Am 10.07.2025 fand ein Austausch zwischen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der Hochschule Bochum auf dem Gesundheitscampus in Bochum statt. Seitens der Stadtverwaltung haben Mitarbeitende aus den Geschäftsbereichen 1 und 3 teilgenommen, es waren unter anderem das Gesundheitsamt sowie die Ressorts Umweltschutz, Klima und Nachhaltigkeit, Grünflächen und Forsten, Stadtentwicklung und Städtebau und Bauen und Wohnen vertreten. Ziel des Treffens war, den Austausch zwischen den Ressorts zu fördern, um das Thema Gesundheit stadtweit mehr in den Fokus zu rücken. Der Termin wurde von Fr. Beig. Dr. Linthorst organisiert.
Die Hochschule gab dabei Input in Form von Projektvorstellungen, die im Anschluss diskutiert wurden. Hervorzuheben ist das Projekt „DiPS_LAB“, welches digitale Methoden zur partizipativen Sozialraumanalyse im Kontext gesundheitsfördernder Stadtentwicklung entwickelt. Eine praktische Anwendung erfolgte unter anderem im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung der Lärmaktionspläne der Städte Bochum und Dortmund. Dort wurde eine digitale Beteiligung mit der Web-Anwendung Kobotoolbox durchgeführt, eine open-sorce Software, die für die Sammlung, Analyse und das Management von Daten verwendet werden kann. Ergänzend dazu erfolgte eine Beteiligung mittels digitaler Kartentische, wo Eingaben ‚offline‘ vor Ort getätigt werden konnten.
Eine Demoversion der Web-Anwendung, die für die Öffentlichkeitsbeteiligung der Lärmaktionsplanung der Stadt Bochum verwendet wurde, ist hier (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden.
Weiterhin erfolgte eine Vorstellung der Projekte SalusTransform, Urban Community Mental Health sowie Digital Health Factory Ruhr.
Weitere Informationen zu den Projekten
- DiPS_Lab - Digitale Methoden der Partizipativen Sozialraumanalyse (Öffnet in einem neuen Tab)
- SalusTransform: Im Rahmen des Projekts SalusTransform werden Maßnahmen, die eine gerechte und gesundheitsfördernde Stadtentwicklung zum Ziel haben, bezüglich ihrer Wirksamkeit auf Gesundheit, soziale Gerechtigkeit sowie Klima und Umwelt evaluiert. (Öffnet in einem neuen Tab)
- Urban Community Mental Health: Im Zuge der zunehmenden Urbanisierung ist die Entwicklung einer zukunftsfähigen Stadtgestaltung notwendig, die auch zur psychischen Gesundheit der Bewohner*innen beiträgt. (Öffnet in einem neuen Tab)
- Digital Health Factory Ruhr: Ein Zusammenschluss verschiedener Akteure aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus Kommunen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und der Digital Health Industrie. Das primäre Ziel des Verbunds ist die Entwicklung digitaler Lösungen für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung. (Öffnet in einem neuen Tab)
Der Termin hat gezeigt, dass ressortübergreifende Maßnahmen für die Gesundheit essentiell sind, damit alle Bewohner*innen von einer gesunden Stadt profitieren können. Eine Einbindung der Bewohner*innen durch geeignete Beteiligungsformate kann für Projekte förderlich sein. Insgesamt war es ein gelungener Austauschtermin, an den angeknüpft werden soll.