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Gleichstellungsstelle für Frau und Mann

One Billion Rising

"ONE BILLION RISING" wurde 2012 ins Leben gerufen, um das weltweite Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzuzeigen und dagegen zu protestieren.

„One Billion“ bezieht sich auf eine UN- Statistik, nach der ein Drittel aller Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Ein Aktionsbündnis organisiert die jährliche Aktion. Weltweit protestieren Menschen gegen Gewalt nach der Choreographie von "Break the Chain".

Ein Aktionsbündnis aus Privatpersonen und Vertreterinnen der Fraueninfrastruktur organisieren jährlich die Aktion zum 14. Februar.


Das Tanzen im öffentlichen Raum steht hier für Stärke, Kraft und Solidarität. Für Freiheit statt Ohnmacht.

One Billion Rising 2021

Wuppertaler Video als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Tanz-Flashmobs als Protest – so hat sich Wuppertal in den vergangenen Jahren immer an der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ beteiligt. Coronabedingt musste für diesen 14. Februar eine neue Idee her, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Entstanden ist ein sehenswertes Video.
Das Video zeigt aktuelle Statements der Akteur*innen sowie Flashmob-Szenen aus den vergangenen Jahren. Im Video wird deutlich, wie akut das Problem der Gewalt gegen Frauen und Mädchen noch immer ist – und mit wie viel Engagement sich Wuppertal dagegenstemmt.

Zahlen, Daten und Fakten

Frauen helfen Frauen: Frauenhaus, Tel. 71 14 26

2020 haben 122 Personen (55 Frauen und 67 Kinder) im Frauenhaus Wuppertal gelebt.

Frauen helfen Frauen: Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking, Tel. 31 88 55
2020 erhielt die Beratungsstelle 162 Benachrichtigungen von der Polizei nach Einsätzen. 

Insgesamt wurden im Jahr 2020 338 Frauen wegen häuslicher Gewalt und Stalking beraten, insgesamt fanden 903 Beratungskontakte statt.

Frauenberatung und Selbsthilfe, Tel. 30 60 007:
331 Frauen und Mädchen wurden 2020 aufgrund sexualisierter Gewalt beraten, davon 32 wegen Vergewaltigung, in 4 Fälle wegen aktuellem Missbrauch, in 64 Fällen wegen zurückliegendem Missbrauch. 

211 Frauen und Mädchen wurden 2020 wegen psychischer und physischer Gewalt beraten.

Filme

Wir danken den Unterstützer*innen!

Links

Kontakt

Frau Gesine Ahlzweig
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

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