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Ressort Umweltschutz

Vorsicht bei Türkei-Urlauben

In der Türkei ist insbesondere der unerlaubte Einsatz von Aluminiumphosphid (oft mit Aluminiumphosphat verwechselt) durch tragische Vorfälle in die Schlagzeilen geraten, weil es zur Bekämpfung von Bettwanzen in Hotelzimmern eingesetzt wurde. Hier sind die wichtigsten Fakten, die Sie wissen sollten.

  • Verwendungszweck: Aluminiumphosphid wird primär als hochwirksames Begasungsmittel in Getreidesilos und Containern gegen Schädlinge eingesetzt.
  • Gefahr: Bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit setzt der Stoff das extrem giftige Gas Phosphin (Phosphorwasserstoff) frei, das die Zellatmung blockiert.
  • Aktuelle Vorfälle (2025): In Istanbul verstarben mehrere Personen, darunter eine deutsche Familie, durch den unsachgemäßen Einsatz des Mittels gegen Bettwanzen in benachbarten Hotelzimmern oder Wohnungen.
  • Rechtliche Lage: Die Anwendung in Wohnräumen ist streng verboten. In der Türkei dürfen nur zertifizierte Fachfirmen unter strengen Auflagen damit arbeiten, wobei Ermittlungen zuletzt eklatante Mängel bei der behördlichen Kontrolle und Firmenzertifizierung aufdeckten.


Wichtig: Falls Sie in einer Unterkunft einen starken Geruch nach Knoblauch oder Fisch wahrnehmen, verlassen Sie sofort den Raum, da dies auf das austretende Gas hindeuten kann.

Herr Hubert Leonard Nobis
Ressortleiter

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