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Wuppertaler Wirtschaft

Kompetenzen und Stärken

Automobilzulieferer, Event-Agenturen, Verwaltungssitz großer Versicherer. Großunternehmen, mittelständische Familienunternehmen und innovative Start-ups. International bekannte Marken und Hidden Champions. Dieser Mix macht den Standort Wuppertal stark.

Wussten Sie, dass...

  • ...es kaum ein Auto gibt, das nicht mit Wuppertaler Technik und Ausstattung unterwegs ist - vom Airbag bis zur Lackierung?
  • ...es kaum eine Großveranstaltung bis hin zu den Olympischen Spielen gibt, die nicht von einer Wuppertaler Agentur durchgeführt und mit modernster Technik ausgestattet wird?
  • ...es gibt kaum ein Zuhause, das nicht mit Wuppertaler Tapeten geschmückt ist?
  • ...es kaum ein Krankenhaus gibt, das nicht mit in Wuppertal entwickelten Medikamenten oder Instrumenten arbeitet?

Wuppertal ist auch Geburtsstätte des weltbekannten Kopfschmerzmittels Aspirin der Bayer AG.

Zahlreiche Unternehmen aus den modernen Branchen Automobiltechnik, Pharmakologie, Gesundheitswesen und Veranstaltung & Kommunikation sind hier zu Hause. 

Gleichzeitig ist Wuppertal eine der ältesten und bekanntesten Industriestädte Deutschlands mit traditionsreichen Werkzeug-, Textil-, Chemie- und Maschinenbauunternehmen.

Von Weltmarken bis Hidden Champions

Der Hersteller hochwertiger Haushaltsgeräte Vorwerk, der Privatversicherer Barmenia, der Marktführer für innovative Sicherheitsgeräte und -systeme Schmersal, das Biotechnologieunternehmen und Gewinner des Deutschen Zukunftspreises AiCuris… das sind nur einige Namen, die für die Vielfalt des Standortes stehen.


Deutschlandweit bekannt als Privat-Versicherer: Die Barmenia hat ihren Sitz in Wuppertal.
Einer von Wuppertals Marktführern, die weltweit erfolgreich sind: Das Unternehmen Coroplast, ein Spezialist für Klebebänder und Kabel.

Wuppertals industrielle Entwicklung wurde im 18. und 19. Jahrhundert durch die Textilindustrie geprägt. Das ist in der Stadt bis heute spürbar. Doch statt der Herstellung von Stoffen und Bändern für Bekleidung sind es nun vor allem technische Textilien, die den traditionsreichen Wirtschaftszweig prägen. Hochsensible Membranen, Sicherheitsgurte und schusssichere Westen werden in wahren HighTech-Fabriken gefertigt.

Zangen, Sägen und Hämmer für Hobbytreibende oder den Meisterbetrieb. Hier ist die Heimat weltweit führender Werkzeug-Marken wie Knipex, Stahlwille, Wera oder Picard.

Mit der Chemie-Branche verbinden wir hier auch Farben und Lacke. Mit Axalta, PPG und Sherwin Williams sitzen gleich drei der weltweiten Top-5-Lackhersteller in Wuppertal.

Und auch in den modernen Branchen wie IT hat Wuppertal erfolgreiche Firmen in der Hinterhand. Mit Böhme&Weihs und Babtec sitzen u.a. zwei Hersteller für Qualitätsmanagementsoftware in der Stadt, die dafür sorgen, dass an zahlreichen anderen Orten auf der Welt alles glatt läuft bei der Produktion. 

Weltweit unterwegs ist auch die Firma Riedel. Das Unternehmen stattet die größten Veranstaltungen der Welt, wie Fußball-Weltmeisterschaften, Olympische Spiele oder legendäre Events wie den Baumgartner-Sprung aus der Stratosphäre mit hochmoderner Kommunikationstechnik aus. 

Bei großen Veranstaltungen darf auch VOK DAMS nicht fehlen. Die international tätige Agentur ist Spezialist für Live-Marketing. 

Die genannten Unternehmen gehören zu Wuppertals bekanntesten Marktführern. Darüber hinaus gibt es aber noch viele Weitere, die zwar keinen allzu großen Bekanntheitsstatus in der Öffentlichkeit haben, aber sich ebenfalls in ihrem ganz speziellen Fachgebiet zum Branchenprimus aufgeschwungen haben. Diese Unternehmen bezeichnen wir als „hidden champions“. Eine kleine Auswahl:

Seit fast 100 Jahren Metalloberflächen-veredelung in Wuppertal: die HUEHOCO GmbH.

HUEHOCO: Metallbandbeschichtungen
Sachsenröder: Vulkanfiber
Dieckhoff: Krankenhaustextilien
Storch-Ciret Holding: Malerwerkzeug
Stocko Contact: Steckverbindungen

und, und, und...

Aptiv ist ein weltweit agierender Auto- mobilzulieferer, dessen Kompetenz besonders im Zukunftsfeld Autonomes Fahren liegt. In Wuppertal entwickelt Aptiv Sensoren wie Kameras und Radare oder Steuergeräte für Fahrerassistenzsysteme.

Hohe Dichte an Automobilzulieferern

Technologie für das automatisierte Fahren, Kabel, Schlösser oder Lack. Etwa jedes zweite Auto ist mit Wuppertaler Ausstattung unterwegs. 
Ein besonders namhafter Vertreter aus der Automotove-Branche ist Aptiv. Das amerikanische Unternehmen hat seine Deutschlandzentrale in Wuppertal und ist spezialisiert auf autonomes Fahren. Ebenfalls ein erfolgreicher Automobilzulieferer ist Vorwerk Autotec. Das Unternehmen ist auf Fahrwerkkomponenten spezialisiert. Auch die WKW.group und Brose sind zu nennen, wenn es um weltweit erfolgreiche Zuliefererbetriebe geht.

Die Dichte an Automobilzulieferern im Bergischen Städtefreieck ist enorm. Und damit auch die Kompetenz in diesem Bereich. Namhafte Unternehmen gehören zu den Gründungsmitgliedern des Vereins automotiveland.nrw, der im April 2019 von Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen aus der Region gegründet wurde. Er beschäftigt sich mit Themen zur Mobilität der Zukunft. Ziel ist es, Wachstum und Beschäftigung in der Automobil- und Mobilitätswirtschaft vor dem Hintergrund des Strukturwandels durch Digitalisierung und Globalisierung zu sichern. 

Ebenfalls ein regionales Kooperationsprojekt ist „Bergisch smart – Künstliche Intelligenz als Enabler für die Mobilität von morgen“. Unter diesem Titel wird der Einsatz von KI in Mobilitätskonzeoten erforscht, wie autonomes Fahren, Sensortechnologien oder intelligente Verkehrsführung. 


Produktion und Forschung gehen Hand in Hand

Mit der hohen Dichte an Fertigungsbetrieben trägt die lokale Wirtschaft dazu bei, dass NRW einer der Top-Produktionsstandorte in Deutschland ist. Unter den Produktionsgütern befinden sich zudem wahre Exportschlager. Mehr als jedes zweite hier produzierte Teil verlässt Deutschland. Damit liegt die Wuppertaler Exportquote weit über dem Landesdurchschnitt.


Aber Wuppertals Unternehmen sind nicht nur stark in der Produktion. Auch bei Entwicklung und Forschung gehen viele voran.
Der Technologieführer für automatisiertes Fahren, die APTIV Services Deutschland GmbH, hat hier seine Europaforschungszentrale. In der Pharmakologie betreibt die Bayer AG ein großes FuE-Zentrum mit über 3.000 Beschäftigten. Und auch der Hersteller des beliebten Thermomix, die Vorwerk & Co. KG, investiert in die Weiterentwicklung seiner FuE-Abteilung in Wuppertal.

Unterstützung bekommen die Unternehmen von verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen. Bei Projekten ist die Bergische Universität mit rund 23.000 Studierenden ein gern gesehener Kooperationspartner. Firmen kommen früh mit neuen Fachkräften, zum Beispiel aus den Ingenieurswissenschaften, in Kontakt. Gleichzeitig zählt die Bergische Universität zu den führenden Gründungsuniversitäten in Deutschland. Studierende entwickeln innovative Geschäftsideen und beleben die lokale und bundesweite Start-up-Szene. 

Einen weiteren Baustein zur Bildungslandschaft haben die Unternehmen selbst beigesteuert. Die weit über die Region hinaus bekannte Junior Uni ist ein bundesweit einmaliges Modell. Sie wurde durch lokale Firmen, Institutionen und Privatpersonen finanziert. An der Junior Uni werden Kinder und Jugendliche in die Geheimnisse der Naturwissenschaft, Technik und viele weitere Fachrichtungen eingeführt.

Die Bergische Universität Wuppertal zählt über 23.000 Studierende und ist an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt, z.B. im Bereich Mobilität der Zukunft.
Die Junior Uni ist eine einzigartige Einrichtung, die weit über die Grenzen Wuppertals Vorbildcharakter erlangt hat. Hier werden Kinder ab 4 Jahren in die Welt der Wissenschaft eingeführt.

Ebenfalls ein Leuchttum unter Wuppertals wissenschaftlichen Einrichtungen ist das renommierte Wuppertal Institut, das ökologische Fragestellungen vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und sozialen Wandels erforscht.

Das hohe Relevanz des Themas Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der lokalen Wirtschaft wieder. Die Initiative Wuppertalbewegung hat das Projekt Circular Valley ins Leben gerufen, das sich auf Umwelt– und Kreislaufwirtschaft fokussiert. Zusammen mit Unternehmen, insbesondere aus der Werkzeugindustrie, werden Ideen und Prototypen erarbeitet, die in der Industrie anwendbar sind und für weniger Abfall, Emissionen und Energieaufwendung sorgen.

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