Die Folgen des Klimawandels wie Hitzewellen, Starkregen oder lange Trockenperioden sind auch in Wuppertal längst spürbar. Um diesen Herausforderungen für unsere Infrastruktur, Gesundheit und Natur zu begegnen und Wuppertal widerstandsfähiger zu machen, entwickeln wir Strategien und Maßnahmen zur Klimaanpassung.
Informieren Sie sich hier über aktuelle Projekte, Ziele und Möglichkeiten, um die Risiken des Klimawandels zu minimieren und eine lebenswerte Zukunft in Wuppertal zu gestalten.
Forschungsvorhaben IndiklimA
Indikatorenbasiertes Klimaanpassungsmonitoring auf regionaler und kommunaler Ebene
Die Stadt Wuppertal beteiligt sich an dem Forschungsvorhaben IndiklimA. Ziel des Forschungsvorhabens ist die einheitliche Entwicklung von Bewertungsindikatoren und eines raumübergreifenden Monitoringkonzeptes zur Effizienzsteigerung in der kommunalen Klimaanpassung.
Das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen (FiW) übernimmt die Projektkoordination und Indikatorenentwicklung. Der Regionalverband Ruhr (RVR) bringt seine regionale Vernetzung mit 53 Mitgliedskommunen ein. Das Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH entwickelt die Softwarelösung. Als kommunale Praxispartner sind der Kreis Mettmann sowie die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal beteiligt.
Gemeinsam mit den Projektpartner*innen soll ein Tool für das Klimaanpassungsmonitoring und ein Monitoring Konzept entwickelt werden. Zudem wird eine langfristigen Kooperations- und Vernetzungsstruktur über vier Raumebenen (Solingen, Wuppertal, Remscheid und Mettmann) und drei Organisationsebenen (i.e. Stadt, Kreis und Regionalverband) auch über die Projektlaufzeit hinweg etabliert.
Fördermittelgeber: das Land NRW aus dem EFRE/JTF Programm Nordrheinwestfalen 2021–2027, hier: Regio.NRW – Transformation
Projektlaufzeit: 01/2026 – 12/2028
Projektträger: Projektträger Jülich
Fördervolumen: das Gesamtprojektvolumen beträgt rund 2,23 Mio. Euro.