Stärkung der Energieberatung für Gebäudeeigentümer*innen
Eine zentrale Grundlage für die Wärmewende ist die umfassende Information und Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern zu energetischen Sanierungen, effizienten Heizsystemen und erneuerbaren Energien. Mit der Maßnahme soll die Energieberatung auf lokaler Ebene gestärkt, sichtbarer gemacht und besser vernetzt werden. Dazu sollen bestehende Beratungs- und Informationsangebote zur Gebäudesanierung und Heizsystemen auf Fortführung und Ausbau geprüft werden. Im Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) wurde hierzu mit der „Haus-zu-Haus-Beratung“ ein praxisnaher Ansatz verfolgt. Dieser kann im Rahmen des kommunalen Wärmeplans fortgeführt und ausgebaut werden. Ergänzend verweist die städtische Klimaschutz-Microsite bereits auf diverse Beratungsangebote und weiterführende Informationen. Die Beratungsstelle Wuppertal der Verbraucherzentrale NRW macht ebenfalls Angebote zur Energieberatung. Diese bestehenden Strukturen sollen gebündelt und durch neue Angebote ergänzt werden, um die Reichweite und Wirksamkeit der Energieberatung zu erhöhen. Zum Beispiel können durch den Einsatz digitaler Beratungsformate neue Personengruppen niedrigschwellig erreicht werden. Flankierend soll der während der Erstellung des Wärmeplans etablierte Austausch mit Vertreter*innen der relevanten Handwerksinnungen fortgeführt und in Teilen ausgeweitet werden.
Umsetzungsschritte
- Bestehende Angebote erfassen und bündeln
- Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit intensivieren
- Ausbau niedrigschwelliger Beratungsformate
- Fortführung des Austauschs mit den relevanten Innungen
- Etablierung regelmäßiger Informations- und Schulungsangebote für die Handwerkerschaft
Verantwortliche Akteure
Stadtverwaltung