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Umbau Döppersberg / Umbau Döppersberg

Die Baustelle wächst (19.03.2012)

Die Stützwand neben dem Wuppertal Institut wächst nach oben - der Bagger für die Erdarbeiten auf dem Baufeld arbeitet sich nach unten vor.

Die Pfeiler der Stützwand sind fertig gegossen. Zuerst hat ein starker Bohrer die Löcher ins Erdreich getrieben, in die runde Stahlbewehrungen eingelassen worden sind, die dann mit Beton ausgegossen wurden. Die aus dem Boden ragenden Pfeiler sind mit einer Sauberkeitsschicht aus Beton verbunden worden, auf der zur Zeit der Kopfbalken vor Ort eingeschalt und gegossen wird. Der Kopfbalken dient der Stabilität der Stützwand, indem er die einzelnen Bohrpfähle miteinander verbindet. Jetzt kann man den leicht geschwungenen Verlauf der Stützwand gut erkennen.

Die Arbeiten zum Erdaushub für das Baufeld des Parkdecks und des Busbahnhofs sind in vollem Gange. Im Bereich vor Gleis 1 ist eine erste Terrasse von drei Metern Tiefe abgegraben worden. Davor geht es nochmal 2 Meter tiefer ins Erdreich. Die blaue Markierung auf dem Foto zeigt die Marke an, ab der nochmal 1 Meter tiefer das Gelände abgegraben wird. Dieses Niveau wird nach und nach auf dem gesamten Baufeld ausgehoben.

Die spätere Baugrube wird sechs Meter unter dem Niveau des heutigen Bahnsteigs am Gleis 1 liegen. Die Grube ist dann etwa 110 Meter lang und etwa 65 Meter breit. Bis alles fertig ist, müssen rund 70.000 Kubikmeter Erde, Stein und harter Fels abgetragen und abtransportiert werden. Das ist aber noch nicht alles. Bevor die Arbeiten für das Parkdeck beginnen können, muss der zuständige Bauunternehmer für den Hochbau noch einmal 1 Meter tiefer in die Erde graben. Wegen der Gewährleistung muss er den Grund des Hochbaus selbst erstellen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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