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Gleichstellung und AntidiskriminierungAntidiskriminierungsstrategien

Der zweite Aktionsplan als Erweiterung der Gleichstellungsstrategie für LSBTIQ*

Für die Erstellung dieses Aktionsplanes wurden zwei Workshops mit zahlreichen Vertreter*innen der Verwaltung, aus Institutionen und Arbeitsgruppen, von Verbänden und aus Vereinen durchgeführt. Die 94 Maßnahmen, davon 57 als laufende Maßnahmen sind das Ergebnis dieses Beteiligungsverfahrens.

Diesem Beteiligungsverfahren ging eine Auswertung der Maßnahmen aus dem ersten Aktionsplan von 2011 - 2013 zu Beginn des Jahres 2014 voraus. Der Planungsprozess für den zweiten Aktionsplan umfasste zwei Tage. Am ersten Tag (04.11.2014) wurden die Teilnehmer*innen über die bisherigen Aktivitäten informiert und hatten die Gelegenheit, die zahlreichen Akteur*innen kennenlernen. Aber auch neue Maßnahme-Ideen wurden identifiziert. Am zweiten Tag (13.11.2014) wurden Maßnahmen priorisiert und konnten inhaltlich ausgestaltet werden.

Im weiteren Verfahren wurden die Maßnahmen im Jahr 2015 aufbereitet, mit dem Beteiligten der Workshops und mit den federführenden Leistungseinheiten und dem Verwaltungsvorstand abgestimmt, sowie den Ausschüssen und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Für den zweiten Aktionsplan wurde der Fokus erweitert und es konnten neue Kooperationspartner*innen gewonnen werden. Somit war es möglich, den Aktionsplan um Maßnahmen, die die Belange von LSBTIQ*-Personen berücksichtigten, zu erweitern. Damit konnte aber auch deutlich gemacht werden, dass sich die Beteiligung an der Entwicklung der Aktionspläne für Akteur*innen der Zivilgesellschaft lohnt. Sie werden nicht nur sichtbar, sondern ihre Belange werden stärker im städtischen Handeln berücksichtigt.

Im Aktionsplan wurden und werden sowohl interne als auch externe Maßnahmen zur Gleichstellungspolitik gebündelt und dargestellt. Denn Gleichstellungspolitik muss vor Ort in den Kommunen konkret gestaltet werden – zeitgemäß und nachhaltig! Diesen Ansatz greift der Aktionsplan auf und wurde damit der gleichstellungspolitische Rahmenplan für die Zeit von 2016 bis 2019.

Auswertung des ersten Aktionsplanes

Evaluiert wurden die Umsetzung der neuen Maßnahmen. Diese Auswertung wurde aufgrund von Angaben der Verantwortlichen erstellt und ist als Bericht veröffentlicht.

Hier die Zusammenfassung: 

  • Schwerpunkt 1 „Verteilung von Macht und Einfluss in der Stadt“ I 6 Maßnahmen I 2 neue Maßnahmen I 4 laufende Maßnahmen I Umsetzung von einer neuen Maßnahme
  • Schwerpunkt 2 „Verteilung städtischer Ressourcen und Dienstleistungen auf Frauen & Männer“ I 7 Maßnahmen I 4 neue Maßnahmen I 3 laufende Maßnahmen I Umsetzung von 2 neuen Maßnahmen
  • Schwerpunkt 3 „Überwindung geschlechsspezifischer Rollenstereotype“ I 9 Maßnahmen I 2 neue Maßnahmen I 7 laufende Maßnahmen I Umsetzung von 3 neuen Maßnahmen
  • Schwerpunkt 4 „Verteilung von Erwerbsarbeit, Familien- und Hausarbeit, sowie Armutsbekämpfung“ I 18 Maßnahmen I 2 neue Maßnahmen I 16 laufende Maßnahmen I Umsetzung von 11 neuen Maßnahmen
  • Schwerpunkt 5 „Prävention und Abbau geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt“ I 17 Maßnahmen I 2 neue Maßnahmen I 15 laufende Maßnahmen I Umsetzung von 6 neuen Maßnahmen
  • Schwerpunkt 6 „An Gleichstellung orientierte Personalpolitik über die Verwaltung hinaus“ I 8 Maßnahmen I 3 neue Maßnahmen I 5 laufende Maßnahmen I Umsetzung von 3 neuen Maßnahmen
  • Schwerpunkt 7 „Weiterentwicklung des Aktionsplans zur Gleichstellungscharta und gezielte Öffentlichkeitsarbeit“ I 5 Maßnahmen I 3 neue Maßnahmen I 2 laufende Maßnahmen I Umsetzung von 2 neuen Maßnahmen

Bericht über die Umsetzung des 2. Aktionsplanes

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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