Die Dach- und Fassadensanierung der Historischen Stadthalle läuft. Mit dem Baustellentagebuch können Sie einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen: Sehen Sie den Beteiligten über die Schulter, begleiten Sie sie durch die einzelnen Bauphasen und verfolgen Sie mit ihnen den Fortschritt der Arbeiten.
Jetzt wird eingerüstet
21 Meter hoch, 60 Meter lang und bis zu vier Meter tief: Seit Freitag, 22. Mai 2026, wird für die Sanierung der Südfassade der Historischen Stadthalle das Gerüst aufgebaut.
In Absprache mit der Unteren Denkmalschutzbehörde werden von der Westseite des Südwest- bis zur Ostseite des Südostturms insgesamt zehn „Lagen“ (Stockwerke) errichtet, um die Sanierung des Natursteins durchführen zu können. Damit die Ziermasken an der Attika des Daches auch bei brütender Sonne oder Niederschlag bearbeitet werden können, erhält die oberste Gerüstlage zudem ein Wetterschutzdach. Ein vorgelagerter Aufzug beliefert die einzelnen Lagen mit den für die Sanierung benötigen Materialien. Das Gerüst ist für eine Belastung von 300 Kilogramm pro Quadratmeter ausgelegt.
Mit Rücksicht auf den Betrieb der Stadthalle wird der Haupteingang zunächst noch ausgespart. So wird die Eingangssituation weniger beeinträchtigt und auch die Anzeigetafeln auf dem Altan bleiben weiterhin zu sehen. Wenn das Gerüst fertig ist, wird es mit einer luftdurchlässigen Gewebeplane verhängt, auf der die Ansicht der Stadthalle zu sehen ist.
Seit Anfang Juni ist auch die Baustelleneinrichtung aufgestellt: Für die Baubüros wurde eine zweigeschossige Containeranlage im Osten errichtet; Bauzäune sperren die eigentliche Baustelle, die Parkplätze für die beteiligten Firmen und die Baustellenüberwachungsanlage ab. Im Wendehammer der Straße Johannisberg sind zwar Parkverbotsschilder aufgestellt, aber der Durchgang vom Vorplatz der Stadthalle zum Johannisberg für Fußgänger bleibt.

