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Nationaler Integrationspreis

Bundeskanzlerin verleiht nationalen Integrationspreis - Bergische Musikschule und alpha e.V. nominiert

Der internationale Frauenchor „WoW – Women of Wuppertal“, ein Bestandteil eines Arbeitsmarktprojektes des Wuppertaler Jobcenters, wurde für den Nationalen Integrationspreis nominiert. Eine fünfköpfige Delegation der Kooperationspartner Bergische Musikschule und alpha e.V. reiste zur Preisverleihung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29.10.2018 ins Kanzleramt nach Berlin.

WoW - Women of Wuppertal

Der Chor „WoW – Women of Wuppertal“ ist Teil des Arbeitsmarktprojektes „Perspektive M³ für Mütter mit Migrationshintergrund“, dessen Ziel es ist, die berufliche Förderung und Integration auf den Arbeitsmarkt zu fördern. Zudem ermöglicht der Nachfolgechor an der Bergischen Musikschule die Begegnung zwischen Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte im Sinne einer Integration auf Augenhöhe.

v.l.n.r.: Lingeswary Sivathasan (Chorsängerin), Barbara Steins (Bereichsleiterin alpha e.V.), Raphael Amend (Stadtbetriebsleiter Bergische Musikschule), Hayat Chaoui (Chorleiterin Bergische Musikschule), Iris Panknin (alpha e.V.)

Mit großer Freude nahmen Barbara Steins, Bereichsleiterin des Trägers alpha e.V., Raphael Amend, Leiter der Bergischen Musikschule und Hayat Chaoui, Chorleiterin und Fachbetreuerin Gesang der Bergischen Musikschule die Nominierung entgegen. „Wir sind absolut stolz, dass unser Frauenchor bundesweit so ein Echo erfährt.“

v.l.n.r.: Raphael Amend (Stadtbetriebsleiter Bergische Musikschule), Hayat Chaoui (Chorleiterin Bergische Musikschule), Prof. Christian Höppner(Präsident Deutscher Kulturrat e.V.), Barbara Steins (Bereichsleiterin alpha e.V.), Lingeswary Sivathasan (Chorsängerin), Iris Panknin (alpha e.V.)

Dass Singen Menschen verbindet, weiß man im Allgemeinen. Aber nicht jeder weiß, wie sehr man mit regelmäßigem Singen auch das eigene Auftreten stärkt und wie anders man sich sprechend anderen Menschen mitteilen kann. Chorleiterin Hayat Chaoui weiß, was sie bei anderen mit Singen bewirken kann: Sie singt mit Frauen aller sozialen Schichten und schafft so geschützte Begegnungsorte für Sängerinnen. Ein farbenprächtiger Chor ist so in Wuppertal entstanden. Die Jobcenter-finanzierte Maßnahme zielt auf die sozio-kulturelle Integration der Frauen und auf den Abbau von Schwellenängsten gegenüber potenziellen Arbeitgebern. Gesungen werden Lieder aus den Herkunftsländern der Teilnehmerinnen, deutsche Lieder und auch Popsongs. Die Sängerinnen bringen ihre eigenen Melodien zur Geltung, sie drücken sich gemeinsam aus und sie erlernen dabei ein Standing, das ihnen hilft, Bewerbungsgespräche zu bestehen. „Wir werden auch weiterhin auf innovative Ideen setzen“, so Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender des Jobcenters, „die Nominierung für diesen bundesweiten Preis ist ein toller Erfolg!“

Der Nationale Integrationspreis der Bundeskanzlerin wurde 2018 an die Hilfsorganisation IsraAid Germany mit ihrem Projekt „Brückenbau“ vergeben. Die Entscheidung über den Preis trifft eine Jury aus fünf Fachleuten und Personen des öffentlichen Lebens aus den Vorschlägen von 33 vorschlagsberechtigten Institutionen. Nominiert wurde „WoW - Women of Wuppertal“ vom Deutschen Kulturrat e.V. sowie der Migrantinnenorganisation DaMigra e.V.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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  • Tobias Schwarz
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