Das Chileflamingo-Küken, das am 16. September in der Freiflugvoliere Aralandia geschlüpft ist, entwickelt sich prächtig und hat mittlerweile seinen Bruthügel verlassen. Dicht an der Seite seiner Eltern erkundet es die Brutinsel und den Uferbereich.
Es bleibt in diesem Jahr bei diesem einen Küken, ein weiteres wurde leider kurz nach dem Schlupf tot aufgefunden. Zudem gingen mehrere Eier verloren, da sie unglücklicherweise von den Bruthügeln ins Wasser rollten. Aktuell brütet keines der Paare mehr. Umso größer ist die Freude über dieses eine Jungtier – ein toller Erfolg für die Population der Chileflamingos im EAZA Ex-situ-Programm (EEP).
Das natürliche Brutgebiet der Chileflamingos liegt in den Anden Südamerikas in Höhenlagen über 4.000 Metern. Die Nachttemperaturen können dort unter minus 20 Grad Celsius fallen.
Auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN wird der Chileflamingo als potenziell gefährdet eingestuft. Die Bestände gehen vor allem aufgrund von Eiersammlung, Wilderei, Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke und Lebensraumzerstörung stark zurück.