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Schulpsychologische Beratung

Gruppenangebote

Neben der Einzelfallberatung bieten wir immer wieder auch Gruppenangebote und Trainings zu unterschiedlichen Themen an, in denen Schüler*innen gemeinsam mit anderen gefördert werden und Eltern untereinander in Kontakt treten können.

Emotionsregulationstraining

Dieses Training richtet sich an Kinder der Klassen 1-4, die im schulischen Kontext durch aggressives Verhalten auffällig werden, schnell in Streit geraten oder schnell wütend werden. Durch verschiedene spielerische Methoden erlernen die Kinder in der Gruppe Strategien, mit Hilfe derer sie ihre Emotionen besser steuern und kontrollieren lernen sollen. Begleitend zum Training finden Elternabende statt, die zum einen dazu dienen, die Eltern umfassend über die Inhalte des Trainings zu informieren. Zum anderen werden die Eltern darin geschult, wie sie ihren Kindern beim langfristigen Erhalt der erlernten Strategien unterstützend zur Seite stehen können.

Prüfungsangst verstehen und bewältigen

In dieser Gruppe, die abwechselnd für Schüler*innen der Mittelstufe und für Schüler*innen der Oberstufe angeboten wird, werden in drei Treffen gemeinsam Techniken zur Angstbewältigung, Möglichkeiten der Selbstwertstärkung sowie Strategien zur besseren Prüfungsvorbereitung (u. a. Lernmethoden, Zeitmanagement) erarbeitet. Bevor das Training in den Kleingruppen startet, findet ein gemeinsames Vortreffen statt, in dem die Inhalte des Trainings vorgestellt werden und die Teilnehmenden sich kennenlernen können.

Marburger Konzentrationstraining

Dieses Gruppenangebot richtet sich an Grundschüler*innen mit Konzentrationsstörungen und/oder Schwierigkeiten im selbstständigen Arbeiten. Mit Hilfe kognitiv-verhaltenstherapeutischer Prinzipien sollen Aufmerksamkeitssteuerung, Selbstständigkeit und systematisches Vorgehen bei der Aufgabenbearbeitung gefördert, sowie die Anstrengungsbereitschaft und das Zutrauen in eigenes Können gesteigert werden. Außerdem wird ein vernünftiger Umgang mit Fehlern geübt, um die Frustration nach Misserfolgen zu reduzieren. An regelmäßigen Elternabenden erfolgt zudem eine Stärkung der Eltern, indem ein Verständnis für die Problematik ihrer Kinder erarbeitet wird und Methoden zur gezielten Förderung der Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten vermittelt werden. 

Mut-Mach-Training

Hier handelt es sich um ein Training für Eltern und ihre Kinder mit dem Ziel, mutiger und selbstbewusster zu werden. Die Kinder bekommen sowohl allgemeines Wissen als auch konkrete Tipps vermittelt, wie sie bestimmte angstauslösende Situationen zukünftig besser bewältigen können. Außerdem werden sie angeregt, sich mit den anderen Kindern über positive Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Mit den Eltern wird in der Gruppe gemeinsam erarbeitet, wie sie ihre Kinder noch besser unterstützen können. Im Austausch werden Schwierigkeiten erörtert und es wird Mut gemacht, auch Neues auszuprobieren.

Immer häufiger beobachten Schulen und Eltern, dass Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Gründen nicht zur Schule gehen möchten. Schulabsentismus kann viele Ursachen haben – von Ängsten, psychischen Belastungen oder Mobbingerfahrungen bis hin zu familiären oder schulischen Schwierigkeiten. Für Eltern stellen sich dabei häufig dringende Fragen: Wann muss ich etwas unternehmen? Wie kann ich angemessen reagieren? Und an wen kann ich mich wenden, wenn ich Unterstützung brauche?


Um Eltern in dieser herausfordernden Situation Orientierung zu geben, bietet die Schulpsychologische Beratung Wuppertal eine Informationsveranstaltung an.


Was Sie erwartet:
• Hintergründe und mögliche Ursachen von Schulabsentismus
• Signale erkennen: Wann sollte ich mir Sorgen machen?
• Handlungsempfehlungen für Eltern im Alltag
• Unterstützungsangebote in Wuppertal
• Raum für Fragen und Austausch

Mädchengruppe

Sexualpädagogik

Die mit uns kooperierende Sozialarbeiterin nimmt am Arbeitskreis Sexualpädagogik teil, in dem sich Wuppertaler Einrichtungen und Institutionen regelmäßig treffen, um sexualpädagogische Projekte für verschiedene Schülergruppen zu konzipieren und durchzuführen. Einige Beispiele gemeinsam initiierter Projekte sind „Liebe, Sexualität, AIDS“, „AIDS and ART“ (2008 ausgezeichnet beim Bundeswettbewerb Aidsprävention), die „Sex-o-menta“ oder die „Sexualpädagogische Stadt-Rallye“.

Erläuterungen und Hinweise

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