Wie können Unternehmen mit Kreislaufwirtschaft erfolgreich werden? Vor allem gemeinsam. Unter dem Motto „Circular Valley – Succeeding together“ bringt die Circular Valley Stiftung am 13. November 2026 wieder führende Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beim Circular Valley Forum (Öffnet in einem neuen Tab) in der Historischen Stadthalle Wuppertal zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen, Branchen, Regionen und Länder durch Zusammenarbeit konkrete Lösungen für die Circular Economy entwickeln und umsetzen können.
Ein besonderer Gast des diesjährigen Forums ist Jessika Roswall, EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft. Welche Bedeutung sie der Kreislaufwirtschaft beimisst, machte sie bereits bei einer Rede beim European Policy Centre im vergangenen Jahr deutlich: „Der Wandel von einer linearen, ressourcenverschwendenden hin zu einer zirkulären und nachhaltigen Wirtschaft ist eine politische Priorität für die EU – und auch für mich persönlich“, sagte sie. „Heute müssen wir die Diskussion zudem in einen größeren Zusammenhang stellen: unsere Sicherheit, unsere Resilienz und unsere Wettbewerbsfähigkeit.“
Beim Circular Valley Forum wird es darum gehen, wie aus dieser politischen Priorität konkrete Zusammenarbeit und wirtschaftliche Wertschöpfung entstehen kann. Denn Kreislaufwirtschaft lässt sich nicht von einzelnen Akteuren allein verwirklichen. Produkte, Materialien und Rohstoffe bewegen sich entlang komplexer Wertschöpfungsketten – und genau dort entstehen die entscheidenden Ansatzpunkte für geschlossene Kreisläufe.
Zusammenarbeit statt Einzelleistungen
Das Forum richtet den Blick deshalb bewusst auf erfolgreiche Kooperationen. In Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen treffen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Unternehmen und Industrien aufeinander. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit: Wie arbeiten Unternehmen mit Lieferanten, Kunden, Recyclingunternehmen oder anderen Partnern zusammen? Wie entstehen daraus neue Geschäftsmodelle und Lösungen? Und wie können Kooperationen über Branchen- und Ländergrenzen hinweg funktionieren?
Dabei soll die ganze Breite der Industrie sichtbar werden. Unterschiedliche Branchen und Wertschöpfungsketten zeigen, dass Zusammenarbeit ganz unterschiedliche Formen annehmen kann – von der Kooperation zwischen Unternehmen und ihren Lieferanten über neue Partnerschaften zwischen Industrie und Recyclingwirtschaft bis hin zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
„Die Kreislaufwirtschaft gelingt nur, wenn wir über die Grenzen einzelner Unternehmen, Branchen und Länder hinausdenken und handeln. Genau dafür steht Circular Valley: Wir bringen Menschen und Organisationen zusammen, die gemeinsam Lösungen entwickeln und daraus konkrete Projekte machen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung.
Das Circular Valley Forum hat sich zu einem zentralen Treffpunkt der internationalen Circular Economy entwickelt. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 1.200 führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in der Historischen Stadthalle Wuppertal zusammen. Auch 2026 soll das Forum Raum für Austausch, neue Partnerschaften und konkrete Ideen schaffen.
Über Circular Valley
Circular Valley (Öffnet in einem neuen Tab) ist der internationale Hotspot für die Circular Economy mit Sitz in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region. Die gemeinnützige Circular Valley Stiftung aus Wuppertal bringt die relevanten Stakeholder an einen Tisch. Branchen- und technologieübergreifend entwickeln Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen für die Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Öffentlichkeitsarbeit, der weltweit erste Circular Economy Accelerator und Politikempfehlungen sind die Schwerpunkte der Stiftung.



