Am 8. September ist in Aralandia ein Chileflamingo-Küken geschlüpft. Flamingos bauen kegelförmige Bruthügel aus Schlamm am Ufer von Gewässern. In die Nestmulde wird ein einzelnes Ei gelegt, das abwechselnd von beiden Partnern bebrütet wird. Auch nach dem Schlüpfen kümmern sich Mutter und Vater gemeinsam um ihren Nachwuchs.
Inzwischen hat das Flamingo-Küken seinen Brutkegel verlassen und beginnt, gemeinsam mit seinen Eltern die Umgebung zu erkunden. Dabei zeigte sich jedoch, dass die Kolonie wenig Erfahrung im Umgang mit Küken hat. Einige Tiere versuchten wiederholt, das Jungtier mit kräftigen Schnabelstößen zu vertreiben.
Für die Eltern und ihr Küken bedeutete dies eine sehr stressige Situation, denn die Elterntiere mussten ihren Nachwuchs immer wieder verteidigen.
Um der kleinen Familie vorübergehend mehr Ruhe zu ermöglichen, wurde heute mit Schattenleinen ein geschützter Bereich für die Eltern und ihr Küken abgetrennt. Die übrigen Flamingos können diesen Bereich nicht betreten, sodass die Eltern sich hier entspannt um ihren Nachwuchs kümmern können.