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So spricht es sich herum…(27.02.2014)

Eine Großmutter mit zwei Enkeln auf dem Weg zur Klangwiese, einem Grundstufenangebot.

"Wohin geht’s?" "Zur Klangwiese…" "Klang-was?" "...zur Klangwiese!!! Das ist ein Musikschulkurs für Kinder ab eineinhalb Jahren und einem Eltern- oder Großelternteil!...

"Und was macht ihr da?" "Nun, wir machen Musik. Wir alle, aber eben auch die Kinder, haben die Möglichkeit, sich mit dem Ohr, aber auch mit allen anderen Sinnen auf Klang und Bewegung einzulassen. Das mag der Klang einer Klangschale sein, von der jedes Kind zur Begrüßung einen Ton selbst schlagen darf. Das können Nüsse sein, die der Herbst bringt und die so herrlich rasseln und die auf einer Decke tanzen und springen, wenn alle anfassen. Wir können die Nüsse essen oder dem Nachbarn in den Mund stecken, wir können Lieder über Nüsse singen…“

„Das hört sich ja klasse an. Und wie viele seid ihr da?“ „Fünf bis acht Familien.“ „Und da machen alle mit? Auch die Kinder in diesem Alter?“ „Ja, die einen sofort, die anderen brauchen Zeit, die vielen Eindrücke und Geschehnisse in der Gruppe erst einmal aufzunehmen. Manchmal nehmen Kinder diese Eindrücke auch erst mit nach Hause, um dort die Spiele aus der Klangwiese mit ihren Familien auszuprobieren, bevor sie sich dann in der Gruppe trauen.“ „Und das schaffen die Kleinen?“ „Es gehört, glaube ich, schon eine Menge dazu, so eine Stunde ausgewogen zu halten. Die Rituale schaffen Sicherheit und Wiedererkennung, und die Überraschungen wecken die Neugierde. Das kann ein Buch zur Jahreszeit sein, ein neues Lied, zu dem gehüpft, getanzt, gesprungen oder geschlichen wird, oder ein neues Instrument, dessen vielfältige Klangmöglichkeiten entdeckt werden können.“ „Also wieder mit allen Sinnen…“ „Genau. Und nach und nach alle Kinder miteinander: Sich ansehen, sich anfassen, im Kreis gehen oder eine Schlange bauen, gemeinsam auf einer Trommel spielen, sich selbst im Spiel auch mit den anderen erfahren, bestätigt werden. – Das Ganze ist eine vielschichtige Sache – einfach faszinierend. Letzte Stunde habe ich ausnahmsweise mal eine Kamera dabei gehabt. Toll, diese Momenteindrücke!“ „Die würde ich gerne einmal sehen. Warum filmst du nicht öfter?“ „Weil das die Unbefangenheit unterbrechen könnte. Aber wir wollen jetzt weiter. Wir wollen den Beginn der Klangwiese nicht verpassen.“ „Das klingt ja so, als gingest du als Erwachsene mindestens genauso gerne dahin.“ „Damit hast du absolut Recht.“ „Vielleicht wäre das ja auch etwas für meine Enkelin und mich?“

Frau Sarah Semke
Fachbereichsleiterin

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