Europäische Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR)
Wuppertal ist seit Mai 2025 Mitglied (Öffnet in einem neuen Tab) der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR). Damit ist die Stadt Teil eines Netzwerks von mehr als 180 europäischen Kommunen, die sich gemeinsam dafür einsetzen, Rassismus und Diskriminierung auf lokaler Ebene entgegenzuwirken und voneinander zu lernen.
Grundlage der Zusammenarbeit ist unter anderem der Zehn-Punkte-Aktionsplan gegen Rassismus (Öffnet in einem neuen Tab). Er unterstützt die Mitgliedsstädte dabei, Diskriminierung vor Ort zu analysieren, Betroffene besser zu unterstützen, kommunale Strategien weiterzuentwickeln und den Austausch zwischen den Städten zu stärken. Für Wuppertal ergänzt die Mitgliedschaft damit die eigene kommunale Antidiskriminierungsstrategie (Öffnet in einem neuen Tab) und verbindet die Arbeit vor Ort mit dem europäischen Erfahrungsaustausch.
Positive Bewertung
Der Wissenschaftliche Beirat der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (Öffnet in einem neuen Tab) hat die Wuppertaler Antidiskriminierungsarbeit für den Berichtszeitraum 2025/2026 ausgesprochen positiv bewertet. Besonders gewürdigt wird die Entwicklung von einzelnen Maßnahmen hin zu einer systematischen, ressortübergreifenden Gesamtstrategie.
Die Wuppertaler Antidiskriminierungsstrategie (Öffnet in einem neuen Tab) umfasst 119 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern. Der Fachbeirat hebt hervor, dass Antidiskriminierung damit nicht nur über einzelne Projekte bearbeitet wird, sondern zunehmend als gemeinsame Aufgabe unterschiedlicher Bereiche der Verwaltung verstanden wird.