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Richtlinie Wirtschaftliches Bauen GMW

Energieeffizientes Bauen ist auch wirtschaftliches Bauen. Vor diesem Hintergrund hat das GMW die interne Richtlinie wirtschaftliches Bauen entwickelt.

Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Berücksichtigung von Lebenszyklus-kosten beginnend bei den ersten Projektierungsgedanken bis hin zur konkreten Gebäudeplanung und -Umsetzung.

Städtische Gebäude dienen der Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Somit müssen die ersten Überlegungen, die im Zusammenhang mit Gebäudebedarfen angestellt werden, sich mit der Frage auseinandersetzen, wie die öffentliche Aufgabe am effektivsten erbracht werden kann und ob und wenn ja, in welchem Umfang bestehender oder neuer Raumbedarf hierfür bereitgestellt werden muss. Erst danach steht die Frage der konkreten Ausgestaltung des Raumbedarfes an. Unter energetischen Gesichtspunkten ist vermiedener Raumbedarf die effektivste Energieeinsparmaßnahme!

Bei dem benötigten Raumbedarf wiederum ist dasjenige Maß an Energieeffizienz sicherzustellen, das unter Berücksichtigung des Lebenszykluskostenansatzes den wirtschaftlichsten Gebäudebetrieb erlaubt.

Diese beiden Aspekte vereint die Richtlinie wirtschaftliches Bauen GMW. Sie beschreibt im ersten Schritt einen Prozess der Projektierung, der eine Bedarfsanalyse mit der Entwicklung unterschiedlicher Lösungswege und deren Wirtschaftlichkeitsvergleich beinhaltet und einen zweiten Schritt, der im Bedarfsfall Ausführungsvarianten untersucht und wirtschaftlich vergleicht, letzteres insbesondere dann, wenn von dem vom Rat der Stadt Wuppertal grundsätzlich beschlossenen Passivhausstandard abgewichen werden soll.

Integriert in die Richtlinie sind die Energieeffizienzstandards des GMW für Neubau und Sanierung, die die Grundsätze des Rates zur Energieeffizienz konkretisieren.

Schließlich sind eine Methode zur Gesamtkostenermittlung (Bau- und Betriebskosten) mit Wirtschaftlichkeitsvergleich und Checklisten zur Qualitätssicherung Bestandteil der Richtlinie.

Der Inhalt gliedert sich wie folgt:

I. Grundsätze
II. Projektierung
III. Projektdurchführung
IV. Allgemeine Anforderungen an Planung/Umsetzung
V. Qualitätssicherung von Planung und Ausführung

Anlage 1: Standards zur Umsetzung des wirtschaftlichen Bauens
Anlage 2: Gesamtkostenberechnung
Anlage 3: PM-Auftrag
Anlage 4: Checklisten zur Qualitätssicherung/Dokumentation

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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