Teilhabe.
Die Angebote sind niedrigschwellig gestaltet: Informationsveranstaltungen, Gespräche oder Schulungen können direkt in Einrichtungen, Vereinen oder Nachbarschaften stattfinden. Wir freuen uns besonders, bestehende Formate vor Ort zu nutzen und Inhalte bedarfsgerecht zu vermitteln.
Wann und wo? Termine und Orte werden gemeinsam mit interessierten Einrichtungen und Gruppen in Wuppertal vereinbart.
Teilnahme: Kostenfrei. Eine vorherige Kontaktaufnahme ist erforderlich.
Bedarfe melden und Schulungen anfragen: Im Zuge der Internationalen Wochen gegen Rassismus starten wir einen Aufruf an städtische Einrichtungen, Vereine und Engagierte, die mit unterschiedlichen Zielgruppen arbeiten: Wenn Sie einen Bedarf sehen, Informationsveranstaltungen oder Schulungsangebote zum Thema Verbraucherschutz anzubieten, melden Sie sich gerne bei uns. Wir versuchen, den gemeldeten Bedarf im Rahmen unserer Möglichkeiten aufzugreifen und passgenaue Angebote zu realisieren.
Kontakt: Ansprechpartnerin: Petra Götz
E-Mail: wuppertalverbraucherzentralenrw
Telefon: 0202 693 758 - 01
Veranstalter*innen: Verbraucherzentrale NRW e.V., Beratungsstelle Wuppertal in Kooperation mit der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, dem Team Ehrenamt und Zusammenhalt im Ressort Zuwanderung und Integration sowie weiteren Partner*innen.
Barriereinformationen:
Vor der Terminvereinbarung werden mögliche Barrieren gemeinsam geklärt, etwa hinsichtlich Sprache, Zugänglichkeit der Räume, Kinderbetreuung oder zeitlicher Rahmenbedingungen. Bedarfe können jederzeit gemeldet werden, damit die Angebote möglichst passgenau gestaltet werden können.
Kampagne: „Respekt ist, was uns verbindet“ – WSW setzen Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt
Was: Mit der Kampagne „Respekt ist, was uns verbindet“ setzen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ein sichtbares Zeichen für ein wertschätzendes Miteinander in der Stadtgesellschaft und im eigenen Unternehmen. Mehr als 200 Mitarbeitende haben sich an der Kampagne beteiligt und sich fotografieren lassen, um Haltung zu zeigen und zwar gegen Ausgrenzung und für Respekt, Vielfalt und Toleranz.
Die daraus entstandenen Motive wurden im öffentlichen Raum präsentiert, insbesondere an Standorten in unmittelbarer Nähe zu Arbeitsorten der WSW. Damit verbindet die Kampagne bewusst eine interne und externe Perspektive: Sie spiegelt die Unternehmenskultur wider und trägt diese gleichzeitig in das Stadtbild hinein.
Begleitend wird die Kampagne innerhalb des Unternehmens durch Schulungen und weitere Maßnahmen fortgeführt, die eine respektvolle Zusammenarbeit stärken und das Bewusstsein für partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz fördern. Die WSW positionieren sich damit klar gegen Diskriminierung und für ein Arbeitsumfeld, das Vielfalt anerkennt und aktiv lebt.
Ein weiteres sichtbares Element ist der sogenannte „RESPEKT.Bus“, der weiterhin durch Wuppertal fährt und mit dem Slogan „Unser Antrieb: RESPEKT“ die Botschaft der Kampagne in den Alltag der Stadt trägt.
Wann und wo? Laufende Kampagne im Stadtgebiet Wuppertal sowie innerhalb der WSW.
Teilnahme: Die Kampagne richtet sich an Mitarbeitende der WSW sowie an die Stadtgesellschaft.
Veranstalter*innen: Wuppertaler Stadtwerke (WSW)
Weitere Informationen: Informationen zur Kampagne (Öffnet in einem neuen Tab) sind über die WSW erhältlich.
Barriereinformationen: Die Kampagne findet sowohl im öffentlichen Raum als auch innerhalb der Unternehmensstrukturen statt. Informationen zu einzelnen Maßnahmen können bei den WSW erfragt werden.
160 Nationen – 160 Gesichter: Fotoprojekt für Vielfalt und Zusammenhalt
Was: Das Fotoprojekt „160 Nationen – 160 Gesichter“ macht die Vielfalt der Stadtgesellschaft sichtbar und lädt Menschen ein, ihre persönlichen Geschichten zu teilen. Porträts und kurze Texte zeigen unterschiedliche Lebenswege, Perspektiven und Erfahrungen und schaffen Raum für Begegnung und gegenseitiges Verständnis. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, Dialog zu fördern und sichtbar zu machen, wie vielfältig Zusammenleben in Wuppertal gestaltet wird. Die Teilnahme ist unkompliziert: Interessierte können sich fotografieren lassen und – wenn gewünscht – eine kurze persönliche Botschaft beisteuern. Die Beiträge werden gesammelt und öffentlich präsentiert.
Wann und wo? Termine und Orte werden individuell vereinbart, Wuppertal.
Teilnahme: kostenfrei. Eine vorherige Kontaktaufnahme (Öffnet in einem neuen Tab) ist erforderlich.
Veranstalter*innen: Initiative „160 Nationen – 160 Gesichter“ von Leonie Zimmermann.
Mehr Infos: Instagram @leonie.zimmermann (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Termine und Orte werden individuell abgestimmt. Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung erfolgen über Instagram.
Jeden ersten Samstag im Monat, 10:00–13:00 Uhr: Kids of Colour – Spielgruppe für Kinder und ihre Bezugspersonen
Was: „Kids of Colour“ ist ein offener Treff für afrodeutsche Kinder und Kinder of Colour sowie ihre Eltern und Bezugspersonen. Die Gruppe möchte einen Raum schaffen, in dem Kinder sich wohlfühlen, miteinander spielen und ihre Erfahrungen teilen können. Gleichzeitig bietet der Treff Eltern die Möglichkeit zum Austausch über Themen rund um Familie, Erziehung und das Aufwachsen in einer vielfältigen Gesellschaft.
Neben freiem Spiel für Kinder gibt es wechselnde Angebote wie Basteln, sportliche Aktivitäten oder Kinderschminken. Für Eltern werden Diskussionsrunden und Workshops angeboten, zum Beispiel zu Themen wie mehrsprachigem Aufwachsen, Afrohaarpflege oder dem Umgang mit Rassismuserfahrungen in Kita und Schule.
Der Treff versteht sich als Ort der Begegnung, des Empowerments und der gegenseitigen Unterstützung. Regelmäßig nehmen zwischen 30 und 50 Personen an den Treffen teil.
Wann und wo? Jeden ersten Samstag im Monat, 10:00–13:00 Uhr
Credo Kirche, Windhukstraße 102, 42277 Wuppertal-Oberbarmen.
Hinweis: Im April findet das Treffen aufgrund der Osterferien nicht statt.
Teilnahme: Offener Treff für Kinder (0–18 Jahre) und ihre Eltern oder Bezugspersonen.
Veranstalter*innen: Credo Kirche Wuppertal
Kontakt & Infos: Regina Romao; E-Mail: regina.romaocredo-kirchede;Telefon / WhatsApp: 0176 56991182
Weitere Informationen: https://www.credo-kirche.de/de (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Räumlichkeiten liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen zur Teilnahme oder zu möglichen Barrieren wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
24.02.–08.03.2026: Ausstellung „Was ist Dein Heimatort in Wuppertal?“ – Heimaterfahrungen in Wuppertal
Was: Die Ausstellung präsentiert Fotografien aus dem Projekt „Heimaterfahrungen in Wuppertal“ und lädt dazu ein, persönliche Perspektiven auf Heimat zu entdecken. Heimat entsteht durch Menschen und Orte, die zu wichtigen Bezugspunkten im Leben werden. Die gezeigten Arbeiten erzählen davon, welche Orte in Wuppertal für Menschen zu einer Heimaterfahrung geworden sind, wie sie prägen und welche Geschichten mit ihnen verbunden sind. Zu Wort kommen Menschen, die schon lange oder erst seit kurzer Zeit in Wuppertal leben. Ihre Geschichten zeichnen ein einladendes Bild der Vielfalt der Stadt und machen deutlich, wie Begegnung und Zugehörigkeit entstehen können.
Wann und wo? 24.02.–08.03.2026, Lichthof im Rathaus Barmen, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal. Besichtigung während der Öffnungszeiten des Rathauses. Teilnahme: kostenfrei.
Barriereinformationen: Das Rathaus ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich.
01.03.2026, 19:30 Uhr: Online: vhs.wissen live: Jim Knopf, die Halbdrachen und die deutsche Geschichte
Was: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erschien 1960 und zählt bis heute zu den bekanntesten deutschen Kinderbüchern. Lange Zeit blieb jedoch unbeachtet, dass Michael Ende darin zahlreiche historische Motive und Vorlagen verarbeitete. Die Kunsthistorikerin und Wissenschaftshistorikerin Julia Voss ging diesen Spuren in ihrem preisgekrönten Buch „Darwins Jim Knopf“ nach. In ihrem Vortrag beleuchtet sie die überraschenden historischen Hintergründe der Erzählung und gibt Einblicke in die Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube, Biologie, Macht“, die sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin kuratiert hat. Julia Voss ist Kunstkritikerin, Wissenschaftshistorikerin und Journalistin, Honorarprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg und vielfach ausgezeichnet.
Wann und wo? 01.03.2026, 19:30 Uhr, Online; Zugangsdaten werden nach Anmeldung bereitgestellt. Teilnahme: kostenfrei.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal
Mehr Infos und Anmeldung:
https://www.bergische-vhs.de/programm/politik-geschichte-umwelt/kurs/vhswissen-live-Jim-Knopf-die-Halbdrachen-und-die-deutsche-Geschichte/261S105007 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Die Veranstaltung findet online statt. Bei Fragen zur digitalen Zugänglichkeit oder Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
04.03.2026, 19:00 Uhr: Lesung „Der Schlüssel würde noch passen“ mit Irina Scherbakowa
Was: Irina Scherbakowa zählt zu den bedeutenden russischen Oppositionellen und ist Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. In ihrem Buch „Der Schlüssel würde noch passen“, das sie an diesem Abend vorstellt, schildert sie den Alltag und den politischen Aufbruch in Moskau und auf dem Land zu Beginn der 1990er-Jahre. Zugleich berichtet sie von ihrer Arbeit bei Memorial und vom schrittweisen Abgleiten Russlands in eine autoritäre Herrschaft. Ihre Erinnerungen verbinden persönliche Erfahrungen mit der Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und ihrem langjährigen Engagement gegen Staatsterror und für eine lebendige Erinnerungskultur.
Wann und wo? 04.03.2026, 19:00 Uhr, Otto-Roche-Forum, Bergische Volkshochschule Wuppertal, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal. Teilnahme: 5,00 €.
Anmeldung: telefonisch unter 0202 563 22843 oder per E-Mail an infoalte-synagogede
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal, in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge.
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
07.03.2026, 10:00 Uhr: Workshop „Miteinander sprechen – Umgang mit politischen Gegenpositionen“
Was: Unsere Gesellschaft ist stark politisiert, und politische Positionen klaffen zunehmend auseinander. Kontroverse, radikale und demokratiefeindliche Haltungen werden selbstbewusst vertreten – im persönlichen Umfeld, am Arbeitsplatz und im Alltag. Der Workshop vermittelt Sicherheit im Umgang mit politisch aufgeladenen Gesprächssituationen. Die Teilnehmenden entwickeln Klarheit über ihre eigene Haltung und Zielsetzung, erkennen persönliche Grenzen und lernen, auch unter Spannungsbedingungen handlungsfähig zu bleiben. Thematisiert wird, wie Gesprächskontakt aufrechterhalten werden kann, ohne sich selbst zu verleugnen oder zu erschöpfen. Ziel ist ein reflektierter, dialogfähiger und souveräner Umgang mit Polarisierung, Widerständigkeit und abwertenden Positionen. Aspekte von Selbstfürsorge und Resilienz sind ebenfalls Bestandteil des Trainings.
Wann und wo? 07.03.2026, 10:00–14:00 Uhr, Bergische Volkshochschule Wuppertal, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal. Teilnahmegebühr: 20,00 €.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal & Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal
Mehr Infos und Anmeldung:
https://www.bergische-vhs.de/programm/politik-geschichte-umwelt/kurs/Workshop-Miteinander-sprechen-Umgang-mit-politischen-Gegenpositionen/261W102005 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
08.03.2026, 11:00 Uhr: Weltfrauentag – Theater für Toleranz
Was: Das Schauspiel Wuppertal versteht Theater als Ort der Begegnung, der Empathie und der gesellschaftlichen Verantwortung. Mit der Reihe Theater für Toleranz setzt das Ensemble ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Antisemitismus, Sexismus und Rassismus sowie für eine offene, vielfältige und demokratische Stadtgesellschaft. Texte aus Erinnerungsberichten, Tagebüchern und literarischen Stimmen treten in Dialog mit aktuellen Positionen, Essays und künstlerischen Perspektiven. So entsteht ein vielstimmiges Gefüge, das dazu einlädt, über Macht, Teilhabe und die gemeinsame Gestaltung der Zukunft ins Gespräch zu kommen. Theater wird dabei als Teil des gesellschaftlichen Dialogs verstanden – auf der Bühne, in der Stadt und im Alltag.
Wann und wo? 08.03.2026, 11:00 Uhr, Engels – Bistro am Opernhaus, Kurt-Drees-Str. 4, 42283 Wuppertal.
Veranstalter*innen: Schauspiel Wuppertal
Weitere Infos:
https://www.schauspiel-wuppertal.de/spielplan/detailansicht-auffuehrung/theater-fur-toleranz/5471 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit dem Veranstalter aufzunehmen (infoschauspiel-wuppertalde). https://www.schauspiel-wuppertal.de/service/barrierefreiheit (Öffnet in einem neuen Tab)
08.03.2026, 11:30 Uhr: Safeta Obhodjas: Deutschland als Heimat – Buchvorstellung zu Integrationsprozessen zwischen hier und dort
Was: In ihrem neuen Buch „Deutschland als Heimat“ verbindet Safeta Obhodjas historische Entwicklungen mit individuellen Lebensgeschichten zu einem vielschichtigen Mosaik von Erfahrungen. Sie schildert eigene Lebensstationen, darunter ihren Weg zur erfolgreichen Schriftstellerin im ehemaligen Jugoslawien sowie ihre Erfahrungen von Krieg und Flucht zu Beginn der 1990er Jahre. Ergänzt werden diese Erinnerungen durch Berichte von Frauen und Männern, denen sie begegnet ist und die ebenfalls ihre Herkunftsländer verlassen mussten, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Die Lesung wird von Silvia Munzon-Lopez und Stefan Walz gestaltet; im anschließenden Autorinnengespräch sprechen Safeta Obhodjas und Dr. Jutta Höfel über Migrationserfahrungen, Zugehörigkeit und Integrationsprozesse.
Wann und wo? 08.03.2026, 11:30 Uhr, die börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal.
Teilnahme: Eintritt frei. Zählkarten erhältlich über www.wuppertal-live.de (Öffnet in einem neuen Tab).
Veranstalter*innen: die börse Wuppertal
Barriereinformationen: In der Börse Wuppertal gibt es einen barrierefreien Eingang über eine Rampe und der Eingang ist auch ebenerdig angelegt. Die Veranstaltungshalle ist mit dem Rollstuhl gut zu befahren. Es gibt sowohl in der unteren als auch in der oberen Etage ein behindertengerechtes WC, dieses ist durch einen Fahrstuhl gut zu erreichen.
13.03.2026, 17:15 Uhr: Green Iftar – Nachhaltig, achtsam, gemeinsam fastenbrechen
Was: Zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan laden lokale Initiativen und Einrichtungen aus Vohwinkel zu einem besonderen „Green Iftar“ ein. Der Abend verbindet Begegnung, Austausch und Information mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Green Iftar“ steht ein achtsamer Umgang mit Ressourcen sowie gemeinschaftliches Engagement im Mittelpunkt. Schüler*innen der Eugen-Langen-Gesamtschule Wuppertal stellen an diesem Abend ihr Projekt „FREI DAY“ vor – ein Lernformat, bei dem Jugendliche selbstständig an Zukunftsfragen und eigenen Projekten arbeiten. Ergänzt wird das Programm durch einen Vortrag des Vereins Nour Energy e.V. zum Thema „Nachhaltigkeit im Islam“. Die Veranstaltung bietet Raum für Begegnung und Vernetzung zwischen Menschen aus dem Stadtteil, sozialen Einrichtungen, religiösen Gemeinden und Initiativen. Gleichzeitig bildet das Green Iftar einen Auftakt für mehrere Veranstaltungen im Rahmen der Initiative „Vohwinkel auf dem Weg zum Tag des guten Lebens“.
Wann und wo? 13.03.2026, Einlass 16:45 Uhr, Programmbeginn 17:15 Uhr, Fastenbrechen gegen 18:38 Uhr: Eugen-Langen-Gesamtschule, Boltenheide 4, 42329 Wuppertal.
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung bis 04.03.2026 erforderlich.
Veranstalterinnen: AMANA e.V., Kinder-Tisch Vohwinkel e.V. sowie weitere Partnerinnen aus dem Stadtteil in Kooperation mit dem Kommunales Integrationszentrum Wuppertal.
Kontakt & Anmeldung: Timo Flick – Kinder-Tisch Vohwinkel e.V.; E-Mail: timo.flickkinder-tischorg; Telefon: 0163 9765244.
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Veranstaltungsräume liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen zu möglichen Barrieren wird gebeten, sich vorab an die Veranstalter*innen zu wenden.
14.03.2026, 10:00 Uhr: Lernen aus der Geschichte – Interaktiver Workshop zu Kultur und Migration
Was: Unsere Vergangenheit ist eine wichtige Ressource für das Verstehen der Gegenwart und das Gestalten der Zukunft. Gleichzeitig ist die europäische Perspektive und insbesondere die schulische Geschichtsbildung häufig eindimensional. Die globalen Krisen der Gegenwart lassen sich jedoch nur mehrperspektivisch verstehen. In diesem interaktiven Workshop können die Teilnehmenden Geschichte und ihr eigenes Verständnis davon partizipativ mitgestalten. Der Wuppertaler Historiker Cheikh Djibril Kane lädt zu lebensnahen und handlungsorientierten Zugängen zu unserer Geschichte ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier genügt.
Wann und wo? 14.03.2026, 10:00–14:00 Uhr, Bergische Volkshochschule, Wuppertal, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
15.03.2026, 18:00 Uhr: Theater „Die Stunde, in der wir nichts voneinander wussten“ – Ein Stadtprojekt mit und für Wuppertaler*innen
Was: Das Stück kommt ohne Worte aus – und spricht gerade dadurch eine eindrucksvolle Sprache. Auf einem öffentlichen Platz begegnen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten. Sie teilen denselben Raum und wissen doch oft wenig voneinander. Die Inszenierung macht sichtbar, wie vielfältig die Stadtgesellschaft ist, wie nah Menschen einander sind und wie leicht sie sich dennoch übersehen. Als Stadtprojekt mit und für Wuppertaler*innen lädt die Aufführung dazu ein, über Begegnung, Wahrnehmung und das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt nachzudenken.
Wann und wo? 15.03.2026, 18:00 Uhr, Theater am Engelsgarten, Wuppertal.
Tickets & weitere Infos:
https://www.schauspiel-wuppertal.de/spielplan/detailansicht-auffuehrung/1362-die-stunde-da-wir-nichts-voneinander-wu-sz-ss-sz-ten/5478 (Öffnet in einem neuen Tab)
Veranstalter*innen: Schauspiel Wuppertal
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit dem Veranstalter aufzunehmen. Die Rollstuhlplätze befinden sich in der ersten Reihe. Der Zugang ins Theater ist barrierefrei.
16.03.2026, 16:00 Uhr, Ausstellungseröffnung: „1933 – Niemals vergessen!“
Was: Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wird die Ausstellung „1933 – Niemals vergessen!“ eröffnet. Sie erinnert an den tiefen Einschnitt des Jahres 1933 – an den Beginn von Verfolgung, Entrechtung und Gewalt unter dem nationalsozialistischen Regime.
Zugleich rückt sie Mut, Solidarität und Widerstand in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen Menschen, die sich dem NS-Regime widersetzten – auch in Wuppertal. Arbeiterinnen, Gewerkschafterinnen und politisch Engagierte zeigten früh Haltung und zahlten dafür häufig einen hohen persönlichen Preis. Ihre oftmals vergessenen Biografien machen deutlich, dass Unrecht nicht unwidersprochen blieb und dass Verantwortung immer auch beim Einzelnen beginnt.
Die Ausstellung verbindet diese historische Perspektive mit aktuellen Fragen nach Demokratie, Menschenwürde und Zivilcourage. Die Eröffnungsrede hält Dr. Dieter Nelles vom Verein zur Erforschung der sozialen Bewegung in Wuppertal e.V.
Schirmherrin der Ausstellung ist Kristin Degener, Vorstandsvorsitzende der Jobcenter Wuppertal AöR.
Veranstalter*innen: Jobcenter Wuppertal AöR
Barriereinformationen: Informationen zu möglichen Barrieren am Veranstaltungsort liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen zur Zugänglichkeit wird empfohlen, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
16.03.–29.03.2026: Schulinterner Wettbewerb der Gesamtschule Wuppertal Langerfeld zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus
Was: Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Klassen und Kurse der Gesamtschule Wuppertal Langerfeld eingeladen, kreative Beiträge zum Motto „Sei ein Mensch – Vielfalt leben, gemeinsam gegen Rassismus“ zu gestalten. Ziel ist es, sich mit Fragen von Respekt, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinanderzusetzen und eigene Perspektiven sichtbar zu machen. Möglich sind unterschiedliche Formate wie Plakate, Collagen, Fotografien, Texte (z. B. Briefe, Dialoge, Comics), Videos, Podcasts, Songs oder künstlerische Mitmachaktionen. Die Beiträge werden im Aktionszeitraum präsentiert und dokumentiert. Zur Teilnahme gehört außerdem eine kurze Vorstellung des Projekts, etwa in Form von Fotos und einem Infotext.
Wann und wo? Aktionszeitraum: 16.03.–29.03.2026, Einreichungsfrist: 29.03.2026, Gesamtschule Wuppertal Langerfeld.
Preise: 1. Platz 300 €, 2. Platz 200 €, 3. Platz 100 €.
Teilnahme: Klassen und Kurse der Gesamtschule Wuppertal Langerfeld.
Veranstalter*innen: Gesamtschule Wuppertal Langerfeld im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Fragen & Infos: Veronika Lippold
Barriereinformationen: Die Einreichung erfolgt digital über Padlet. Bei technischen Hürden, Unterstützungsbedarf oder dem Wunsch nach einer alternativen Einreichungsform wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin.
17.03.2026, 15:30 Uhr: Kinderbuchlesung „Ein Ramadanreim“ und Bastelaktion
Was: Im Mittelpunkt steht die Kinderbuchlesung „Ein Ramadanreim“, die Kindern ab 4 Jahren und ihren Eltern einen spielerischen und altersgerechten Zugang zum Thema Ramadan eröffnet. Begleitet wird die Lesung von einer Bastelaktion, bei der die Kinder kreativ werden können. Die Veranstaltung lädt zum Zuhören, Mitmachen und gemeinsamen Entdecken ein und schafft Raum für Fragen, Neugier und Begegnung. Die Lesung wird von Reihan Aresmouk gestaltet. Das Angebot ist kostenfrei.
Wann und wo? 17.03.2026, 15:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Barmen im Haus der Jugend, Geschwister-Scholl-Platz 4–6, 42275 Wuppertal.
Veranstalter*innen: Stadtbibliothek Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab), Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung Stadt Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab), Vereinigung der Freunde der Stadtbibliothek Wuppertal e.V. (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Der Zugang ist aufgrund der historischen Gebäudestruktur nur eingeschränkt barrierefrei. Ein Aufzug am Seiteneingang kann über eine Klingel angefordert werden; Mitarbeitende unterstützen beim Zugang. Barrierefreie Toiletten und taktile Leitsysteme sind leider nicht vorhanden. Assistenzhunde sind willkommen. Für individuelle Bedarfe und zur Unterstützung beim Zugang wird gebeten, vorab Kontakt aufzunehmen: 0202 5636195; stadtbibliothek.barmenstadt.wuppertalde
19.03.2026, 19:00 Uhr: Konzertlesung „Jesus ist nicht schwarz-weiß“ – Gespräche, Lieder und Geschichten am Küchentisch
Was: Judy Bailey und Sarah Vecera sowie Patrick Depuhl laden zu einem Abend ein, der Gespräche, Texte und Musik miteinander verbindet. Am symbolischen Ort des Küchentisches – einem Raum für Offenheit und ehrlichen Austausch – teilen die Beteiligten persönliche Erfahrungen und biografische Perspektiven. Sie geben Einblicke in ihre Lebensgeschichten und regen dazu an, eigene Prägungen zu reflektieren und gesellschaftliche Zusammenhänge neu zu betrachten. Die Konzertlesung verbindet Musik, Erzählungen und Dialog zu einem Abend, der bewegt, zum Nachdenken anregt und Mut macht.
Wann und wo? 19.03.2026, 19:00 Uhr, CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal. Tickets: 12 €.
Veranstalter*innen: CityKirche Elberfeld
Tickets & Infos: https://www.wuppertal-live.de/618350 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit dem Veranstalter aufzunehmen.
20.03.2026,12:00–14:30 Uhr: Kreativcafé für Frauen – Wandersteine mit positiven Botschaften gestalten
Was: Beim Kreativcafé für Frauen werden kleine „Wandersteine“ gestaltet und mit positiven Botschaften, stärkenden Wünschen oder ermutigenden Worten beschriftet. Die Steine können anschließend an andere Menschen verschenkt oder an öffentlichen Orten ausgelegt werden – zum Beispiel in der Nachbarschaft, bei Veranstaltungen, in Geschäften oder beim Arzt. So gehen die guten Wünsche auf eine kleine Reise durch den Alltag und können Menschen erreichen, die gerade eine aufmunternde Botschaft brauchen. Die Aktion möchte einen bewussten Gegenimpuls zu negativer Stimmung und gesellschaftlichem Pessimismus setzen und dazu ermutigen, kleine Zeichen der Wertschätzung und Solidarität weiterzugeben.
Wann und wo? 20.03.2026, 12:00–14:30 Uhr; Treffpunkt Tesche, Nathrather Straße 76, 42327 Wuppertal.
Teilnahme: kostenfrei.
Veranstalter*innen: Treffpunkt Tesche.
Kontakt & Infos: Telefon: 0202 5637382
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Räumlichkeiten liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
20.03.2026, 18:00 Uhr: Basketball am Abend – Gib Rassismus einen Korb!
Was: In der Halle des Hauses der Jugend Elberfeld haben Jugendliche die Möglichkeit, gemeinsam Basketball zu spielen, Musik zu hören und Zeit miteinander zu verbringen. Zusätzlich gibt es Snacks und Getränke sowie Raum für Gespräche über Diskriminierung und Rassismus im Alltag. Vielleicht hast du eigene Erfahrungen gemacht oder Fragen, die dich beschäftigen. In einer offenen Atmosphäre können Perspektiven geteilt und gemeinsam überlegt werden, warum Sport für viele Menschen wichtig ist und wie er dazu beitragen kann, Vorurteilen und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Ziel ist es, Begegnung zu fördern, Gemeinschaft zu stärken und deutlich zu machen, dass das Haus der Jugend ein Ort für alle jungen Menschen ist.
Wann und wo? 20.03.2026, 18:00–22:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr), Haus der Jugend Elberfeld, Bergstraße 50, 42105 Wuppertal.
Teilnahme: kostenfrei. Für alle Jugendlichen in Wuppertal zwischen 13 und 27 Jahren. Keine Anmeldung erforderlich.
Hinweis: Teilnahme nur mit Sportkleidung und sauberen Sportschuhen. Freund*innen können gerne mitgebracht werden.
Veranstalter*innen: Haus der Jugend Elberfeld
Mehr Infos: Instagram @hdj_elberfeld (Öffnet in einem neuen Tab) oder direkt vor Ort.
Ansprechpartnerinnen: Leman Altay (leman.altaystadt.wuppertalde) und Leonа Bergmann (leona.bergmannstadt.wuppertalde, 0202 563 6295).
Barriereinformationen: Zu weiteren möglichen Barrierefreiheitsaspekten liegen uns derzeit keine näheren Informationen vor. Bei individuellen Bedarfen oder Fragen zur Zugänglichkeit wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
20.03.2026, 13:00 Uhr: Antirassismus-Workshop
Was: Aufbauend auf den Themen und emotionalen Zugängen der Konzertlesung „Jesus ist nicht schwarz-weiß“ vermittelt dieser Workshop differenziertes Hintergrundwissen und eröffnet neue Perspektiven auf Rassismus und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Die Referentinnen der Vereinten Evangelischen Mission (Thea Hummel und Julian Elf) greifen zentrale Fragestellungen auf und laden zur gemeinsamen Reflexion ein. Der vierstündige Workshop richtet sich an Besucherinnen der Konzertlesung sowie an weitere Interessierte, die sich vertieft mit antirassistischer Bildungsarbeit auseinandersetzen möchten.
Wann und wo? 20.03.2026, 13:00–17:00 Uhr, Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal. Teilnahmegebühr: 40 €.
Anmeldung: https://www.wuppertal-live.de/618803 (Öffnet in einem neuen Tab)
Veranstalter*innen: Vereinte Evangelische Mission in Kooperation mit der Katholische CityKirche Wuppertal, dem Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal und der Evangelische CityKirche Elberfeld
Barriereinformationen: Der Standort in der Laurentiusstraße 7 ermöglicht einen barrierefreien Zugang. Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen: 0202/49583-0; infobildungswerk-wuppertalde
20.03.2026: Kita- und Schulaktion „Wir sind viele. Wir sind eins. Wir sind Wuppertal.“
Was: Das Kommunale Integrationszentrum Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) lädt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 alle Wuppertaler Kitas und Schulen ein, ein gemeinsames Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt zu setzen.
Unter dem Motto „WIR SIND VIELE. WIR SIND EINS. WIR SIND WUPPERTAL.“ können Einrichtungen kreativ aktiv werden – angepasst an ihre jeweiligen Möglichkeiten im Kita-Alltag oder Unterricht. Zur Unterstützung stehen praxisnahe Aktionsideen zur Verfügung.
Die Aktion steht erneut unter der Schirmherrschaft des Wuppertaler Rappers und Filmschaffenden Horst Jesué Wegener (Öffnet in einem neuen Tab), der in einer Videobotschaft zur Teilnahme aufruft. Beiträge können am Aktionstag über Social Media veröffentlicht werden. Erstmals ist die Aktion mit einem stadtweiten Plakatwettbewerb verbunden:
- Ausgewählte Motive werden ausgestellt; ein Beitrag wird das Kampagnenplakat der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2027.
Wann und wo? 20.03.2026, stadtweit in Wuppertaler Kitas und Schulen. Teilnahme: freiwillig und kostenfrei.
Hinweis: Beiträge können am 20.03.2026 unter den Hashtags #WirSindWuppertal und #TagGegenRassismus veröffentlicht und das Kommunale Integrationszentrum (@integration_wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab)) markiert werden.
Veranstalter*innen: Kommunales Integrationszentrum Wuppertal
Kontakt & Infos: Jacqueline Lohrmann, Team „Integration und Bildung“ jacqueline.lohrmannstadt.wuppertalde
Barriereinformationen: Die Umsetzung erfolgt dezentral in den Einrichtungen. Bei Unterstützungsbedarf oder Fragen zur Teilnahme wird gebeten, Kontakt mit dem Kommunalen Integrationszentrum aufzunehmen.
21.03.2026, 10:00 Uhr: Lernen aus der Geschichte – Interaktiver Workshop zu Kultur und Migration
Was: Unsere Vergangenheit ist eine wichtige Ressource für das Verstehen der Gegenwart und das Gestalten der Zukunft. Gleichzeitig ist die europäische Perspektive und insbesondere die schulische Geschichtsbildung häufig eindimensional. Die globalen Krisen der Gegenwart lassen sich jedoch nur mehrperspektivisch verstehen. In diesem interaktiven Workshop können die Teilnehmenden Geschichte und ihr eigenes Verständnis davon partizipativ mitgestalten. Der Wuppertaler Historiker Cheikh Djibril Kane lädt zu lebensnahen und handlungsorientierten Zugängen zu unserer Geschichte ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier genügt.
Wann und wo? 21.03.2026, 10:00–14:00 Uhr, Bergische Volkshochschule, Wuppertal.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
21.03.2026, 12:00 Uhr: Heimspiel des Wuppertaler SV gegen Sportfreunde Lotte – Aktionen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Was: Der Wuppertaler SV empfängt die Sportfreunde Lotte im Stadion am Zoo. Die Begegnung steht im Zeichen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto „Wir sind viele, wir sind eins“ finden vor dem Spiel sowie in der Halbzeitpause Aktionen und Beiträge statt, die ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Ziel ist es, die verbindende Kraft des Sports sichtbar zu machen und ein gemeinsames Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen.
Wann und wo? 21.03.2026, Aktionen auf dem Vorplatz ab 12:00 Uhr, Einlass ab 12:30 Uhr, Anpfiff 14:00 Uhr, Stadion am Zoo, Hubertusallee 4, 42117 Wuppertal.
Teilnahme: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.
Veranstalter*innen: Wuppertaler SV in Kooperation mit dem Fanprojekt WSV, dem Ressort Zuwanderung und Integration der Stadt Wuppertal und dem Kommunalen Integrationszentrum.
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit dem Veranstalter (Öffnet in einem neuen Tab) aufzunehmen.
21.03.2026, 19:00 Uhr: Konzert: İlk Şarkılar / Erste Lieder – Musik von Fazıl Say
Was: Das Konzert „İlk Şarkılar / Erste Lieder“ des türkischen Komponisten und Pianisten Fazıl Say verbindet türkische Lyrik, musikalische Traditionen und europäische Klangwelten. In dem Programm begegnen sich Stimmen und Instrumente aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten und lassen eine musikalische Reise zwischen Anatolien und Europa entstehen.
Die Künstler*innen Banu Schult, Evrim Turan, Maren Lueg und Till Schult interpretieren Lieder auf Texte bedeutender Dichter*innen aus der türkischen und persischen Literaturtradition, darunter unter anderem Nazım Hikmet, Orhan Veli Kanık, Can Yücel und Ömer Hayyam. Die musikalische Umsetzung verbindet poetische Bilder, emotionale Klangfarben und rhythmische Vielfalt zu einem Konzertabend, der kulturelle Brücken schlägt und unterschiedliche künstlerische Traditionen miteinander in Dialog bringt.
Wann und wo? 21.03.2026, 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)
INSEL, Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal.
Teilnahme: Tickets und weitere Informationen über Wuppertal-live:
https://www.wuppertal-live.de/619836 (Öffnet in einem neuen Tab)
Veranstalter*innen: GEDOK Wuppertal in Kooperation mit INSEL Wuppertal.
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Veranstaltungsräume liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen zu möglichen Barrieren wird gebeten, sich direkt an die Veranstalter*innen zu wenden.
22.03.2026, 14:00 Uhr: Mehrsprachige Vorlese- & Bastelzeit für Kinder (4–9 Jahre)
Was: Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren sind zu einer besonderen Vorlese- und Bastelzeit eingeladen. In deutscher und ukrainischer Sprache werden Geschichten gelesen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kindern sichtbar machen und zeigen, wie verbindend Vielfalt sein kann. Vorgelesen werden „Ich bin anders als du, ich bin wie du“ von Constanze von Kitzing sowie „Und der Mond hat mir erzählt“ von Sam & Julia Gwilym. Im Anschluss setzen die Kinder das Gehörte kreativ um und gestalten eigene kleine Kunstwerke. Das Angebot richtet sich an alle Kinder – unabhängig von Herkunft oder Sprache – und lädt zum gemeinsamen Entdecken, Zuhören und Mitmachen ein. Es liest Iryna Shtern.
Wann und wo? 22.03.2026, 14:00 Uhr, Stadtteilbibliothek Barmen, Geschwister-Scholl-Platz 4, 42275 Wuppertal. Teilnahme: kostenfrei.
Veranstalter*innen: Stadtbibliothek Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Ukrainischen Kulturzentrum „Lerche e.V.“
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen: 0202 563-2373; stadtbibliothekstadt.wuppertalde
22.03.2026, 15:00 Uhr: Erzählcafé – Vielfältiges Leben im Viertel: lasst uns erzählen und zuhören!
Was: Migration prägt unsere Geschichte, unseren Alltag und das Leben im Viertel. Viele Menschen haben einen persönlichen Bezug zu diesem Thema – durch eigene Erfahrungen, Familiengeschichten oder Begegnungen im Alltag. Im Erzählcafé werden anhand von Gegenständen, Erinnerungen und Geschichten vielfältige Lebenswege sichtbar gemacht und miteinander ins Gespräch gebracht. Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören, Erfahrungen zu teilen und Demokratie im Alltag durch Begegnung, Respekt und gegenseitiges Verständnis zu stärken. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Wann und wo? 22.03.2026, 15:00–18:00 Uhr, BOB CAMPUS, Nachbarschaftsetage, Max-Planck-Straße 19 (Eingang Nord im gelben Treppenturm oder durch den Nachbarschaftspark Oberbarmen), 42277 Wuppertal.
Moderation & Ansprechpartnerin: Petra (erreichbar unter wlecklikwechsel-raumde)
Veranstalter*innen: Dunua e.V.; Westafrika-Hilfe Wuppertal e.V.; BOB-Campus; DIDF e.V. Wuppertal;
Mehr Infos: https://www.bob-campus.de/termin/erzaehlcafe-vielfaeltiges-leben-im-viertel-lasst-uns-erzaehlen-und-zuhoeren/ (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: https://www.bob-campus.de/nachbarschaftsetage/barriereinformationen/ (Öffnet in einem neuen Tab)
23.03.2026, 19:30 Uhr: Wem gehört unsere Demokratie? – Gesprächsabend mit Souad Lamroubal
Was: Demokratie ist die Grundlage unseres Staatswesens. Sie ist historisch gewachsen und schafft Rahmenbedingungen, die Menschen einschließen und Teilhabe ermöglichen. Zugleich zeigen Erfahrungen aus dem gesellschaftlichen Alltag, dass Zugehörigkeit und Mitbestimmung nicht für alle gleichermaßen selbstverständlich sind. Die Kommunalbeamtin, Dozentin und Autorin Souad Lamroubal beleuchtet an diesem Abend Fragen von Zugehörigkeit, Machtverhältnissen und gesellschaftlicher Teilhabe. Im Gespräch mit Riem Karsoua werden aktuelle Perspektiven auf Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt diskutiert.
Wann und wo? 23.03.2026, 19:30 Uhr, Bergische Volkshochschule Wuppertal, Otto-Roche-Forum, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal. Eintritt: frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal
Mehr Infos: https://politische-runde.de/2025/12/wem-gehoert-unsere-demokratie/ (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
23.03.–26.03.2026: Schulinterne Projektwoche „Wir Rottis sind bunt!“
Was: Unter dem Motto „Wir Rottis sind bunt!“ setzen sich die Klassen 1–4 der Grundschule Rottsieper Höhe (Öffnet in einem neuen Tab) während einer schulinternen Projektwoche kreativ mit Themen rund um Vielfalt, Respekt und Zusammenleben auseinander. In Anlehnung an die Internationalen Wochen gegen Rassismus entwickeln die Schüler*innen altersgerechte Projekte, die unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und ein wertschätzendes Miteinander stärken. Die Ergebnisse werden im schulischen Rahmen präsentiert.
Wann und wo? 23.03.–26.03.2026, Grundschule Rottsieper Höhe, Wuppertal-Cronenberg.
Teilnahme: schulinterne Veranstaltung.
Veranstalter*innen: Grundschule Rottsieper Höhe; 0202 – 563 7447
Barriereinformationen: Zu weiteren möglichen Barrierefreiheitsaspekten liegen uns derzeit keine näheren Informationen vor.
24.03.2026, 16:00 Uhr: Historischer Stadtrundgang – NS-Tatorte in der Elberfelder Innenstadt (interne Veranstaltung)
Was: Parallel zur Ausstellung „1933 – Niemals vergessen!“ findet ein historischer Stadtrundgang mit dem Historiker Stephan Stracke statt. Der Rundgang macht Orte nationalsozialistischer Gewalt im heutigen Stadtbild sichtbar und erinnert zugleich an Formen des Widerstands gegen SA und SS. Ausgangspunkt ist die Elberfelder Innenstadt, die bereits vor 1933 sowohl eine Hochburg der NSDAP als auch ein Zentrum des antifaschistischen Widerstands von KPD, SPD und katholischen Gruppen war. An ausgewählten Stationen werden Verfolgung, Haft und Folter politischer Gegner*innen sowie gesellschaftlicher Widerstand thematisiert. Ziel ist es, zur Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus und ihrer Bedeutung für die Gegenwart anzuregen.
Wann und wo? 24.03.2026, 16:00 Uhr, Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
Teilnahme: Interne Veranstaltung für Mitarbeitende des Jobcenters Wuppertal, Teilnahme nach vorheriger Anmeldung.
Mehr Infos: s.battagliajobcenter.wuppertalde
Veranstalter*innen: Jobcenter Wuppertal AöR
24.03.2026,18:00 – 20:30 Uhr: Filmabend im Jugendcafé – Austausch über Rassismus, Vielfalt und Respekt
Was: Beim Filmabend im Jugendcafé werden mehrere Kurzfilme des Medienprojekts zu Themen wie Rassismus, Vielfalt, Heimat, gesellschaftliche Veränderungen und Respekt gezeigt. Die Teilnehmenden wählen gemeinsam aus, welche Filme sie sehen möchten. Anschließend gibt es Raum für Austausch über eigene Erfahrungen im Alltag, persönliche Haltungen und Perspektiven. Gemeinsam können erste Ideen entwickelt werden, wie ein respektvolles und offenes Miteinander im Jugendzentrum und im Stadtteil gestärkt werden kann. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die sich mit Fragen von Vielfalt und Zusammenhalt auseinandersetzen möchten.
Wann und wo? 24.03.2026, 18:00–20:30 Uhr; Treffpunkt Tesche, Nathrather Straße 76, 42327 Wuppertal.
Teilnahme: offen für Jugendliche ab 11 Jahren; kostenfrei.
Veranstalter*innen: Treffpunkt Tesche.
Kontakt & Infos: Telefon: 0202 5637382
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Räumlichkeiten liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
25.03.2026, 15:00 – 17:00 Uhr: Offenes Kinderangebot – Was ist eigentlich Rassismus?
Was: In diesem offenen Kinderangebot setzen sich Kinder altersgerecht mit Fragen rund um Rassismus, Vielfalt, Toleranz und Inklusion auseinander. Gemeinsam werden Bücher gelesen und besprochen, unter anderem das Kinderbuch „Steck mal in meiner Haut“. Dabei können Kinder ihre Fragen stellen, Erfahrungen teilen und über ihre eigenen Gedanken sprechen. Kreative Angebote wie Malen oder das Gestalten kleiner Plakate geben zusätzlich Raum, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und eigene Ideen auszudrücken. Ziel ist es, Kinder einfühlsam zu stärken und einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern.
Wann und wo? 25.03.2026, 15:00–17:00 Uhr; Treffpunkt Tesche, Nathrather Straße 76, 42327 Wuppertal.
Teilnahme: offenes Angebot für Kinder; kostenfrei.
Veranstalter*innen: Treffpunkt Tesche.
Kontakt & Infos: Telefon: 0202 5637382
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Räumlichkeiten liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
25.03.2026, 18:00 Uhr: Wein fließt im Blaumilchkanal – Eine Weinreise von Ungarn nach Israel
Was: Die Weinabende in der Begegnungsstätte Alte Synagoge haben inzwischen Tradition. Unter sachkundiger Anleitung von Florin Mihai werden ungarische und israelische Weine vorgestellt und verkostet. Begleitend dazu gibt es landeskundliche Einblicke, jüdischen Humor sowie humorvolle Texte des israelischen Schriftstellers Ephraim Kishon (1924–2005), der ursprünglich aus Ungarn stammte. Die Veranstaltung verbindet Wein, Kultur und Erzähltraditionen zu einem geselligen Abend. Brot, Käse und Hummus werden gereicht.
Wann und wo? 25.03.2026, 18:00 Uhr, Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitstraße, 42105 Wuppertal.
Teilnahme: 20 € Unkostenbeitrag.
Anmeldung: erforderlich bis 20.03.2026 aufgrund begrenzter Sitzplätze. Tel. +49 (0)202 563 28 43; infoalte-synagoge-wuppertalde
Veranstalter*innen: Begegnungsstätte Alte Synagoge in Kooperation mit dem Freundeskreis Beer Sheva
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
25.03.2026, 19:30 Uhr: Online: vhs.wissen live: Antisemitismus – Was gibt es da zu erklären?
Was: Wer nach einfachen „Erklärungen“ sucht, tappt bei komplexen sozialen Phänomenen häufig im Dunkeln. Antisemitismus hat historische Wurzeln und gesellschaftliche Dynamiken, die sich nur durch Rekonstruktion und Analyse verstehen lassen. Der Literatur- und Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma zeigt, wie sich aus historischen Entwicklungen ein Verständnis für die Gegenwart ableiten lässt und warum es notwendig ist, über antisemitische Denkmuster, gesellschaftliche Strukturen und kulturelle Narrative zu sprechen. Der Vortrag eröffnet Perspektiven auf Ursachen, Kontinuitäten und Erscheinungsformen von Antisemitismus und lädt zur reflektierten Auseinandersetzung ein.
Wann und wo? 25.03.2026, 19:30–21:00 Uhr, Online; Zugangsdaten werden bei Anmeldung rechtzeitig bekannt gegeben.
Teilnahme: kostenfrei
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal
Mehr Infos und Anmeldung: https://www.bergische-vhs.de/programm/politik-geschichte-umwelt/kurs/vhswissen-live-Antisemitismus-Was-gibt-es-da-zu-erklaeren/261S105011 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Bei Bedarf an Unterstützung, Informationen zur digitalen Zugänglichkeit oder alternativen Teilnahmeformen wenden Sie sich bitte vorab an die Veranstalter*innen.
26.03.2026, 19:00 Uhr: Der Überlebende und der Unterhalter – Hans Rosenthals deutsch-jüdische Geschichte
Was: Ein kleines Radio hielt während der Zeit des Nationalsozialismus den Kontakt zur Außenwelt aufrecht. Von 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs versteckte sich der 18-jährige Jude Hans Rosenthal in Berlin in einem Laubenkolonie-Versteck. Das Radio lieferte ihm Informationen aus der Außenwelt. Nach 1945 begann seine Karriere beim Berliner Rundfunk und später beim RIAS, wo er zum Unterhaltungschef wurde. In den 1970er Jahren kannte ihn in Deutschland nahezu jedes Kind als Fernsehunterhalter und Quizmaster. Über seine jüdische Verfolgungsgeschichte sprach er lange nicht. Die Jenaer Historikerin Anne Giebel hat seine Biografie erforscht und beleuchtet an diesem Abend beide Seiten dieser außergewöhnlichen Lebensgeschichte: den Überlebenden und den Unterhaltungsprofi.
Wann und wo? 26.03.2026, 19:00–20:30 Uhr, Bergische Volkshochschule Wuppertal, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal. Teilnahme: 5,00 € (Abendkasse)
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge.
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
27.03.2016,14:00–17:00 Uhr: Kreativmesse für Wuppertal – Methoden der Demokratiebildung kennenlernen
Was: Die Kreativmesse für Wuppertal lädt Fachkräfte, Ehrenamtliche und Engagierte dazu ein, kreative und dialogorientierte Methoden der Demokratiebildung und Beteiligung kennenzulernen und auszuprobieren. Ziel der Veranstaltung ist es, innovative und niedrigschwellige Ansätze zur Aktivierung von Teilnehmenden sichtbar zu machen und in den Austausch zu bringen.
Träger, Initiativen und Projekte stellen ihre Ideen, Materialien und Methoden vor und geben Einblicke in ihre Praxis. Die Messe bietet Raum für Inspiration, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Interessierte können verschiedene Formate kennenlernen, die demokratische Teilhabe fördern und Menschen zur Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse ermutigen.
Wann und wo? 27.03.2026, 14:00–17:00 Uhr; Forum Langerfeld, Heinrich-Böll-Straße 240, 42277 Wuppertal (Stadtteilzentrum im Gebäude der Gesamtschule Langerfeld).
Teilnahme: kostenfrei;
Veranstalter*innen: Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bergisch Land in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heckinghausen.
Kontakt & Infos: Jeannette Trump; E-Mail: jeannette.trumpskf-bergischlandde
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der Räumlichkeiten liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen zu möglichen Barrieren wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
27.03.2026, 18:00 Uhr: Teufelskreis der Radikalisierung – Islamismus & Muslimfeindlichkeit (Vortrag und Diskussion mit Dr. Cemal Öztürk)
Was: Muslimfeindlichkeit und Islamismus stellen eine Herausforderung für demokratische Gesellschaften und das friedliche Zusammenleben dar. Auf den ersten Blick erscheinen sie gegensätzlich, tatsächlich können sie sich gegenseitig verstärken und Dynamiken befördern, die zu Radikalisierungsprozessen führen. Der Vortrag beleuchtet diese Wechselwirkungen und lädt zur gemeinsamen Diskussion ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie eine offene und vielfältige Gesellschaft gestärkt werden kann und welche Handlungsmöglichkeiten sich für Vereine, Einrichtungen, Schulen sowie für persönliches und institutionelles Engagement ergeben.
Wann und wo? 27.03.2026, 18:00–21:00 Uhr, BOB CAMPUS, Nachbarschaftsetage, Max-Planck-Straße 19 (Eingang Nord im gelben Treppenturm oder durch den Nachbarschaftspark Oberbarmen), 42277 Wuppertal.
Ansprechpartnerin & Moderation: Petra (erreichbar unter wlecklikwechsel-raumde)
Veranstalter*innen: Dunua e.V.; Westafrika-Hilfe Wuppertal e.V.; BOB-Campus; DIDF e.V. Wuppertal;
Barriereinformationen: https://www.bob-campus.de/nachbarschaftsetage/barriereinformationen/ (Öffnet in einem neuen Tab)
28.03.2026, 14:00 Uhr: Gestärkt mit Theater gegen Rassismus!
Was: Theater eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht es, gesellschaftliche Erfahrungen kreativ auszudrücken. In diesem Workshop werden gemeinsam Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, indem szenische Konflikte mit diskriminierendem oder rassistischem Charakter dargestellt und reflektiert werden. Die Teilnehmenden entwickeln alternative Handlungsmöglichkeiten und stärken ihre Handlungssicherheit im Alltag.
Wann und wo? 28.03.2026, 14:00–17:00 Uhr, Bergische Volkshochschule Wuppertal, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal.
Teilnahme: kostenfrei. Anmeldung erforderlich.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal in Kooperation mit: Aufstehen gegen Rassismus Bergisches Land
Mehr Infos und Anmeldung: https://www.bergische-vhs.de/programm/politik-geschichte-umwelt/kurs/Gestaerkt-mit-Theater-gegen-Rassismus/261W102010 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
28.03.2026, 12:00 Uhr: Digitale Zivilcourage im Netz – Basis-Input und Austausch
Was: Welche Erfahrungen machen wir bei der Nutzung sozialer Medien? Wie beeinflussen diese Erfahrungen unser Verhalten und unsere Wahrgenommene Verantwortung im digitalen Raum? Der Workshop lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit Social Media zu reflektieren und Ziele im Hinblick auf digitale Zivilcourage zu entwickeln. Es geht darum, wie man sich selbst und andere im Netz schützen, informieren und respektvoll diskutieren kann und wo Unterstützung bei Problemen zu finden ist. Der Sozialpädagoge Axel Heuschen gibt fachliche Impulse und regt den gemeinsamen Austausch an.
Wann und wo? 28.03.2026, 12:00–14:00 Uhr, Bergische Volkshochschule Wuppertal, Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal.
Teilnahme: kostenfrei. Anmeldung erforderlich.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal in Kooperation mit: Aufstehen gegen Rassismus Bergisches Land.
Mehr Infos und Anmeldung: https://www.bergische-vhs.de/programm/politik-geschichte-umwelt/kurs/Digitale-Zivilcourage-im-Netz-Basis-Input-und-Austausch/261W102011 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlnutzende barrierefrei zugänglich. Alle Ebenen sind über Aufzüge erreichbar. Zwei Behindertenparkplätze stehen direkt am Haus, zwei Behindertenparkplätze stehen an der Straße gegenüber vom Eingang zur Verfügung. Für sehbehinderte Menschen stehen kontrastreiche Markierungen sowie tastbare Beschriftungen zur Orientierung zur Verfügung. Assistenzhunde sind willkommen. Sofern im Terminkalender nicht anders angegeben, finden die meisten Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
29.03.2026, 11:00 Uhr: Stadtrundgang: Elberfeld neu lesen – dekolonial, unbequem, notwendig
Was: Der Stadtrundgang lädt dazu ein, bekannte Orte in Elberfeld aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Gemeinsam gehen die Teilnehmenden durch vertraute Straßen und machen verborgene Geschichten sichtbar: koloniale Bildwelten, wirtschaftliche Verflechtungen und gesellschaftliche Kontinuitäten, die bis in die Gegenwart reichen. Dabei wird deutlich, dass Spuren des Kolonialismus in vielen deutschen Städten vorhanden sind – etwa in Straßennamen, Denkmälern oder Museumsbeständen. Der Rundgang regt dazu an, scheinbar selbstverständliche Begriffe, historische Narrative und gegenwärtige Vorstellungen – etwa im Kontext von „Entwicklungsarbeit“ – kritisch zu hinterfragen. Ziel ist es, einen reflektierten Blick auf Geschichte, Erinnerungskultur und ihre Bedeutung für heutige gesellschaftliche Debatten zu eröffnen.
Wann und wo? Treffpunkt: Wuppertal Hauptbahnhof, Eingang auf der Primark-Seite. Beginn: 11:00 Uhr.
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung erforderlich.
Veranstalter*innen: decolonize wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab)
Kontakt & Anmeldung: infodecolonize-wuppertalde
Barriereinformationen: Der Rundgang findet im öffentlichen Stadtraum statt. Informationen zu möglichen Barrieren liegen uns derzeit nicht vor. Bei Fragen zur Zugänglichkeit wird gebeten, vorab Kontakt mit den Veranstalter*innen aufzunehmen.
30.03.–02.04.2026, 10:00 Uhr: Osterferienprogramm in der Begegnungsstätte Alte Synagoge für Kinder von 9 bis 13 Jahren
Was: In der ersten Ferienwoche bietet die Begegnungsstätte Alte Synagoge ein abwechslungsreiches Programm für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren an. An vier Tagen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Geschichte des jüdischen Mädchens Renate Inow, die einst mit ihrer Familie in der Briller Straße in Elberfeld lebte. Renate ist die Hauptfigur des Buches „Der Duft von Apfelkuchen“. Äpfel waren ihr Lieblingsobst, und der Duft von Apfelkuchen ist bis heute eng mit ihren Erinnerungen verbunden. Renate Inow lebt heute in London – möglicherweise ergibt sich sogar die Gelegenheit zu einem telefonischen Austausch. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung stehen Ausflüge, Basteln, Spiele sowie Bewegung, Musik und gemeinsames Mittagessen auf dem Programm.
Wann und wo? 30.03.–02.04.2026, täglich 10:00–16:00 Uhr, Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitstraße, 42105 Wuppertal. Anmeldung erforderlich.
Information & Anmeldung: telefonisch unter 0202 563 2843 oder per E-Mail an infoalte-synagoge-wuppertalde
Veranstalter*innen: Begegnungsstätte Alte Synagoge
Barriereinformationen: Für Informationen zur Zugänglichkeit und bei Unterstützungsbedarf wird gebeten, vorab Kontakt mit dem Veranstalter aufzunehmen.
14.04.2026, 18:30 - 20:00 Uhr: Online-Reihe: Tradwives, Antifeminismus und alte Rollenbilder – Tradition zwischen gestern und heute
Was: Traditionelle Geschlechterrollen erleben derzeit eine neue Aufmerksamkeit – sowohl in gesellschaftlichen Debatten als auch in sozialen Medien. Die Online-Veranstaltungsreihe „Tradwives, Antifeminismus und alte Rollenbilder“ greift diese Entwicklungen auf und lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Diskursen rund um Geschlechterrollen, Antifeminismus und gesellschaftliche Transformation ein.
Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis beleuchten unterschiedliche Perspektiven auf das Thema. In mehreren Veranstaltungen werden unter anderem Phänomene wie „Tradwives – Zurück zur ‚guten alten Zeit‘?“, „Antifeminismus im 21. Jahrhundert“, aktuelle Männerbilder, digitale Männlichkeitskulturen sowie Zusammenhänge zwischen antifeministischen Ideologien, Online-Radikalisierung und rechtsextremen Strukturen diskutiert. Die Reihe bietet Hintergrundwissen, Einordnungen und Raum für Fragen und Diskussion.
Wann und wo? Start: 14.04.2026, 18:30–20:00 Uhr; Weitere Termine finden alle zwei Wochen statt (insgesamt 6 Termine). Online – der Teilnahme-Link wird jeweils am Veranstaltungstag versendet.
Teilnahme: kostenfrei; Anmeldung erforderlich.
Veranstalter*innen: Bergische Volkshochschule Wuppertal
Referent*innen: Viktoria Rösch, Selina Alin, Christina von Braun, Toni Loh, Ole Liebl und Angela Frick.
Infos & Anmeldung: https://www.bergische-vhs.de/kurssuche/kurs/Tradwives-Antifeminismus-und-alte-Rollenbilder/261S101001 (Öffnet in einem neuen Tab)
Barriereinformationen: Die Veranstaltung findet online statt. Informationen zu technischen Voraussetzungen oder möglichen Barrieren erhalten Teilnehmende bei der Anmeldung oder über die Veranstalter*innen.
23.04.2026: Girls’Day & Boys’Day – Vielfalt in der Berufsorientierung stärken
Was: Der bundesweite Girls’Day & Boys’Day unterstützt junge Menschen dabei, neue Berufsfelder kennenzulernen und ihre Interessen jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu entwickeln. Ziel ist es, das Berufswahlspektrum zu erweitern und allen Jugendlichen gleiche Chancen auf eine selbstbestimmte berufliche Zukunft zu eröffnen. Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Berufsschulen öffnen ihre Türen und geben Einblicke in Arbeitsbereiche, Berufswege und Perspektiven.
Während der Girls’Day insbesondere Mädchen und junge Frauen ermutigt, Berufe in Technik, Handwerk, IT und Naturwissenschaften zu erkunden, ermöglicht der Boys’Day Jungen und jungen Männern Einblicke in Berufsfelder wie Pflege, Gesundheit, Bildung, Erziehung und soziale Dienstleistungen. Schulen werden gebeten, den Aktionstag aktiv zu begleiten und junge Menschen bei einer offenen und vorurteilsfreien Berufsorientierung zu unterstützen.
Wann und wo? 23.04.2026, Angebote finden in Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen in Wuppertal und der Region statt. Mehr Infos hier (Öffnet in einem neuen Tab)!
Teilnahme: für Schüler*innen kostenfrei; Anmeldung über die jeweiligen Angebote erforderlich.
Veranstalterinnen: Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung und weitere Partner*innen (Öffnet in einem neuen Tab).
Mehr Infos und Anmeldung: martina.voelkerstadt.wuppertalde 0202 563 2600.
Barriereinformationen: Informationen zur Zugänglichkeit der einzelnen Angebote erhalten Teilnehmende direkt bei den jeweiligen Veranstalter*innen.
Rückblick und koordinierende Stellen
Eine Übersicht der Veranstaltungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 finden Sie hier (Öffnet in einem neuen Tab)!
Die folgenden Einrichtungen koordinieren die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wuppertal, tragen den öffentlichen Aufruf in die Stadtgesellschaft und verantworten die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus steuern sie auch eigene Formate bei:
- Ressort Zuwanderung und Integration, Stadt Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab)
- Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, Stadt Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab)
- Kommunales Integrationszentrum, Stadt Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab)
- Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. (Öffnet in einem neuen Tab)
Die einzelnen Veranstaltungen wurden von zahlreichen weiteren Initiativen, Einrichtungen und Engagierten eigenständig geplant und durchgeführt. Wir verstehen uns dabei als Partnerin und Plattform: Wir unterstützen, vernetzen und machen dieses vielfältige Engagement sichtbar, damit alle Interessierten einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten erhalten. Die Vielfalt des Programms lebt vom breiten Engagement der Wuppertaler Stadtgesellschaft.
Wir danken allen Beteiligten für ihre Beiträge und den gemeinsamen Austausch!