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Umbau Döppersberg / Geschichte

um 1885 Der Bahnhof als "Akropolis"

Die Geschichte des Döppersbergs als Verkehrsknotenpunkt begann 1847, als die Bergisch-Märkische Eisenbahn die Strecke Elberfeld - Schwelm eröffnete. Am 09. März 1849 stellte man dann die Verbindung zum Steinbecker Bahnhof und damit zur Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn, der ältesten rheinischen Bahnstrecke, her. Gleichz


Das Foto links zeigt den Zustand von Brausenwerth und Döppersberg unmittelbar vor den großen Umgestaltungen der 1880er Jahre. Drei klassizistische Gebäude der Eisenbahn formten den Bahnhofsvorplatz zu einem großstädtischen Platz: Von der Innenstadt aus gesehen "thronte" der Bahnhof mit seinem tempelartigen Säulenvorbau über Elberfeld - von auswärtigen Besuchern wurde er gelegentlich als "Akropolis" bezeichnet. Westlich des Bahnhofs wurde der Bahnhofsvorplatz von der 1875 fertiggestellten Eisenbahndirektion begrenzt (auf dem Foto rechts). Im Osten bildete die etwa 1864 gebaute Direktorenvilla den Abschluss des Platzes.
Seit 1862 führte eine neue Bahnbrücke (auf dem Foto links), die als dreibogige Steinbrücke ihre hölzerne Vorgängerin von 1847 ersetzte, von der Elberfelder Innenstadt aus wie eine Rampe über die Wupper hinaus auf den Döppersberg und zum Bahnhof. Auf dem Foto sind rechts am Wupperufer noch die letzten Fachwerkhäuser der alten Fuhr zu sehen.

 

Der Stich zeigt das Elberfelder Bahnhofsgebäude nach der Fertigstellung 1849
Blick auf Bahnbrücke, Bahnhof mit Vorplatz, Gebäude der Eisenbahndirektion und alte Fuhr, etwa 1885

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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