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Wuppertal / Wuppertal

Termine & Hinweise ab 12. Mai 2017

Anja Liedtke und Ulrich Land lesen im Stadtteilzentrum WiKi

Freitag, 12. Mai 2017, 19:00 Uhr

Alte Wichlinghauser Kirche, Westkotter Str. 198, 42277 Wuppertal

 

Eine Begegnung mit David Bowie in den Schweizer Bergen und das Leben eines pseudoreligiösen Schriftstellers in der Eifel stehen auf dem Programm.

 

Anja Liedtke promovierte mit einer Dissertation „Zur Sprache der Berichterstattung in den Kriegen am Golf und in Jugoslawien“. Mit Sprache kann die Bochumer Schriftstellerin bestens umgehen, wie sie in vielen Fachbeiträgen, Erzählungen und Romanen beweist. Ihren aktuellen Roman „Schwimmen wie ein Delfin oder Bowies Butler“ stellt sie zusammen mit Ulrich Land in einer szenischen Lesung vor.

 

Die Biografie Bowies und Fiktion vereinigen sich in einen mitreißenden Trip, der dem Leser erlaubt, Anteil zu nehmen an einer der größten künstlerischen Persönlichkeiten der Rock-Pop-Geschichte. Der Musiker Serge Corteyn begleitet die Lesung mit Bowie-Songs, die er nach seiner persönlichen Auswahl interpretiert.

 

Ulrich Land, den Wuppertalern als Autor von Hörspielen, Essays und Romane bestens bekannt, lebt inzwischen in Freiburg. Im zweiten Teil des Abends stellt er seinen Roman „Michel B. verzettelt sich“ vor. „Eifeler Ermittlungen eines Enkels" heißt es im Untertitel: Ende der Dreißiger Jahre in Deutschland. Die Nazidiktatur steht an der Schwelle zum Weltkrieg. Der katholische Dichter Michel B. zieht sich in die Provinz zurück. Jahrzehnte später wird Ulrich Land, sein Enkel, die widersprüchlichsten Geschichten über ihn aufgetischt bekommen. Unbestritten ist, dass Michel B. zutiefst religiöse Bekenntnisse und fromm rechtschaffene Figuren aufs Papier zauberte. – bis 11 Uhr morgens! Dann aber ließ er den Füller und alle gottergebenen Moralgrundsätze fallen, suchte die nächstbeste Kneipe auf, gab sich allerhand Geschlechtsvertraulichkeiten hin, rückte irgendeinem Gottesmann auf die Pelle und erbettelte ein Darlehen, ohne es freilich jemals zurückzuzahlen.

 

Eintritt: 5 €


Achim Petry mit Band

Freitag, 12. Mai 2017, 19:00 Uhr

die Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

 

ACHIM PETRY Live on Stage mit den Nr. 1 Hits seines Vaters (wie z.B. „Weiß der Geier“, „Bronze, Silber und Gold“, „Du bist ein Wunder“, „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“, „Sieben Tage, sieben Nächte“) und seinen eigenen Hits aus dem aktuellen Album „Mittendrin“ (inkl. Hitsingle „Rettungsboot“).

 

Ob nun der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, oder man einfach „wie der Vater, so der Sohn“ daraus macht: Fest steht jedenfalls, dass ACHIM PETRY den klanglichen „Wahnsinn“ und das musikalische Talent von seinem Schlagerstar-Vater WOLFGANG PETRY geerbt hat.

 

Im Jahr 2014 erfüllt sich der Traum aller Fans: Nicht nur, dass das neue Album „Mitten Drin“ vom Hocker reißt – es beinhaltet auch 2 Duetts mit Vater Wolfgang Petry, und zwar die Hits „Rettungsboot“ und „Tinte“. Auch mit seinem neuen Album kehrt ACHIM PETRY immer wieder zu seinen Rockwurzeln zurück, setzt aber zugleich auch auf Kompositionen aus der Feder seines Vaters. Manche Dinge liegen eben doch in der Familie – und manchmal ist das auch wahnsinnig gut so!

 

Zusammen mit seiner Band tritt ACHIM PETRY in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland auf. Bereits zahlreiche Male waren sie Headliner auf verschiedenen Festivals und Stadtfesten.

 

Und nun rocken sie die Börse! In Kooperation mit der KoKoBe Wuppertal

 

Eintritt: 12 Euro AK, 10 Euro VVK


Natures Dream

Freitag, 12. Mai 2017, 20:00 Uhr

Bandfabrik, Schwelmer Straße 133, 42389 Wuppertal

 

„Journeys“ heißt die aktuelle CD von Natures Dream. So vielfältig wie die Reiseziele der einzelnen Songs - ob Sizilien, Andalusien, Kreta oder Südamerika –sind auch die Kompositionen von Marius Pietruszka. Mal fetzig („Funky Siciliana“), mal mit spanischem Temperament und Feuer („Journey to Andalusia“), doch immer geht die Musik direkt ins Blut. „Natures Dream versteht es Jazz zu spielen, der Spaß macht…Perfektes Zusammenspiel.“ (Rheinische Post). Mit Andreas Brunk (Perc), Erich Leininger (Sax), Marius Pietruszka (Piano/Komposition)

 

Eintritt: 13 Euro


RocKing Night: Kamikaze Kings, Formosa, Fitches

Freitag, 12. Mai 2017, 20:30 Uhr

Underground, Bundesallee 268, 42103 Wuppertal

 

Kamikaze Kings Rock'n'Roll aus Berlin

 

Formosa Hard'n'Heavy aus Essen

 

Fitches Stoner-Punk aus Dortmund

 

Eintritt: VVK: 8 €, AK: 10 €

Mut zur Wahrheit! Müllers Marionetten-Theater zeigt „Des Kaisers neue Kleider“

Samstag, 13. Mai 2017, 16:00 Uhr

Müllers Marionetten-Theater, Neuenteich 80, 42107 Wuppertal

 

Dass der Kaiser ein miserabler Herrscher und dazu noch ein ziemlich eingebildeter Nackedei ist, beweist ein kleiner Junge in Müllers Marionetten-Theater. Geistreich und witzig, aber auch ein wenig nachdenklich kommt die Inszenierung von Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ daher.

 

Wenn der Kaiser neue Kleider schön findet, ist auch das Volk von den Gewändern begeistert, denn niemand will dem Herrscher widersprechen. Sogar wenn der Kaiser behauptet, man könne seine neuen Kleider nur sehen, wenn man klug und tüchtig ist, traut keiner seiner Untertanen den eigenen Augen, weil er dann als dumm und untüchtig angesehen werden könnte. So ist das in der Welt: Die Großen und Mächtigen bestimmen und alle Menschen sind von ihnen abhängig. Alle? Nein, ein kleiner Junge stellt fest, dass der Kaiser nackt ist – und beschämt damit die Erwachsenen.

 

Hans Christian Andersens Märchen wurde zu einer weltberühmten Parabel auf Unterwürfigkeit und Anpassungswahn. Er schuf damit Menschen ein Denkmal, die den Mut zum eigenen Urteil aufbringen.

 

Vorstellungstermine:
13. und 21. Mai um 16 Uhr


"I am Human" Benefiz-Festival

Samstag, 13. Mai 2017, 19:00 Uhr

Underground, Bundesallee 268, 42103 Wuppertal

 

Cat O'Nine
Die Habenichtse
Silent Punch
Why Amnesia
Michael Völkel
Folk & Rock gegen Hass und Rassismus

 

Eintritt: VVK: 8 €, AK: 10 €


Northern Skin

Samstag, 13. Mai 2017, 20:00 Uhr

Bandfabrik, Schwelmer Straße 133, 42389 Wuppertal

 

Esther-Marija Stemmer und ihre wunderbaren Musiker verwandeln Räume in Kathedralen voller Atmosphäre, Weite und Schönheit. Die Hamburgerin schreibt Lieder mit farbenreichen Akkorden, kleinen, im Kopf hängen bleibenden Melodien, zweistimmigem Gesang und Drum-Grooves, die mit den Songs verschmelzen. Warum sich zwischen Pop oder Jazz entscheiden, wenn man beides so wunderbar miteinander verbinden kann? Mit Henning Neidhardt (Piano / Rhodes), Alex Florin (Guitar), Simon Eggert (Drums).

 

Eintritt: 10 Euro


Vierte Frau

Samstag, 13. Mai 2017, 20:00 Uhr

swane Café, Luisenstraße 102a, 42103 Wuppertal

 

Angefangen hat eigentlich alles Ende des letzten Jahrtausends mit einem Frauenquartett. Damals wurde noch zu Playbacks gesungen. Nach einem Besuch des A-cappella-Festivals im Westfalenpark war dann schlagartig klar: Das ist es, a cappella!
Vier weibliche und eine männliche Stimme interpretieren zeitlose Hits auf individuelle Art und Weise - machen Sie sich gefasst auf einen ungewöhnlichen Hörgenuss zwischen Swing, Jazz und Pop.


Konzert Raum N

Samstag, 13. Mai 2017, 20:00 Uhr

Loch, Bergstr. 50, 42105 Wuppertal

 

Mit elektronischen Sounds und hypnotisierenden Rhythmen befindet sich Raum N in der Klangwelt des 21. Jahrhunderts. Das energetische Trio, bestehend aus den drei Ausnahmemusikern Roman Babik (Piano), Lukasz Dworak (Bass) und Mirek Pyschny (Drums), lässt sich von den modernen Sounds von Bad Plus, Robert Glasper und Bedrock inspirieren und entführt seine Zuhörer mit außergewöhnlichen Klangkollagen und speziellen Soundeffekten in eine ganz neue, grenzenlose Welt des Modernen. http://www.raum-n.com/

 

Ab 22 Uhr Bar DJ
En Ost (Jazz Club)

CHRISTOPHER MULLER Matching Pairs

Sonntag, 14. Mai 2017, 11:30 Uhr

HENGESBACH GALLERY, Vogelsangstr. 20, 42109 Wuppertal

 

15. Mai - 30. Juni 2017
Öffnungszeiten: Mo - Fr 13 - 18 Uhr u.n.V.

 

Normalerweise gehen wir davon aus, dass fotografische Bilder eine beständige Welt zeigen, in der kein plötzlicher Sprung in eine andere Welt geschieht. Bei Collagen hingegen sind wir daran gewöhnt, ganz unterschiedliche Welten in einem Bild vereinigt zu sehen. Christopher Muller arbeitet seit einigen Jahren an einem Werkzyklus, bei dem er gezielt zwei verschiedene Bilder in Kontakt zueinander bringt. Man kann sein Suchen nach der passenden Ergänzung für ein Bild mit dem Suchen nach einem passenden Partner vergleichen, im Englischen spricht man von „finding a matching pair“. Bei Bildern begnügen wir uns damit, einen bestimmten Ausschnitt der Welt zu sehen. Ganz anders funktioniert unsere Sprache. Um einen vollständigen Satz zu erhalten, ergänzen wir ein Satzsubjekt mit einem Prädikat. Bei Mullers Arbeiten hat man den Eindruck, dass im Hinzufügen eines zweiten Bildes zum ersten ein verblüffender Zuwachs entsteht, der das Ausgangsbild in eine neue räumliche und sinnhafte Konstellation einrücken lässt. Muller konfrontiert einen Tiefenraum mit einem flachen Reliefraum, in der Regel ist es der Sprung von einem Innenraum in den Außenraum, von einem geschützten Raum in den offenen Außenraum.

 

Paradoxerweise verkehrt Muller die Handlungsmöglichkeiten in den beiden Räumen. Während im Tiefenraum Dinge und Personen in einer festgeschweißten Beziehung zueinander zu stehen scheinen, werden die Dinge in dem flachen Reliefraum zu potentiellen Akteuren, die sich frei in beide Richtungen entfalten können. Sogar der Schatten wandelt sich in dieser Hälfte von einer passiven Lichtwirkung zu einem unterschwelligen Bewegungselement. Es verschieben sich dadurch auch die zeitlichen Charaktere der beiden Bilder, denn das tiefenräumliche Bild operiert mit dem fotografisch erstarrten Augenblick, das flache Reliefbild hingegen bietet eine filmisch offene Handlung dar. Muller bringt dadurch die Handlungsmöglichkeiten in unserer Umwelt in einen neuen Dialog miteinander, in dem die Regeln für das passende oder angemessene Verhalten nicht festgelegt sind.


Historischer Stadtrundgang: Vom Landgericht zum Polizeipräsidium – Stadthistorische Tour entlang der einstigen "Adolf-Hitler-Straße“

Sonntag, 14. Mai 2017, 16:00 Uhr

Treffpunkt: Eingang Landgericht, Eiland 1 (hist. Gebäude), 42103 Wuppertal

 

Vormittags wählen gehen, nachmittags eine Tour zur historisch-politischen Bildung: Das passt! Herzlich lade ich Sie ein zu unserem nächsten stadthistorischen Spaziergang.

 

Am kommenden Sonntag bietet die Begegnungsstätte Alte Synagoge einen historischen Stadtrundgang zur NS-Geschichte an – diesmal in Unterbarmen, zwischen Landgericht und Polizeipräsidium.

 

Ein Großteil der heutigen Friedrich-Engels-Allee wurde im April 1933 von den Nationalsozialisten in „Adolf-Hitler-Straße“ umbenannt. Bereits in der napoleonischen Ära ausgebaut, entwickelte sich die einstige Prachtallee zu einer der wichtigsten Hauptverkehrsadern im prosperierenden Wuppertal. Während der NS-Zeit erstreckte sich die „Adolf-Hitler-Straße“ in ihrer Gesamtlänge vom Hofkamp in Elberfeld bis Alter Markt in Barmen. Im Rahmen nationalsozialistischer Stadtplanungskonzepte, die u.a. ein neues Stadtzentrum auf der Höhe des Haspel vorsahen, sollte die Allee zu einer breiten Aufmarsch- und Paradestraße erweitert werden und direkt auf den geplanten „Adolf-Hitler-Platz“ als neuer Stadtmitte Wuppertals zuführen.

 

An der heutigen Friedrich-Engels-Allee erinnern zahlreiche – und zum Teil noch erhaltene - historische Gebäude an die NS-Zeit: an den Terror der SA, an einen der schlimmsten NS-Verbrecher, aber auch an Opposition gegen das Regime. Wichtige Stationen der Tour sind u.a. das Landgericht, eine SA-Kaserne, das frühere Gewerkschaftshaus, die ehemalige Kgl. Baugewerkschule, die Pauluskirche, die NSV-Zentrale und das Polizeipräsidium.

 

Leitung: Michael Okroy, M.A.

 

Kostenbeitrag: 5,00 €


Julia Nikolajczyk · Thorsten Schäffer - Im Prater blühn wieder die Bäume

Sonntag, 14. Mai 2017, 16:00 Uhr

BürgerBahnhof Vohwinkel, Bahnstraße 16, 42327 Wuppertal

 

Zum Muttertag, bei Kaffee/Tee und Kuchen, entführen Sie Julia Nikolajczyk und Thorsten Schäffer diesmal in das Land der Operette.
Auf den Fittichen der leichten Muse schweben Sie mit Ihnen durch die bekanntestesten Melodien wie "Liebe du Himmel auf Erden", oder "Meine Lippen, sie küssen so heiß".

 

Beide Musiker haben eine klassische Ausbildung genossen und sind in verschiedenen Formationen musikalisch unterwegs.
Julia Nikolajczyk u.a. als Ensemblemitglied der Kammeroper Köln, des Rossini Festival Bad Wildbad und der Bayreuther Festspiele. Seit 2007 leitet Sie ihr eigenes Gesangstudio in Dorsten.
Thorsten Schäffer arbeitet als freischaffender Konzertpianist und Musikpädagoge für Korrepetition, Musiktheorie und Arrangement im In-und Ausland.

 

Eintritt: 12 Euro AK, 10 Euro VVK


Miguel de Cervantes´ Don Quijote de la Mancha

Sonntag, 14. Mai 2017, 19:30 Uhr

RIEDEL Communications, Halle V, Uellendahler Straße 353, 42109 Wuppertal

 

in der Bühnenfassung von Hubert Schirneck und Robert Sturm

 

Mit namhaften Schauspielern und Künstlern aus Wuppertal und der Region realisiert Robert Sturm 2017 eine Neuinszenierung von Miguel de Cervantes´ DON QUIJOTE DE LA MANCHA. Mit Christoph Maria Herbst in der Titelrolle finden die Aufführungen in der imposanten Halle V der Firma Riedel Communications statt. Eine spartenüber-greifende Kooperation von Künstlern und Kulturinstitutionen, finanziert durch zahlreiche Unternehmen aus Wuppertal und der Region - für Wuppertal und die Region!

 

Miguel de Cervantes' Geschichte über den "Ritter von der traurigen Gestalt" gehört zu den größten und berühmtesten Werken der Weltliteratur. Dieser Roman ist vieles: Er ist lustig und traurig in einem, er ist eine derbe Kritik an den damals herrschenden gesellschaftlichen Zuständen in Spanien, und zugleich ist er ein großer Spaß, der aus einer wunderschönen Sprache gemacht ist. Jedes Kind kennt zumindest eine der zahlreichen Episoden um den "Ritter von der traurigen Gestalt"; der "Kampf gegen Windmühlen" ist zum Sprichwort geworden. Begleitet von seinem "Knappen" Sancho Pansa macht sich Don Quijote auf die Reise, um Gutes zu tun und seine Ideale zu leben. Dabei besteht er Abenteuer, wo es nichts zu bestehen gibt. Er hält Windmühlen für Giganten, Hammelherden für feindliche Armeen, Herbergen für Schlösser und ein einfaches Bauernmädchen für seine vornehme Herrin. Don Quijote ist ein Idealist, welcher mit der Realität in Konflikt gerät und schließlich daran scheitert.

 

Umsetzung mit ureigenen Mitteln des Theaters Und obwohl der literarische Stoff ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert stammt, "ist die Thematik nach wie vor hoch aktuell", erklärt Regisseur Robert Sturm. "Wer spürt ihn nicht ab und zu, den Wunsch, unserer Realität den Rücken zu kehren oder sie radikal zu verändern und in einer anderen, vielleicht besseren Wirklichkeit zu leben? Genau das tut Don Quijote. Und das möchten wir auch mit unserer Inszenierung, im Spiel mit Sprache, Musik, Bewegung und Raum, auf der Grenze zwischen Realität und Phantasie." Nach dem letztjährigen Erfolg von "Romeo und Julia" in der imposanten "Halle V" bei Riedel inszeniert Robert Sturm 2017 das Stück in der gemeinsam mit Hubert Schirneck eigens neu erarbeiteten Bühnenfassung.

 

Spartenübergreifende Kooperation regionaler Künstlern, Kulturinstitutionen und Unternehmen Die spartenübergreifende Produktion wird als Zusammenarbeit verschiedener Künstler, von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie der Freien Szene der Stadt Wuppertal bzw. der Region verwirklicht: Beteiligt sind die Wuppertaler Bühnen sowie Riedel Communications. Mit Robert Sturm, Matthias Burkert und Jean Sasportes wirken ehemalige künstlerische Mitarbeiter von Pina Bausch mit. Autor Hubert Schirneck ist unter anderem Träger des Niederrheinischen Literaturpreises und des Österreichischen Staatspreises für Jugendliteratur. Verantwortlich für die Musik sind die Komponstin Carolin Pook, "Improviser in Residence" der Stadt Moers 2016, der Musiker Matthias Burkert, Perkussionist Uwe Fischer-Rosier, Klangkünstler Marcus Beuter, das Schönberg-Ensemble der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal, unter der Leitung von Werner Dickel. Die Darsteller Ingeborg Wolff, Thomas Gimbel, Hans Richter, Jörg Reimers, Bernhard Glose, Anne-Catherine Studer und in der Titelrolle Christoph Maria Herbst haben alle eine enge Beziehung zu Wuppertal und zum Schauspiel in dieser Stadt. Möglich wird das Projekt durch die Förderung und Unterstützung unter anderem von der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, der Stadtsparkasse Wuppertal, der Firma Vorwerk und anderen Unterstützern aus Stadt und Region.

 

A U F F Ü H R U N G E N:
11., 14., 16., 17., 25., 26., 30. Mai 2017
3., 4., 5. Juni 2017, jeweils 19.30 Uhr

 

T I C K E T S: 29,00€ / 14,00 €
www.kulturkarte-wuppertal.de, Tel. 0202 - 5637666


Vorwärts durch Stagnation - die Literaturperformance "Die Türme 2017"

Sonntag, 14. Mai 2017, 20:57 Uhr

Ev. CityKirche, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

 

Mit dem Sonnenuntergang tritt der illuminierte Turm der Kirche in in Dialog mit dem Schauspieler Olaf Reitz. Philosophisch, spitzfindig, absurd und komisch. Ute Völker am Akkordeon kommentiert die Collage aus Literaturfragmenten .

 

Die Abende zwischen Theater, Literatur, Performance und Musik sind einzigartig im Land. Ein Projekt von Iussa & Reitz. www.dietürme.de

 

Eintritt frei!

Zaubersalon - Hans Dillenberg · Thomas W. Künstner · Chris Calvin

Dienstag, 16. Mai 2017, 20:00 Uhr

die Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

 

Hans Dillenberg, der Hüter der magischen Geheimnisse - Hans Dillenberg hat einen uralten Zauberkasten wiederentdeckt. Seine wundervolle Geschichte und erstaunlichen "Experimente" machen ihn zum Hüter der magischen Geheimnisse.

 

Thomas W. Künstner istUNMÖGLICH!?! Als Magier hält Thomas W. Künstner die Realität für vollkommen überbewertet. Er liebt es daher, hin und wieder Naturgesetzte zu brechen. Einfach so - zum Spass. Es ist ihm zwar völlig egal, ob Sie lügen - er sieht es aber. Sie können sich nicht entscheiden? Macht nichts. Er sorgt dafür, dass Sie es trotzdem tun - und zwar in seinem Sinne. Sie wollen wissen, was die Zukunft bringt? Seine Karten können es Ihnen sagen. Zumindest werden Sie das glauben. Er weiss auch, was Sie denken. Im Ernst. Was denken Sie denn? Der Mann ist schließlich Mentalist. Thomas W. Künstner beschäftigt sich seit jungen Jahren mit dem angeblich Unmöglichen. Geheimnisvolle Dinge, denen die meisten aufgeklärten Menschen eher mit Skepsis begegnen, ziehen ihn seit je her magisch an. Er beschäftigt sich neben der magischen Kunst sehr intensiv mit den Phänomenen Mentalismus, Parapsychologie, Numerologie, Kartenlegen und Hypnose. Durch seine Arbeit als Management-Berater machte er sich zudem früh mit Verhandlungstechniken, dem Lesen von Körpersprache und der Beeinflussung von Entscheidungen vertraut. Er nutzt all dieses Wissen für seine Demonstrationen des scheinbar Unmöglichen, die sein Publikum regelmäßig sprachlos zurück lassen. Dabei sitzt ihm der Schalk ständig im Nacken. Und der sorgt dafür, dass ihn keiner zu ernst nimmt. Er selbst am allerwenigsten.

 

Der junge Kölner Zauberkünstler Chris Calvin gehört mit seinen 23 Jahren bereits zur professionellen Riege der deutschen Magierszene. Seine Shows führten ihn mittlerweile durch die gesamte Republik und darüber hinaus. Mit hochkarätiger Zauberkunst, geschickter Täuschung und feinsinnigem Humor bietet er erstklassige Unterhaltung. In seinen Aufführungen holt er die Zauberkunst aus ihrem verstaubten Bild heraus und präsentiert scheinbare kleine Wunder in einem neuen Gewand. Der Kontakt zu seinem Publikum und der Spaß Ihrer Gäste stehen dabei im Vordergrund. Seine Showeinlagen sind frisch, dynamisch und abwechslungsreich, denn die Zauberkunst ist nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Leidenschaft.

 

Eintritt frei

Wuppertaler Wortpiraten laden zum Uni-Slam

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19:00 Uhr

Uni, Asta-Ebene (ME 04), Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal

 

„Wir wollten immer schon der deutschen Bildungselite hochwertige Literatur vorstellen", so André Wiesler, einer der Wuppertaler Wortpiraten. „Aber weil daraus nix wird, gehen wir an die Wuppertaler Uni und machen einen Poetry Slam."

 

Ernst nehmen die Wortpiraten sich und andere nicht, das wird schnell deutlich, wenn man sich zum Beispiel das Comedy-Soloprogramm des anderen Wortpiraten, David Grashoff, ansieht. Aber das hindert sie nicht daran, ernstzunehmende Slam-Poeten und Poetinnen zu versammeln, wenn sie ihren dritten Wuppertaler Uni-Slam abhalten. Das Publikum aus (nicht nur) Studenten wählt dann per Abstimmung einen Sieger, der die Trophäe der Wuppertaler Wortpiraten gewinnt – passenderweise einen Schädel namens Torsten.

 

Eintritt 4€ VVK, 5€ Abendkasse


Textabend

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19:00 Uhr

die Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

 

Am Mittwoch präsentieren Andreas Hahn und diJana die Frühjahrsausgabe vom TEXTABEND wieder in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre. Aus der Poetryslam-Szene werden Valerie Bayina und Wilko sowie der Autor Richard Bargel aus Köln ihre Texte zum Besten geben. Die musikalische Begleitung übernehmen an diesem Abend das Duo belleAcoustic und Draki & Ede. Neben dem üblichen Rahmenprogramm wird eine inszenierte Lesung durch „das Ensemle“ natürlich nicht fehlen.

 

Eintritt: 12 Euro AK, 10 Euro VVK

Lesung und Gespräch mit Fridolin Schley und David J. Becher »Die Ungesichter« (Allitera Verlag 2016)

Donnerstag, 18. Mai 2017, 19:30 Uhr

Buchhandlung v. Mackensen, Friedrich-Ebert-Straße 12, 42103 Wuppertal

 

Amal ist gerade 15 geworden. Sie geht zur Schule, in ihrer Freizeit hört sie mit ihren Freundinnen Hip- Hop-Musik. Doch dann besetzt eine islamistische Miliz über Nacht das Dorf, Tod und Terror legen sich über den Alltag.

 

»Die Ungesichter« beruht auf Gesprächen, die der Autor Fridolin Schley mit einem 15-jährigen somalischen Mädchen führte, die 2009/2010 aus Somalia über Wien nach München flüchtete. Im Roman gibt er ihr den Namen Amal. Überzeugend verknüpft Fridolin Schley Dokumentarisches und Literarisches miteinander, ist Chronist einer Geschichte, die von dem brutalen Verlust von Kindheit erzählt – und von der Kraft des Überlebens.

 

Fridolin Schley, 1976 geboren, lebt als Autor und Redakteur des »Literaturportals Bayern« in München. 2015 war er einer der Autoren der Anthologie »Die Hoffnung im Gepäck«, für die sich Münchner Schriftsteller mit Geflüchteten trafen und deren Lebensgeschichten aufschrieben. David J. Becher ist Künstler, Schauspieler und Mitbegründer des »Vollplaybacktheaters«.

 

In Kooperation mit der Buchhandlung v. Mackensen

 

Eintritt: 6,00 Euro

 

*Die Karten erhalten Sie ab sofort in der Buchhandlung v. Mackensen und an der Abendkasse


Bühne frei Special: Declan Guckian

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20:00 Uhr

swane Café, Luisenstraße 102a, 42103 Wuppertal

 

Der Singer/Songwriter aus dem Westen Irlands ist derzeit auf Bühnen in ganz Europa anzutreffen. Schließt man die Augen und hört ihm zu, stößt man auf wohlschmeckende Einflüsse von Eddie Vedder, Jeff Buckley und Chris Cornell, herrlich gewürzt, mal mit einem Hauch Weltmusik und mal mit Filmmusik. Der herzliche und nachdenklich stimmende Schreibstil seiner Texte rundet den Geschmack treffend ab. Seine einzigartige Herangehensweise zum Folk bringt er mit seiner zutiefst bewegenden Stimme zum Ausdruck. Seine Debüt-EP "Gone From Here“ wurde 2013 von den Kritikern in aller Welt gelobt und Tourneen rund um Großbritannien und Irland bildeten den Auftakt seiner Reise durch Europa.

 

Bühne Frei! // Musik-Live-Performance // hosted by Wayne Smith Unsere offene Bühne im SWANE. Alles, was da ohne großes Zubehör hinauf passt, ist willkommen. Comedy, Kabarett, Zauberei, Artistik, Jonglage, Singer & Songwriter, a cappella, Lyrik, Poetry ...
Ab sofort führt Wayne Smith die Offene Bühne im SWANE und steht mit Rat und Tat und Technik bereit für alle Künstler und die die es werden wollen, wenn sie die Bretter im Café besteigen....
Wayne ist fester Bestandteil der World Music Scene und feierte bereits grosse Erfolge bei Funkhaus Europa und auf diversen Festivals. Aufgewachsen in Zimbabwe, dann nach London und Südafrika danach von Köln nach Wuppertal....
Eine Anmeldung im Vorfeld ist zwar keine Pflicht, aber ermöglicht eventuell bessere Planungen. Schreibt uns einfach auf Facebook.

HOMELESS - Eine Produktion des Theaterclubs „Rampenlichter“

Freitag, 19. Mai 2017, 18:00 Uhr

Theater im Berufskolleg Elberfeld, Bundesallee 222, Wuppertal

 

ein Stück für Kinder ab 10 Jahre
von Claudia Kumpfe

 

Eine kleine Gruppe von Mädchen, die auf der Straße leben, gerät immer wieder in Konflikt mit der "Wohlstandsclique" - Mädchen aus gutbürgerlichen Verhältnissen. Eine Jacke verschwindet, ein Fahrrad wird gestohlen. Schnell stehen die Straßenmädchen unter Generalverdacht. Als darüber hinaus ein nagelneues Handy abhandenkommt und dieses bei einem der Straßenmädchen gefunden wird, eskaliert die Situation und beide Gruppen beschuldigen sich. Dabei gerät ein Mädchen besonders zwischen die Fronten. Erzählt wird eine spannende Geschichte über zwei Mädchencliquen in Lebensumständen, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Zwei alte Damen, die natürlich bestens Bescheid wissen über Recht und Ordnung, bringen einen ordentlichen Schuss Komik hinein, indem sie alle Geschehnisse beobachten und wortreich kommentieren.

 

Eine vielschichtige und berührende Geschichte über scheinbare Freundschaft und wahren Zusammenhalt. Über Vorurteile, Gleichgültigkeit und tatkräftige Hilfe, über Vertrauen und Mut.

 

Das Stück ist auch diesmal von Claudia Kumpfe - in Zusammenarbeit mit dem Rampenlichterkurs- entwickelt und geschrieben worden.

 

Am Di, den 23.5.2017 bieten wir um 11.00 Uhr eine Schulvorstellung an.

 

Termine:
Fr 19.5.17 18.00 Theater im Berufskolleg Premiere!
Sa 20.5.17 18.00 Theater im Berufskolleg
Di 23.5.17 11.00 Theater im Berufskolleg
Mo 29.5.17 18.00 Theater im Berufskolleg


Kontakt und Eintrittspreise: einheitlich 4,-€.

Kartenreservierung telefonisch unter 0202- 899 154 oder über die Website www.kinder-jugendtheater.de


HINTERZIMMER: Lisa Mrozinski

Freitag, 19. Mai 2017, 19:00 Uhr

Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

 

mit einer Rauminstallation von LISA SINAN MROZINSKI

 

LISA SINAN MROZINSKI wurde1988 in Wuppertal geboren und studierte von 2011-2016 Kunst und Design an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2016 Studium an der HfK Bremen in der Klasse von Heike Kati Barath.

 

ALLE HINTERZIMMER_TERMINE_2017
LISA SINAN MROZINSKI 19. Mai – 20. Juni | Vernissage 19. Mai ab 19h
LAURA ADAMS 07. Juli – 09. August | Vernissage 07. Juli ab 19h
DAVID FRIEDRICH 25. August – 13. September | Vernissage 25. August ab 19h
EMILIA HENRÍQUEZ PUGA 15. September – 11. Oktober | Vernissage 15. September ab 19h
LISA WISSE 13. Oktober – 08. November | Vernissage 13. Oktober ab 19h
STEFAN WOIKE 10. November – 07. Dezember | Vernissage 10. November ab 19h


Literarische Weltreise mit Uwe Neubauer und Kerstin Hardenburg "The best of Orthmann"

Freitag, 19. Mai 2017, 19:30 Uhr

Cafe Quermalerei, Deweerthstraße 2, 42107 Wuppertal

 

Für alle, die keinen Wein trinken oder keine Karte bekommen haben, eine Auswahl der besten Texte aus 3 Jahre Orthmann, incl. Sektempfang und 3-Gang-Menü

 

Eintritt: 30 Euro, incl. Sektempfang und Menü


Martin Fromme - Lieber Arm ab als arm dran......

Freitag, 19. Mai 2017, 20:00 Uhr

Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

 

Martin Fromme ist Deutschlands einziger asymmetrischer Komiker. Der Mann mit dem "appen" Arm inkludiert in seinem ersten und brandneuen Solo-Programm „Besser Arm ab als arm dran!!!“ wie bekloppt. Das letzte Tabu wird gebrochen. Nicht-Behinderte werden auf die vorhandenen Arme genommen, Behinderte aber auch. Ein Blick auf Anomalitäten aller Couleur, die man so noch nie gesehen hat…auch für Blinde. Es werden Fragen gestellt und nicht beantwortet.

 

Gibt es Ermäßigung für Stotterer bei der Sex-Hotline? Muß ein Behinderter ein Gutmensch sein? Stimmt das Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“ beim Blade Gunner Oscar Pistorius? Kann eine Prostituierte im Rollstuhl eine Wanderhure sein? Kann Martin Fromme beten? Und wenn ja, sind das lange oder kurze Gebete? Der Abend wird toll. Denn keine Randgruppe wird ausgelassen: Zeugen Jehovas, Nudisten, Frauen, Hundebesitzer, Lokaljournalisten, Vorwerk-Vertreter und anonyme Frühstücker.

 

Zwischendurch wird immer wieder während der Show Geld gespendet, für einen guten Zweck, für den Komiker, weil es ja so schade ist. Deswegen wird der Abend toll, weil Martin Fromme nach der Vorstellung mit einem Batzen Geld nach Hause gehen kann, mit dem er Hilfsmittel für sich kaufen kann…linke Unterarme mit Swarowski-Steinchen etc.

 

Der Mann, der seit 1986 die Bühnen Deutschlands für sich entdeckt hat, der regelmäßig beim MDR die TV-Sendung „Selbstbestimmt!“ moderiert und unter anderem bei der famosen Fernsehunterhaltung „Stromberg“ als Gernot Graf mitmachte, hat Anfang des Jahres das Buch „Besser Arm ab als arm dran“ geschrieben, ein Umgangsratgeber, für den ihm die Teerung und Federung garantiert gewesen wäre, hätte er nicht selbst eine Körperbehinderung. Mit seinem politisch unkorrekten Bühnenprogramm macht Fromme, der mitunter behauptet, dass ihm sein Arm von strengen katholischen Nonnen wegen Linksschreibens abgehackt wurde, selbstverständlich Station an den schönsten barrierefreien Orten Deutschlands. Es gibt Gestanduptes, Gesungenes, Gelesenes, Improvisation, szenische Comedy, Multimedia und Inklusion für alle. Kommet zuhauf!!! Laßt uns miteinander übereinander lachen!!!


Kordula Völker - Adrenalina - Konzert

Freitag, 19. Mai 2017, 20:00 Uhr

die Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

 

Der Titel ist Programm. Mit diesem Konzert der besonderen Art sorgt Kordula Völker Land auf Land ab mal wieder für eine gehörige Portion Adrenalinausschüttung. Geboten wird der erste gesungene lesbische Orgasmus. Live und unplugged. Und das ist erst der Anfang! Kabarett trifft Liedermacherin. Mit ihrem neuen Programm adrenalin kehrt Kordula Völker zu ihren künstlerischen Wurzeln als Liedermacherin zurück. Die ersten Kabarettlieder schrieb sie mit 16 Jahren. Zehn Jahre später hatte sie ihre ersten Auftritte als Liedermacherin in der Frauen- und Lesbenbewegung. Heute haben ihre Lieder eine neue Qualität. Ihre Texte sind ehrlicher und direkter, manchmal zärtlich, traurig oder erotisch. Ihre Stimme geht unter die Haut, sie berührt und hinterlässt Spuren. Ebenso die Musik. Kordula Völker spielt mit ihren Melodien zwischen Chanson, Schlager und mitreißendem Rock. Und neben allem Humor und bissigem Charme darf diesmal auch das Herz nicht zu kurz kommen. Sie singt über die große Liebe, die unerfüllte Sehnsucht, über Abschied und Neubeginn, übers Verliebtsein und das Prickeln im Bauch. Und während die Hormone Samba tanzen, lehnen wir uns einfach nur zurück und lassen uns einfangen und mitnehmen auf diese musikalische Reise in die Unendlichkeit der lesbischen Lebenswelten. Und am Ende kommt dann doch noch die Kabarettistin durch, und es wird unglaublich komisch. Denn ganz ohne Humor geht auch dieser besondere Liederabend nicht zu Ende.

Emporenkonzerte

Samstag, 20. Mai 2017, 19:15 Uhr

Lutherkirche, Obere Sehlhofstraße 42, 42289 Wuppertal

 

Dozentenkonzert zum 70 jährigen Jubiläum des DTKV-Bezirksverbandes mit Werken von Jubiläums-Komponisten, Wuppertaler Komponisten und Komponisten aus dem Manuskript-Archiv des DTKV

 

Die Ausführenden:
A. Krause-Pichler, Querflöte (Berlin)
A. Andreß, Klarinette; A. Kozinowski-Werler, Violoncello;
H. Krieger, Sopran; U. Halbach, Sprecher;
Fr. Pembaur und Prof. Dr. J. Dorfmüller, Orgel

 

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.


Duos für Violine und Viola

Samstag, 20. Mai 2017, 19:30 Uhr

Zentrum Emmaus, Hauptstraße 39, 42349 Wuppertal

 

Werke von Mozart, Stamitz und Martinu
Thomas Reif, Violine

Barbara Buntrock, Viola

 

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.


Rockin' Rhonda & the Solid Studs

Samstag, 20. Mai 2017, 20:00 Uhr

swane Café, Luisenstraße 102a, 42103 Wuppertal

 

Female Fronted Rock ’n‘ Roll
Rockin’ Rhonda, die kanadische Grande Dame des Rockabilly singt sich furchtlos und verwegen im Glamourkostüm das Herz aus dem Leib. Sie bewundert versoffene Frauen, klagt über verruchte Männer, beschwört die Liebe und den Schmerz des Lebens überhaupt. Jeder ihrer Song eine (fast) wahre persönliche Geschichte.
Hinter ihr bringen die „Solid Studs“ mit geslapptem Kontrabass, halbakustischer E- Gitarre und kompromisslosem Treibschlagzeug das Publikum zum Schwitzen. Mit Sound und Haltung verbeugen sich die Studs ehrfürchtig vor den Größen des Rock’n’Roll, Country und Rockabilly der 50er Jahre. Gleichzeitig wagen sie sich über enge Genregrenzen hinweg und lassen verschmitzt ihre Freude an Psychobilly und Punk durchblitzen. Das Ergebnis ist ein dampfender, backbeatgetriebener Rock ’n‘ Roll – traditionsbewusst und stilsicher aber gleichzeitig unverstaubt, lässig und selbstverständlich jederzeit tanzbar.


Ignaz Netzer - Der Bluesinator

Samstag, 20. Mai 2017, 20:00 Uhr

Bandfabrik, Schwelmer Straße 133, 42389 Wuppertal

 

Ignaz Netzer gründete mit 13 seine erste Bluesband und steht seit 1971 auf der Bühne, u.a. mit Alexis Korner, Champion Jack Dupree und Louisiana Red. Von der Kritik wurde er zum „besten weißen Bluesmusiker Europas“ erkoren und 2015 gewann er den German Blues Award. „Der weißeste Schwarze von ganz Deutschland“ (Saaner Anzeiger, CH) zündet auch solo „Bluesfeuerwerke der Extraklasse“ ab (Esslinger Zeitung). „Er spielt nicht nur den Blues, er verströmt ihn förmlich, und kein Zuhörer kann sich diesem Fluidum entziehen“ (Jazz Podium).

 

Eintritt: 13 Euro

Vernissage Christiane Lesch mit Märchenerzählen

Sonntag, 21. Mai 2017, 11:00 Uhr

Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

 

Christiane Lesch · Micaela Sauber
Das Märchen von dem Machandelboom

 

Micaela Sauber, Märchenerzählerin, erzählt das Märchen bei der Vernissage für die Ausstellung der Bilder von Christiane Lesch

 

„...da stieg so ein Nebel aus dem Baum auf, und in dem Nebel brannte es wie Feuer und aus dem Feuer flog ein schöner Vogel auf, der sang so herrlich und flog hoch in die Luft ...“

 

Das Märchen von dem Wacholderbaum wurde den Brüdern Grimm durch den Maler Philipp Otto Runge überliefert. Der hatte es in seiner pommerschen Heimat gehört und in plattdeutscher Sprache meisterlich bearbeitet und aufgeschrieben. Es steckt voller Poesie und starker mythologisch anmutender Bilder. „Von dem Machandelboom“ erzählt eine Entwicklung, die zur Zeitenwende begann und in die Zukunft weist oder auch alltäglich geschehen kann. Ein wunderbarer Vogel singt „das neue Lied“, auf das alle gewartet haben, damit es weiter gehen kann in der Welt. Aus Bedrängnis und Not wird stufenweise eine neue, innere Heimat in Gemeinschaft und Frieden, zu der viele beitragen. Zitate aus diesem Märchen in großer Literatur (Paul Celan, J.W. Goethe) oder ganze Dichtungen (Günter Lange) weisen darauf hin, dass seine Bilder und Geschehnisse in wichtigen Fragen der Menschheit wurzeln. Micaela Sauber, Hamburg, erzählt das Märchen bei der Vernissage auf Hochdeutsch für Erwachsene. Um die ursprüngliche Stimmung zu vermitteln, werden manche Passagen in norddeutschem Platt erklingen. Musikalische Untermalung von Angela Colsman auf dem Cello.

 

Die gezeigten Aquarelle von Christiane Lesch wurden für ein Bilderbuch entwickelt (Verlag Freies Geistesleben.) Bei der Erarbeitung der Bilder entwarf Frau Lesch farbige Radierungen, die ebenfalls ausgestellt werden. Sie sind in einer der norddeutschen Stimmung entsprechenden eher spröden Art gestaltet, die im Gegensatz zu den Aquarallen für ein Kinderbilderbuch eher Erwachsene ansprechen. Die Radierungen können bestellt und erworben werden. Die Erzählkünstlerin Micaela Sauber reist seit vielen Jahren durch die deutschsprachigen Länder mit verschiedenen Programmen. Sie setzt sich u.a. dafür ein, dass in Krisengebieten und für Menschen in Not Märchen und Geschichten erzählt werden.

 

Eintritt frei


Angelika Zöllner: Teneriffa - malerische Fotografien

Sonntag, 21. Mai 2017, 15:30 Uhr

Atelier Farbspiel, Mainzer Str. 35, 42119 Wuppertal

 

Angelika Zöllner hat während ihrer Urlaubs-Aufenthalte auf Teneriffa Menschen und Landschaften fotografiert. Sie hat zuhause die Fotografien am PC bearbeitet. Heraus gekommen sind Bilder die schon fast in Aquarell gemalt erscheinen.

 

Teilweise hat Frau Zöllner auch eigene Texte dazu geschrieben und mit auf das Bild gebracht. Die schönsten Exemplare ihrer Fotosammlung hat sie nun zusammen gestellt und möchte sie einem interessierten Publikum zeigen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

www.angelika-zoellner.de

 

Ausstellungszeitraum: 21.05.2017 - 11.06.2017


Akustik#Schlacht

Sonntag, 21. Mai 2017, 19:30 Uhr

die Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

 

Am Sonntag lädt Moderator Christian Surrey wieder Musiker aus dem ganzen Land zum Singer-/Songwriter-Slam Akustik#Schlacht in die börse ein.

 

Auch wenn der Name eher etwas Martialisches ahnen lässt, handelt es sich bei der [Akustik#Schlacht] um einen freundlichen Musiker-Wettstreit mit Publikumswertung. Angelehnt an das bereits etablierte Poetry-Slam-Format treten beim Songslam allmonatlich junge Talente, aber auch alte Hasen mit ihren eigenen Songs gegeneinander an. Das verspricht Spannung und Abwechslung pur. Erlaubt ist jedes Instrument, das sich live einspielen lässt. Am Ende geht es um Ruhm, Ehre und das Goldene Kazzoo! Auf eine gute Schlacht!

 

Eintritt: 5 Euro


Vorwärts durch Stagnation - die Literaturperformance "Die Türme 2017"

Sonntag, 21. Mai 2017, 21:07 Uhr

St. Mariä Empfängnis, Edith-Stein-Straße 15, 42329 Wuppertal-Vohwinkel

 

Der Dialog des illuminierten Turms mit Schauspieler Olaf Reitz zum Sonnenuntergang: wunderschöne Frühsommerabende bei Wein & Brot.

 

Die Collage aus Literaturfragmenten wird kommentiert von Mickey Neher am Schlagzeug.

 

Diesmal erzählen die Texte von Verlieren im Bewahren; vom Wollen, doch nicht Können; vom Zwiespalt zwischen Bestandssicherung und Zukunft; vom Gehen und doch Bleiben. Philosophisch, spitzfindig, absurd und komisch. Sie erzählen von uns. Ein Projekt von Iussa & Reitz. www.dietürme.de

 

Eintritt frei!

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