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Beuys-Performancefestival

Beuys-Performancefestival

Wuppertal – Stadt der Performanz

Im Rahmen des NRW-weiten Beuys-Jubiläumsjahres 2021 widmet sich das Wuppertaler Performancefestival erstmalig zeitgenössischen Kunstformen im Anschluss an die Aktionskunst von Joseph Beuys. Insgesamt 12 künstlerische Beiträge und 5 wissenschaftliche Panels setzen sich mit vielfältigen und impulsgebenden Aspekten im Werk und Wirken von Joseph Beuys auseinander.  

Dass sich gerade das Kulturbüro der Stadt Wuppertal mit Blick auf Joseph Beuys mit performativer Kunst beschäftigt, liegt auf der Hand: Wuppertal ist die Stadt der Performanz, denn hier haben Künstler*innen wie Else Lasker-Schüler, Bazon Brock, Peter Kowald und Peter Brötzmann sowie Pina Bausch tradierte Kunstvorstellungen spartenübergreifend entgrenzt und wegweisende Impulse für aktuelle performative Tendenzen gesetzt. Joseph Beuys war 1965 an dem 24-Stunden Happening in der Galerie Parnass in der Molktestrasse beteiligt, die damals eine der ersten Adresse für internationale zeitgenössische Kunst war.

Auf diesem immateriellen Erbe baut das Wuppertaler Performancefestival 2021 auf und bezieht sich zugleich auf aktuelle, performative Entwicklungen für eine nachhaltige Gesellschafts- und damit Stadtentwicklung mittels künstlerischer, gemeinwohlorientierter Interventionen im Sinne Urbaner Performanz. Joseph Beuys demokratisierte mit seiner Idee der Sozialen Plastik den tradierten Kunstbegrifft und bezog ihn auf den Menschen und sein soziales Wirken. Mit seinem Credo „Jeder Mensch ist ein Künstler“ benennt er damit die schöpferischen Potentiale jedes*r Bürgers*in zur gemeinschaftlichen Gestaltung der Gesellschaft. In Wuppertal hat diese Veränderung durch künstlerische Interventionen gemeinsam mit bürgerschaftlichem Engagement schon längst begonnen und nimmt aktuell an Dynamik zu.

Kuratorenteam

Das Performancefestival Die Unendlichkeit des Augenblicks. Aufführungskünste nach Beuys wird kuratiert von Dr. Bettina Paust, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Wuppertal, Prof. Dr. Barbara Gronau, Professorin für Theorie und Geschichte des Theaters an der Universität der Künste Berlin sowie Prof. Dr. Timo Skrandies, Professor für Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter Mitwirkung von Dr. des. Katharina Weisheit.

Förderer

Das Wuppertaler Performancefestival zu Joseph Beuys kann nur dank der Unterstützung zahlreicher Förderer realisiert werden, denen unser ganz besonderer Dank gilt:

Dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), der Kunststiftung NRW (Düsseldorf), dem Landschaftsverband Rheinland (Köln), der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung (Wuppertal), dem NRW KULTURSekretariat Wuppertal, der Stadtsparkasse Wuppertal sowie der Firma Knipex (Wuppertal).





Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • © Stadt Wuppertal | Medienzentrum
  • Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Kunst Stiftung NRW
  • LVR
  • Jackstädt Stiftung
  • NRW Kultur Sekretariat Wuppertal
  • Stadtsparkasse Wuppertal
  • Knipex
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