Ausarbeitung von Quartierslösungen für Gebiete mit Einzelversorgung (mit Finanzierungsvorbehalt)
Im Rahmen der Maßnahme sollen Wärmeversorgungslösungen für Quartiere erarbeitet werden, die trotz einer hohen Wärmebedarfsdichte nicht eindeutig einem zukünftigen Wärmenetz zugeordnet werden konnten und in denen Einzellösungen nur begrenzt umsetzbar sind. Dabei sind insbesondere innerstädtische Quartiere von Interesse, wo sich Synergien mit der (energetischen) Gebäudesanierung und der Behebung städtebaulicher Missstände, z.B. Leerstand, ergeben. Konkret soll untersucht werden, wie eine wirtschaftlich tragfähige, sozial verträgliche und klimaneutrale Wärmeversorgung ausgestaltet werden kann. Die Prüfung der technischen Umsetzungsmöglichkeiten für gemeinschaftliche Wärmelösungen soll durch eine gezielte Kommunikationsstrategie zur Aktivierung und Beratung der privaten Gebäudeeigentümer*innen begleitet werden. Sofern die Fördermöglichkeiten es zulassen, sollte ein integrierter Ansatz verfolgt werden, der auch die Gebäudesanierung in den Blick nimmt und Synergien mit den Maßnahmen 6, 7 und 10 sucht.
Umsetzungsschritte
- Erweiterte Bestandsaufnahme (Gebäude, Eigentümer) und Quartiersauswahl
- Eigentümerbefragung und Interessenbekundung
- Fördermittelakquise
- Entwicklung Beratungsmodell und Kommunikationsstrategie
- Entwicklung Wärmeversorgungslösung(en)
- Eigentümeraktivierung und Umsetzung
Verantwortliche Akteure
Stadtverwaltung