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Gebäudemanagement Bauprojekte (Kulturgebäude)

Dach- und Fassadensanierung der Historischen Stadthalle

Das im Jahr 1900 erbaute Kulturdenkmal der Historischen Stadthalle muss in all seiner Pracht nutzbar und instandgehalten werden. In den 1990er-Jahren wurde das Gebäude umfangreich saniert. Doch nun müssen die Handwerksfirmen wieder ran. Denn am Aushängeschild der Stadt nagt weiter der Zahn der Zeit. Zusätzlich zu schaffen machen seiner Substanz Umwelteinflüsse (wie zum Beispiel Abgase) sowie die Folgen von heute nicht mehr üblichen Instandsetzungsmethoden. Die Fassade zeigt Abplatzungen und Rissbildungen. Die zum Teil massiven Schäden schreiten schnell voran. Aber nicht nur der Natursandstein muss saniert werden, auch die Holzfenster und -türen sowie die Dachflächen benötigen eine Überarbeitung.

Um während der Sanierung den laufenden Tagungs- und Konzertbetrieb zu gewährleisten, wird der Bauablauf zusammen mit dem Betrieb der Historischen Stadthalle detailliert geplant. Die Baumaßnahme wird in vier Bauabschnitte aufgeteilt, wobei bis Ende 2028 zunächst die Südfassade saniert werden soll. Die Durchführung des ersten Bauabschnitts hat der Rat der Stadt im Dezember 2025 mit Gesamtkosten in Höhe von rund 13,5 Millionen Euro beschlossen. Im Laufe der Konkretisierung des Projekts werden die Kosten fortgeschrieben.

Der Naturstein wird denkmalgerecht gereinigt und überholt, die Sandsteinfiguren werden restauriert. Ursachen für Durchfeuchtungen werden beseitigt, am Dach müssen Anschlussstellen abgedichtet werden. Naturstein-, Putz- und Stuck-, Fenster- und Metallbau- sowie Dach- und Spenglerarbeiten stehen an, zudem sind Maler*innen und Lackierer*innen im Einsatz. Eine besondere Herausforderung sind die Arbeiten an den je vier Figuren an den beiden Südtürmen, dafür werden spezialisierte Handwerker*innen gebraucht. Damit die Optik stimmt, wird das Baugerüst während der Sanierung von einer Plane aus luftdurchlässigem Gewebe verdeckt, die mit einem Bild der Südfassade bedruckt wurde.

Die Erkenntnisse aus dem ersten Bauabschnitt fließen in die Planung der weiteren Bauabschnitte, von denen jeder etwa zwei Jahre dauern wird. Zurzeit lassen sich deshalb noch keine seriösen Angaben darüber machen, wie viel die Gesamtsanierung kosten wird. Um die nächsten Bauabschnitte an den anderen Fassadenseiten durchführen zu können, ist daher ein weiterer Ratsbeschluss erforderlich. Der Rat hat jedoch bereits die Absicht erklärt, über den Wirtschaftsplan des Gebäudemanagements die erforderlichen Mittel bereitzustellen, sobald die Kosten für die jeweiligen (Teil-)Maßnahmen bekannt sind und im Haushalt der Stadt veranschlagt werden können.

Baustellentagebuch

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Historische Stadthalle Wuppertal GmbH

Herr Michael Thiede
Portfoliomanager*in

Die Dach- und Fassadensanierung wird mit 2,6 Millionen Euro vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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