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Harfe

Harfe

Fachbereich: Zupfinstrumente

Anfangsalter: ab 6 Jahren

Voraussetzungen: Musikalische Früherziehung oder ähnliches (musikalisches Zuhause) und feinmotorisches Geschick von Vorteil

Möglichkeiten des Zusammenspiels: Kammermusik mit mehreren Harfen oder anderen Instrumenten, Zupfensembles, sinfonisches Orchester

Anschaffungspreis: 2000 € (Irische Harfe), 3500 € (Einfach-pedalharfe), 12000 € (Doppelpedalharfe) Leihinstrument nach Verfügbarkeit, Harfen können auch bei verschiedenen gewerblichen Anbietern gemietet werden.

Kurze Information zum Instrument:

Beim Wandel auf den Spuren eines einst fast vergessenen Musikinstrumentes stellt man fest, dass die Harfe eines der ältesten und symbolträchtigsten Instrumente ist. Schon aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. sind die ersten einfachen Harfentypen bekannt. Auf antiken Darstellungen ist sie auch als Beigabe König Davids oder des Orpheus bekannt. Heute unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Pedalharfen und Hakenharfen. Die große Doppelpedalharfe ist aus Oper und Orchester bekannt, wo sie unersetzlich ist. Neben der Kammermusik spielt die Pedalharfe als Soloinstrument eine wichtige Rolle. Auch zeitgenössische Komponisten nutzen die Klangcharakteristik in ihren Werken. Aufgrund der Pedalmechanik kann im Gegensatz zu der Hakenharfe quer durch alle Tonarten gespielt werden. Durch das Treten der Pedale werden die jeweiligen Halbtöne eingestellt. An der wesentlich kleineren Hakenharfe, auch keltische oder irische Harfe genannt, verändern die mit der Hand zu bedienenden Haken die Saiten um einen Halbton. Sie war während des Mittelalters ein weit verbreitetes Volksinstrument, das unter anderem zur Begleitung von Barden, Minnesängern und Geschichtenerzählern diente. In einigen Regionen hat sie sich als Volksinstrument bis heute bewährt, wie in Irland oder in Tirol, wo sie sich zur Einfachpedalharfe weiterentwickelt hat. Heute wird die Hakenharfe von immer mehr Menschen neu entdeckt. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen ist diese "kleine Harfe" sehr beliebt.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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