Festlegung Finanzierung, Umfang, Grenzen Sanierungsfahrplan für kommunale Gebäude
Die kommunalen Gebäude sind ein zentraler Hebel der Stadt für Energieeinsparungen und Klimaschutz. Mit einem Sanierungsfahrplan wird eine systematische Grundlage geschaffen, um den Gebäudebestand schrittweise zu modernisieren, die Energieeffizienz zu steigern, CO₂-Emissionen zu senken und langfristig Betriebskosten einzusparen. Ein solcher Fahrplan dient als strategisches Instrument: Er bündelt Informationen über den aktuellen Zustand, zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, strukturiert Sanierungsmaßnahmen zeitlich und legt Prioritäten fest. Damit schafft er Transparenz für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit und unterstützt eine vorausschauende Steuerung des Immobilienportfolios. Kaum verzichtbar ist in diesem Zusammenhang eine umfassende, idealerweise digitalisierte Erfassung und Bewertung der Bestandsgebäude. Auf dieser Datengrundlage lassen sich allgemeine Sanierungsbelange mit Maßnahmen zur Treibhausgasreduktion verknüpfen und anschließend priorisieren.
Umsetzungsschritte
- Festlegung eines jährlichen Budgets für Sanierungsmaßnahmen
- Festlegung des zeitlichen Horizonts, der Ziele und der Grenzen eines kommunalen Sanierungsfahrplans
- Schätzung der benötigten finanziellen Mittel für die Sanierung des Gebäudebestandes mit der zuvor festgelegten Zielsetzung
- Prüfung von Finanzierungsmöglichkeiten (Fördermöglichkeiten) für die Umsetzung einzelner Sanierungsprojekte
- Bestimmung der benötigten finanziellen Mittel für eine digitale Erfassung des Bestandes
Verantwortliche Akteure
Stadtverwaltung