Wuppertal bekommt zwei weitere Gesamtschulen: Zum Schuljahr 2027/28 nehmen die siebte und die achte Gesamtschule im Wuppertaler Osten ihren Betrieb auf. Beide starten zunächst in Vorläuferquartieren und wachsen dort Jahrgang für Jahrgang auf, bis die endgültigen Gebäude fertiggestellt sind.
Die siebte Gesamtschule zieht später an die Bockmühle in Heckinghausen, wo auf dem Gelände des früheren Art-Hotels ein sechszügiger Neubau entsteht. Mit den Neugründungen reagiert die Stadt auf die seit Jahren hohe Nachfrage nach Gesamtschulplätzen und auf die steigenden Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen. Die achte Gesamtschule startet mit vier Zügen und wird an ihrem Endstandort sechszügig aufwachsen. Der Endstandort der Schule steht noch nicht fest.
Die Aufnahme in die neuen fünften Klassen erfolgt über das reguläre Anmeldeverfahren.
Start in Vorläuferquartieren
Was ist ein Vorläuferquartier?
Die beiden neuen Schulen starten nicht im fertigen Neubau, sondern in einem sogenannten Vorläuferquartier – einem vollständig ausgestatteten Interimsstandort, der in Modulbauweise errichtet wird. Dort beginnen die Schule mit dem Jahrgang 5 und wachsen Schuljahr für Schuljahr weiter.
Klassenräume, Fachräume, Mensa und Ganztagsangebote entsprechen den Standards anderer Schulen. Schulleitung, Kollegium und Schulprofil bleiben beim späteren Umzug in den Neubau bestehen.