Aus Wuppertal in die Welt – und direkt in Millionen von Haushalte: Die Vorwerk Gruppe (Öffnet in einem neuen Tab) hat es geschafft, Haushaltsgeräte zu Kultobjekten zu machen. Über 95 Jahre Kobold-Staubsauger und 50 Jahre Thermomix® stehen für sich. Als im Februar 2025 die neueste Thermomix®-Generation vorgestellt wurde, war die Begeisterung in der Community groß. Die Markteinführung wurde ähnlich dem Auftritt eines Popstars zelebriert.
Ein entscheidender Teil dieser Erfolgsstory hat seinen Ursprung in Wuppertal. Gegründet wurde das Unternehmen Vorwerk hier schon vor über 140 Jahren. Und seit Ende der 1960er haben die Vorwerk Elektrowerke, die zum internen Werksverbund Vorwerk Engineering gehören, in Wuppertal-Laaken ihren Sitz. Hier werden entscheidende Komponenten für die hochqualitativen Haushaltsgeräte entwickelt und produziert - vom Spritzgussteil bis zur Motoren-Technologie. 2,5 Millionen Motoren werden hier im Jahr hergestellt.
Mit fast 1.200 Mitarbeiter*innen vereint der Standort Forschung & Entwicklung, Produktion und Qualitätsmanagement an einem Ort. Dabei spielt die agile Entwicklung digitaler Technologien eine große Rolle. Denn auch das Kompetenzzentrum Robotik ist hier beheimatet. Rund 50 Entwickler*innen und Ingenieur*innen arbeiten an Consumer-Robotik-Systemen. Und auch Embedded Software, Cloud-Anwendungen und innovative Produktfeatures werden hier entwickelt.
Die Größe des Werks ist beeindruckend. Allein das Motorenwerk hat eine Länge von 230 Metern und eine Bruttogeschossfläche von 22.600 Quadratmetern. Vor wenigen Jahren wurde der Standort umfassend modernisiert und erweitert – ein klares Bekenntnis zu Wuppertal und zum Produktionsstandort Deutschland. In dem Zuge hat Vorwerk sich stark auf Nachhaltigkeit fokussiert. Eine besondere architektonische Eigenheit: Die Gebäude liegen direkt links und rechts vom Wupper-Ufer – der Fluss fließt unmittelbar hindurch. Auch hier hat Vorwerk nachhaltiges Engagement gezeigt: In Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal und dem Wupperverband wurde knapp ein Kilometer Flusslandschaft renaturiert.
Dass der Innovationsgeist von Vorwerk und die Qualität der Elektrowerke Früchte trägt, zeigt die beeindruckende Bilanz: Allein im ersten Jahr wurden über 1,4 Millionen Thermomix® Geräte verkauft. Vorwerk konnte für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordergebnis von 3,6 Millionen Euro abschließen. Und noch immer ist die Nachfrage groß. Aktuell wird alle 40 Sekunden in der Wuppertaler Fertigungslinie ein TM7® zusammengebaut – inklusive der Motoren als Herzstücke.
Vielen Dank an Dr. Hendrik Wehr, CEO der Vorwerk Elektrowerke, für den faszinierenden Einblick.
Wer mehr über die Vorwerk Gruppe oder speziell die Elektrowerke erfahren möchte, wendet sich gerne an das Team der Wirtschaftsförderung Wuppertal.



