Kippa-Tag in Wuppertal
Wuppertal steht für Offenheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Dazu gehört auch, dass Menschen ihre Religion frei und ohne Angst ausüben können.
Die Kippa – eine kleine Kopfbedeckung – hat im jüdischen Kontext eine religiöse Bedeutung. Gleichzeitig wird sie von vielen auch als Ausdruck von Zugehörigkeit, Tradition oder kultureller Identität getragen.
Während das Tragen der Kippa in religiösen Räumen selbstverständlich ist, ist es im öffentlichen Alltag nicht immer ohne Sorge möglich. Berichte und Studien (Öffnet in einem neuen Tab) zeigen, dass es weiterhin Vorfälle gibt, bei denen Menschen aufgrund solcher sichtbaren Zeichen angegriffen oder verunsichert werden (vgl. Bundesverband RIAS (Öffnet in einem neuen Tab), Antisemitismusberichte (Öffnet in einem neuen Tab)).
Der Kippa-Tag greift das auf und macht daraus eine gemeinsame Bewegung durch die Stadt.
Vielfalt leben und schützen – Fünfter Kippa-Tag, 19.05.2026, 17:00 Uhr
- Beginn: 17:00 Uhr
- Ort: Synagoge Wuppertal-Barmen
(Gemarker Straße / Ecke Parlamentstraße) - Route: Zwinglistraße → Johannes-Rau-Platz → Werth → Alter Markt → zurück zur Synagoge
- Abschluss: Gemeinsamer Ausklang vor dem Café Negev
- Teilnahme: Während des Weges tragen viele Teilnehmende – Juden wie Nichtjuden – eine Kippa. Kippot werden vor Ort zur Verfügung gestellt. Auch weiblichgelesene Personen können eine Kippa tragen. Die Teilnahme ist für alle offen.
Seien Sie dabei, gehen Sie ein Stück mit und machen Sie sichtbar, was Zusammenhalt im Alltag bedeutet. Für Respekt. Für ein gutes Miteinander.